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•NEUER BEITRAG14.08.2025, 19:16 Uhr
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Aber wie kam es überhaupt zu "Minsk 2" im Februar 2015? Ukrainische Streitkräfte hätten Minsk 1 verletzt, den Waffenstillstand gebrochen, den Beschuss verstärkt und seien in die Rebellengebiete eingedrungen, um sie mit Gewalt einzunehmen, erinnert sich Militärchronik. "'Minsk-2' wurde unterzeichnet, obwohl man im Voraus wusste, dass das Dokument nichts wert war". Sie weisen auf die Eile hin, mit der Trump, die Europäer und die Ukrainer auf Waffenstillstand drängen – in seiner ersten Amtszeit hätte er dazu keine Zeit gehabt.
"Der plötzliche Wunsch der USA, genau jetzt und keine Minute später mit Russland "eine Einigung zu erzielen" und alle lebenswichtigen Fragen zu "klären", sieht wie ein Versuch aus, das Tempo des Vorstoßes zu drosseln, der Russischen Föderation die operative Initiative zu entreißen und alles zu Bedingungen einzufrieren, die für Washington vorteilhaft sind."
Die USA sind diejenigen, die Aufklärungsdaten über das Frontgeschehen als erste im Westen auswerten. Somit können sie leicht voraussehen, wohin die Entwicklungen auf dem Schlachtfeld, darunter auch bei Krasnoarmeisk (Pokrowsk), führen. Es ist kein Zufall, dass ein anonymer Pentagon-Offizier mit Washington Post ausgerechnet über die Lage an diesem Frontabschnitt sprach. Das ist der wahre Hintergrund der diplomatischen Geschäftigkeit der USA und mit ihnen auch der Europäer, die sich heute im Kanzleramt in Berlin mitten im "Sommerloch" trafen. Im Hinblick auf irgendwelche Zugeständnisse an die russische Seite warnte Militärchronik:
"Man hat das Gefühl, dass aus diesem Grund am 15. August alle möglichen 'Zuckerbrote' in den verlockendsten Formen angeboten werden, deren einziges Ziel es ist, die Armee daran zu hindern, die Front dort zu durchbrechen, wo sie bereits bröckelt. Und der wahre Preis all dieser Versprechungen ist längst klar."
Waffenstillstand ist derzeit das A und O aller westlichen Forderungen an Russland. Auch Trump hat den Europäern versprochen, sein Gespräch mit Putin mit diesem Punkt zu beginnen. Putin sagte vor mehreren Monaten, dass Russland grundsätzlich nicht dagegen wäre, wies aber darauf hin, dass diese Maßnahme in der Umsetzung an der mehr als 1.000 Kilometer langen Frontlinie extrem schwer zu handhaben sei. Was Russland aber derzeit vorschlagen könnte, wäre ein Waffenstillstand in der Luft.
Auch andere Experten und Militärbeobachter in Russland warnen vor einer gestellten Falle und dass Wladimir Selenskij (und mit ihm auch die Europäer) einerseits und Trump andererseits das berühmte Bad Cop/Good Cop-Theater spielen. Trump kann weiterhin seine Rolle als angeblicher selbstloser Vermittler ("furchtbar, dass junge Soldaten sterben!") ausführen und Punkte für den Friedensnobelpreis sammeln und im Falle des Misserfolgs auf Selenskij verweisen.
Er könne Putin immer noch sagen: "schau wie verrückt dein Namensvetter ist, gib lieber meinen Forderungen nach, denn sie sind viel besser". Dass niemand im Westen einschließlich der USA die wichtigsten russischen Forderungen diskutiert, ist dafür ein sicheres Zeichen. Dazu gehören die Einstellung aller Militärhilfen aus dem Westen, die Reduzierung der Armee und ihrer Bewaffnung, die Entnazifizierung und vieles mehr. Stattdessen versprechen die USA, die Frage des NATO-Beitritts für die Ukraine für eine mittlere Frist auszusetzen.
Während Putin ständig betont, dass es ihm bei der Friedenslösung um die Beseitigung der Konfliktursachen geht – was sich in dem einen Satz "Die Ukraine muss aufhören, Anti-Russland zu sein" ausdrücken lässt – werden diese Worte des russischen Präsidenten im Westen kaum zur Kenntnis genommen. Stattdessen verlagert man die Diskussion auf Gebietsfragen, als wäre der Konflikt ein Eroberungskrieg. Mit dieser Ablenkung will man das Propaganda-Narrativ stützen, dass Russland einen imperialistischen Krieg führe, und den Konflikt bis in die Ewigkeit weiterführen. Denn der Westen (und allen voran Europa) sieht offenbar auch für sich keinen anderen Existenzsinn, als Anti-Russland zu sein.
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Aber wie kam es überhaupt zu "Minsk 2" im Februar 2015? Ukrainische Streitkräfte hätten Minsk 1 verletzt, den Waffenstillstand gebrochen, den Beschuss verstärkt und seien in die Rebellengebiete eingedrungen, um sie mit Gewalt einzunehmen, erinnert sich Militärchronik. "'Minsk-2' wurde unterzeichnet, obwohl man im Voraus wusste, dass das Dokument nichts wert war". Sie weisen auf die Eile hin, mit der Trump, die Europäer und die Ukrainer auf Waffenstillstand drängen – in seiner ersten Amtszeit hätte er dazu keine Zeit gehabt.
"Der plötzliche Wunsch der USA, genau jetzt und keine Minute später mit Russland "eine Einigung zu erzielen" und alle lebenswichtigen Fragen zu "klären", sieht wie ein Versuch aus, das Tempo des Vorstoßes zu drosseln, der Russischen Föderation die operative Initiative zu entreißen und alles zu Bedingungen einzufrieren, die für Washington vorteilhaft sind."
Die USA sind diejenigen, die Aufklärungsdaten über das Frontgeschehen als erste im Westen auswerten. Somit können sie leicht voraussehen, wohin die Entwicklungen auf dem Schlachtfeld, darunter auch bei Krasnoarmeisk (Pokrowsk), führen. Es ist kein Zufall, dass ein anonymer Pentagon-Offizier mit Washington Post ausgerechnet über die Lage an diesem Frontabschnitt sprach. Das ist der wahre Hintergrund der diplomatischen Geschäftigkeit der USA und mit ihnen auch der Europäer, die sich heute im Kanzleramt in Berlin mitten im "Sommerloch" trafen. Im Hinblick auf irgendwelche Zugeständnisse an die russische Seite warnte Militärchronik:
"Man hat das Gefühl, dass aus diesem Grund am 15. August alle möglichen 'Zuckerbrote' in den verlockendsten Formen angeboten werden, deren einziges Ziel es ist, die Armee daran zu hindern, die Front dort zu durchbrechen, wo sie bereits bröckelt. Und der wahre Preis all dieser Versprechungen ist längst klar."
Waffenstillstand ist derzeit das A und O aller westlichen Forderungen an Russland. Auch Trump hat den Europäern versprochen, sein Gespräch mit Putin mit diesem Punkt zu beginnen. Putin sagte vor mehreren Monaten, dass Russland grundsätzlich nicht dagegen wäre, wies aber darauf hin, dass diese Maßnahme in der Umsetzung an der mehr als 1.000 Kilometer langen Frontlinie extrem schwer zu handhaben sei. Was Russland aber derzeit vorschlagen könnte, wäre ein Waffenstillstand in der Luft.
Auch andere Experten und Militärbeobachter in Russland warnen vor einer gestellten Falle und dass Wladimir Selenskij (und mit ihm auch die Europäer) einerseits und Trump andererseits das berühmte Bad Cop/Good Cop-Theater spielen. Trump kann weiterhin seine Rolle als angeblicher selbstloser Vermittler ("furchtbar, dass junge Soldaten sterben!") ausführen und Punkte für den Friedensnobelpreis sammeln und im Falle des Misserfolgs auf Selenskij verweisen.
Er könne Putin immer noch sagen: "schau wie verrückt dein Namensvetter ist, gib lieber meinen Forderungen nach, denn sie sind viel besser". Dass niemand im Westen einschließlich der USA die wichtigsten russischen Forderungen diskutiert, ist dafür ein sicheres Zeichen. Dazu gehören die Einstellung aller Militärhilfen aus dem Westen, die Reduzierung der Armee und ihrer Bewaffnung, die Entnazifizierung und vieles mehr. Stattdessen versprechen die USA, die Frage des NATO-Beitritts für die Ukraine für eine mittlere Frist auszusetzen.
Während Putin ständig betont, dass es ihm bei der Friedenslösung um die Beseitigung der Konfliktursachen geht – was sich in dem einen Satz "Die Ukraine muss aufhören, Anti-Russland zu sein" ausdrücken lässt – werden diese Worte des russischen Präsidenten im Westen kaum zur Kenntnis genommen. Stattdessen verlagert man die Diskussion auf Gebietsfragen, als wäre der Konflikt ein Eroberungskrieg. Mit dieser Ablenkung will man das Propaganda-Narrativ stützen, dass Russland einen imperialistischen Krieg führe, und den Konflikt bis in die Ewigkeit weiterführen. Denn der Westen (und allen voran Europa) sieht offenbar auch für sich keinen anderen Existenzsinn, als Anti-Russland zu sein.
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•NEUER BEITRAG18.08.2025, 18:26 Uhr
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Über die Ukraine hinaus (2)
M.E. alles wie in der Nußschale.#ImperialistischerHegemonieverlust
#ZwischenimperialistischeKonkurrenz
Ich spiegele also mal 3 Artikel aus der jW von heute:
NATO verliert Krieg
USA begegnen Russland wieder als Großmacht. Hektik bei US-Verbündeten
Von Arnold Schölzel
Am 15. August empfing US-Präsident Donald Trump seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Anchorage demonstrativ als Gleichgestellten. Es kam zwar zu keiner gemeinsamen Erklärung, aber Inszenierung und Protokoll des Treffens vermittelten die Botschaft: Der Versuch der US-geführten NATO, Russland in der Ukraine in einem Stellvertreterkrieg militärisch zu schlagen, ist gescheitert. Auf den Tag genau vier Jahre nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan gab die Allianz faktisch ihren ersten heißen Krieg gegen Russland verloren.
2014 hatte der damalige US-Präsident Barack Obama Russland als »Regionalmacht« eingestuft, nun erläuterte Trump im TV-Sender Fox News am Sonnabend: »Es ist gut, wenn sich zwei Großmächte (big powers, jW) verstehen, insbesondere wenn es sich um Atommächte handelt. Wir sind die Nummer eins, sie sind die Nummer zwei in der Welt – und das ist eine große Sache.« Er verwende ungern das Wort »atomar«, aber Tatsache sei, dass beide Mächte über die größten Arsenale verfügten. Deren Gebrauch »könnte das Ende der Welt sein«. Putin formulierte sowohl in Alaska am Freitag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump wie nach seiner Rückkehr in Moskau bei einer Beratung mit führenden russischen Politikern: »Wir haben seit langem keine direkten Verhandlungen dieser Art auf einer solchen Ebene geführt.«
Der Ukraine-Krieg blieb vor diesem Hintergrund auf dem Gipfel zentrales Thema. Trump hatte noch auf dem Flug nach Alaska vor Journalisten einen Waffenstillstand verlangt, auf der Pressekonferenz verlor er dazu kein Wort, befand aber, er und Putin hätten einen »großartigen Fortschritt« gemacht. Auf seiner Plattform »Truth Social« schrieb er nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij sowie westeuropäischen Staats- und Regierungschefs, der »beste Weg« für ein Ende des Krieges bestehe darin, »direkt zu einem Friedensabkommen zu gelangen« – »und nicht nur ein Waffenruheabkommen, das oft nicht eingehalten wird«. Dies sei »von allen festgestellt« worden.
Den Kurswechsel vollzogen seit Sonnabend nachmittag die US-Verbündeten in EU und NATO zumindest verbal nach. Noch am Mittwoch hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Beisein Selenskijs in Berlin gefordert, eine Waffenruhe müsse »am Anfang« der Verhandlungen stehen, und das zur ersten von fünf Bedingungen für den Gipfel gemacht. Am Sonnabend erklärte Merz in verschiedenen Fernsehinterviews, Trump habe in der Videoschalte nach dem Gipfel zugesagt, »dass Amerika bereit ist, Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu geben«. Er bezeichnete dies als »wirklich großen Fortschritt« und »positive Überraschung«: »Amerika bleibt an Bord, auch für die Zeit danach.« Nach Angaben der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni soll es dabei um »von Artikel 5 der NATO inspirierte« Beistandsgarantien handeln, wobei die Ukraine dem Militärbündnis nicht beitreten soll. Merz betonte zudem im ZDF: »Russland scheint bereit zu sein, entlang der sogenannten Kontaktlinie die Verhandlungen zu führen und nicht entlang der Verwaltungsgrenzen. Das ist ein gewaltiger Unterschied.« Trump sei jedenfalls in territorialen Fragen bei der vereinbarten Linie geblieben. Am Sonntag fand eine Videokonferenz der »Koalition der Willigen« statt. Für Montag lud Trump Selenskij und mehrere europäische Staats- und Regierungschefs ins Weiße Haus ein.
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•NEUER BEITRAG18.08.2025, 18:31 Uhr
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Bankrotteure
Nach Gipfel Trump-Putin
Von Arnold Schölzel
Der Krieg in der Ukraine begann im Frühjahr 2014 mit Attacken faschistischer Gruppen und Milizen auf die russischsprachigen Einwohner der Ostukraine. Das Massaker am 2. Mai in Odessa, das in Mariupol am 9. Mai und die Bombardierung von Lugansk durch die Luftwaffe Kiews am 2. Juni stehen für die Brutalität der von EU und USA gesponserten Putschisten. Die EU wurde von Washington schon damals an den Katzentisch verwiesen, als sie einen eigenen Kandidaten als Regierungschef in Kiew nominierte: »Fuck the EU«, ätzte US-Unterstaatssekretärin Victoria Nuland, ließ Deutsch-Europa aber gern zahlen.
Der Versuch, den Widerstand der russischen Bevölkerung in der Ostukraine rasch zu brechen, scheiterte. Das für die NATO wichtige militärische Ziel, den Aufmarschraum bis zur russischen Grenze im Osten freizumachen, rückte nach zwei großen Niederlagen in weite Ferne, wurde aber nie aus den Augen verloren. Es gelang, mit den beiden Minsker Abkommen die »Regionalmacht«, wie Barack Obama Russland 2014 nannte, hinzuhalten – bis zum Februar 2022, dem Beginn des umfassenden russischen Eingreifens in den Konflikt. Bis zum zweiten Amtsantritt Donald Trumps im Januar 2025 behauptete der kollektive Westen, Russland militärisch schlagen und wirtschaftlich schwächen zu wollen. Es bedurfte der besonders beschränkten deutschen Außenministerin Annalena Baerbock und ihres »Slawa Ukraini!«, also »Sieg Heil!« rufenden »Zeitenwende«-Kanzlers Olaf Scholz, um sich sogar den Ruin des größten Landes der Erde vorzunehmen.
Damit ist es vorbei. Die Sanktionen, die etwa Donald Trump zuletzt Handelspartnern Russlands wie China oder Indien androhte, nahm dort niemand ernst, von denen der EU zu schweigen. Die sitzt jetzt am 19. völkerrechtswidrigen Sanktions»paket« und es gehört schon der Vorsitzende einer deutschen Partei, die sich Die Linke nennt, zu der Forderung, die deutsche Küstenwache Jagd auf die sogenannte Schattenflotte machen zu lassen, um »Druck auf die Kriegskasse des Kreml« auszuüben. Politische Piraterie – das hat Baerbocksches Format.
Solche Leute sind meilenweit davon entfernt zu erfassen, was der »Dringlichkeitsgipfel« (Petra Erler) in Alaska bedeutete: Er fand statt – wie die SPD-Außenpolitikexpertin richtig festhielt – um zu »versuchen zu retten, was noch zu retten ist. So wie es ist, darf es nicht weitergehen.« Oder mit den Worten Ralf Stegners (SPD): Das Treffen bleibe »die bis dato größte Hoffnungsperspektive« für ein rasches Ende des Ukraine-Krieges.
Vor allem: Er war das faktische Eingeständnis, dass die NATO auch diesen Krieg verloren hat. Die Bankrotteure sitzen in EU- und NATO-Europa. Aber sie geben das Zündeln mit einem Atomkrieg nicht auf – siehe van Aken. Es bedarf jetzt erst recht größter Anstrengung, um die geplante Raketenstationierung in der Bundesrepublik zu verhindern.
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Bankrotteure
Nach Gipfel Trump-Putin
Von Arnold Schölzel
Der Krieg in der Ukraine begann im Frühjahr 2014 mit Attacken faschistischer Gruppen und Milizen auf die russischsprachigen Einwohner der Ostukraine. Das Massaker am 2. Mai in Odessa, das in Mariupol am 9. Mai und die Bombardierung von Lugansk durch die Luftwaffe Kiews am 2. Juni stehen für die Brutalität der von EU und USA gesponserten Putschisten. Die EU wurde von Washington schon damals an den Katzentisch verwiesen, als sie einen eigenen Kandidaten als Regierungschef in Kiew nominierte: »Fuck the EU«, ätzte US-Unterstaatssekretärin Victoria Nuland, ließ Deutsch-Europa aber gern zahlen.
Der Versuch, den Widerstand der russischen Bevölkerung in der Ostukraine rasch zu brechen, scheiterte. Das für die NATO wichtige militärische Ziel, den Aufmarschraum bis zur russischen Grenze im Osten freizumachen, rückte nach zwei großen Niederlagen in weite Ferne, wurde aber nie aus den Augen verloren. Es gelang, mit den beiden Minsker Abkommen die »Regionalmacht«, wie Barack Obama Russland 2014 nannte, hinzuhalten – bis zum Februar 2022, dem Beginn des umfassenden russischen Eingreifens in den Konflikt. Bis zum zweiten Amtsantritt Donald Trumps im Januar 2025 behauptete der kollektive Westen, Russland militärisch schlagen und wirtschaftlich schwächen zu wollen. Es bedurfte der besonders beschränkten deutschen Außenministerin Annalena Baerbock und ihres »Slawa Ukraini!«, also »Sieg Heil!« rufenden »Zeitenwende«-Kanzlers Olaf Scholz, um sich sogar den Ruin des größten Landes der Erde vorzunehmen.
Damit ist es vorbei. Die Sanktionen, die etwa Donald Trump zuletzt Handelspartnern Russlands wie China oder Indien androhte, nahm dort niemand ernst, von denen der EU zu schweigen. Die sitzt jetzt am 19. völkerrechtswidrigen Sanktions»paket« und es gehört schon der Vorsitzende einer deutschen Partei, die sich Die Linke nennt, zu der Forderung, die deutsche Küstenwache Jagd auf die sogenannte Schattenflotte machen zu lassen, um »Druck auf die Kriegskasse des Kreml« auszuüben. Politische Piraterie – das hat Baerbocksches Format.
Solche Leute sind meilenweit davon entfernt zu erfassen, was der »Dringlichkeitsgipfel« (Petra Erler) in Alaska bedeutete: Er fand statt – wie die SPD-Außenpolitikexpertin richtig festhielt – um zu »versuchen zu retten, was noch zu retten ist. So wie es ist, darf es nicht weitergehen.« Oder mit den Worten Ralf Stegners (SPD): Das Treffen bleibe »die bis dato größte Hoffnungsperspektive« für ein rasches Ende des Ukraine-Krieges.
Vor allem: Er war das faktische Eingeständnis, dass die NATO auch diesen Krieg verloren hat. Die Bankrotteure sitzen in EU- und NATO-Europa. Aber sie geben das Zündeln mit einem Atomkrieg nicht auf – siehe van Aken. Es bedarf jetzt erst recht größter Anstrengung, um die geplante Raketenstationierung in der Bundesrepublik zu verhindern.
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•NEUER BEITRAG18.08.2025, 18:35 Uhr
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Auf dem kognitiven Gefechtsfeld
»Ein Alarmsignal«: Nach dem Treffen von Trump und Putin schlagen in der BRD die Wellen der Empörung hoch
Von Philip Tassev
Südlich von Alaskas größter Stadt Anchorage kann ein spektakuläres Naturphänomen beobachtet werden: Eine bis zu drei Meter hohe Gezeitenwelle, ausgelöst durch den zweitgrößten Tidenhub Nordamerikas, donnert dort – passende Verhältnisse vorausgesetzt – in den engen Turnagain Arm. Noch höher aber schlugen die Wellen der Empörung in der deutschen »Slawa Ukraini«-Fraktion nach dem Treffen der beiden Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin am Freitag abend auf einer Militärbasis in der US-amerikanischen Stadt, die etwa gleich weit von New York und Murmansk entfernt ist.
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sagte in der ARD über das erste Treffen eines US-Präsidenten mit seinem russischen Amtskollegen seit vier Jahren, es habe »kein gutes Ergebnis« gegeben, sondern »es ist eher ein schwarzer Freitag gewesen«. Die einzige Absicht des russischen Präsidenten sei es gewesen, sich wieder »auf Augenhöhe« auf der internationalen Bühne zu präsentieren. »Das ist Putin eindeutig gelungen. Er wirkt rehabilitiert, während der Krieg fortgesetzt wird.« Gegenüber T-online sprach Kiesewetter von einer »Erpressungssituation«, die Trump gegen die UkraiÂne geschaffen habe und bei der »die Europäer« mangels »Entschlossenheit und politischem Willen« mitgemacht hätten. Dem »Kriegsverbrecher Putin« sei »eine Bühne« geboten worden, die dieser nun »auf dem kognitiven Gefechtsfeld nutzt«.
Der ehemalige Leiter der Münchner NATO-»Sicherheitskonferenz«, Wolfgang Ischinger, teilte seine Interpretation des Treffens beim Kurznachrichtendienst X mit: »Kein wirklicher Fortschritt – ganz klar 1:0 für Putin – keine neuen Sanktionen. Für die UkraiÂner: nichts. Für Europa: tiefst enttäuschend.«
Und Bundeswehr-Professor Carlo Masala sieht in dem Alaskatreffen quasi eine Belohnung für Putin. Der könne »nach Moskau zurückfliegen und seinen Krieg fortsetzen«, während Trump »die Verantwortung für die Beendigung des russischen Aggressionskrieges erneut der Ukraine und den Europäern in die Schuhe« schiebe, so Masala gegenüber dem Spiegel.
Auch für den stellvertretenden Unionsfraktionschef Norbert Röttgen geht Russlands Präsident »als Sieger aus dem Gipfel hervor«. Er habe eine »vor kurzem noch unvorstellbare diploÂmatische Aufwertung durch den US-Präsidenten erfahren und es erneut geschafft, Trump von seinen Sanktionsandrohungen abzubringen«, beklagte Röttgen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Ebenso sieht die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Sara Nanni, Putin als Gewinner des Treffens. Es habe sich gezeigt, dass sich Trump nicht für »Frieden in Europa« einsetzen wolle. Das müsse »ein Alarmsignal sein für den Rest des Westens«, sagte sie im ARD-»Morgenmagazin«.
In diesen Tenor stimmte der Vorsitzende der Linkspartei, Jan van Aken, nahtlos ein. Dem Deutschlandfunk sagte er: »Trump ist die Ukraine vollkommen egal. Trump kennt nur sich selbst, kennt nur Trump und die USA und deren Interessen. Der ist eher bereit, einen schmutzigen Wirtschaftsdeal mit Putin zu machen, als die Ukraine zu retten.« Deshalb müsse man »jetzt ohne Washington eine Lösung finden«.
Aus Brüssel meldete sich die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des EU-Parlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), zu Wort. Auch sie schimpfte auf den US-Präsidenten, der Putin wie einen respektierten Staatschef hofiert habe statt wie einen »Kriegsverbrecher« und »Massenmörder«. Die Isolation Russlands wirke dadurch beendet. »Wer Frieden als Bühne für Selbstdarstellung missbraucht, schwächt die freie Welt.« Dann wohl lieber weiter kämpfen und sterben (lassen) bis zum letzten UkraiÂner.
Etwas differenzierter klangen die Äußerungen von SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner. Der Auftritt der beiden Präsidenten habe zwar seiner Einschätzung nach »mehr politische Theatralik als Substanz« enthalten, allerdings sei das Treffen zwischen »dem kühlen Aggressor aus Moskau« und dem »irrlichternden Egomanen aus Washington« die »bis dato größte HoffnungsperÂspektive dafür, dass der Krieg in der UkraiÂne mit all den täglichen Opfern zeitnah endlich enden könnte«, so Stegner zur Rheinischen Post.
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Auf dem kognitiven Gefechtsfeld
»Ein Alarmsignal«: Nach dem Treffen von Trump und Putin schlagen in der BRD die Wellen der Empörung hoch
Von Philip Tassev
Südlich von Alaskas größter Stadt Anchorage kann ein spektakuläres Naturphänomen beobachtet werden: Eine bis zu drei Meter hohe Gezeitenwelle, ausgelöst durch den zweitgrößten Tidenhub Nordamerikas, donnert dort – passende Verhältnisse vorausgesetzt – in den engen Turnagain Arm. Noch höher aber schlugen die Wellen der Empörung in der deutschen »Slawa Ukraini«-Fraktion nach dem Treffen der beiden Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin am Freitag abend auf einer Militärbasis in der US-amerikanischen Stadt, die etwa gleich weit von New York und Murmansk entfernt ist.
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sagte in der ARD über das erste Treffen eines US-Präsidenten mit seinem russischen Amtskollegen seit vier Jahren, es habe »kein gutes Ergebnis« gegeben, sondern »es ist eher ein schwarzer Freitag gewesen«. Die einzige Absicht des russischen Präsidenten sei es gewesen, sich wieder »auf Augenhöhe« auf der internationalen Bühne zu präsentieren. »Das ist Putin eindeutig gelungen. Er wirkt rehabilitiert, während der Krieg fortgesetzt wird.« Gegenüber T-online sprach Kiesewetter von einer »Erpressungssituation«, die Trump gegen die UkraiÂne geschaffen habe und bei der »die Europäer« mangels »Entschlossenheit und politischem Willen« mitgemacht hätten. Dem »Kriegsverbrecher Putin« sei »eine Bühne« geboten worden, die dieser nun »auf dem kognitiven Gefechtsfeld nutzt«.
Der ehemalige Leiter der Münchner NATO-»Sicherheitskonferenz«, Wolfgang Ischinger, teilte seine Interpretation des Treffens beim Kurznachrichtendienst X mit: »Kein wirklicher Fortschritt – ganz klar 1:0 für Putin – keine neuen Sanktionen. Für die UkraiÂner: nichts. Für Europa: tiefst enttäuschend.«
Und Bundeswehr-Professor Carlo Masala sieht in dem Alaskatreffen quasi eine Belohnung für Putin. Der könne »nach Moskau zurückfliegen und seinen Krieg fortsetzen«, während Trump »die Verantwortung für die Beendigung des russischen Aggressionskrieges erneut der Ukraine und den Europäern in die Schuhe« schiebe, so Masala gegenüber dem Spiegel.
Auch für den stellvertretenden Unionsfraktionschef Norbert Röttgen geht Russlands Präsident »als Sieger aus dem Gipfel hervor«. Er habe eine »vor kurzem noch unvorstellbare diploÂmatische Aufwertung durch den US-Präsidenten erfahren und es erneut geschafft, Trump von seinen Sanktionsandrohungen abzubringen«, beklagte Röttgen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Ebenso sieht die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Sara Nanni, Putin als Gewinner des Treffens. Es habe sich gezeigt, dass sich Trump nicht für »Frieden in Europa« einsetzen wolle. Das müsse »ein Alarmsignal sein für den Rest des Westens«, sagte sie im ARD-»Morgenmagazin«.
In diesen Tenor stimmte der Vorsitzende der Linkspartei, Jan van Aken, nahtlos ein. Dem Deutschlandfunk sagte er: »Trump ist die Ukraine vollkommen egal. Trump kennt nur sich selbst, kennt nur Trump und die USA und deren Interessen. Der ist eher bereit, einen schmutzigen Wirtschaftsdeal mit Putin zu machen, als die Ukraine zu retten.« Deshalb müsse man »jetzt ohne Washington eine Lösung finden«.
Aus Brüssel meldete sich die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des EU-Parlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), zu Wort. Auch sie schimpfte auf den US-Präsidenten, der Putin wie einen respektierten Staatschef hofiert habe statt wie einen »Kriegsverbrecher« und »Massenmörder«. Die Isolation Russlands wirke dadurch beendet. »Wer Frieden als Bühne für Selbstdarstellung missbraucht, schwächt die freie Welt.« Dann wohl lieber weiter kämpfen und sterben (lassen) bis zum letzten UkraiÂner.
Etwas differenzierter klangen die Äußerungen von SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner. Der Auftritt der beiden Präsidenten habe zwar seiner Einschätzung nach »mehr politische Theatralik als Substanz« enthalten, allerdings sei das Treffen zwischen »dem kühlen Aggressor aus Moskau« und dem »irrlichternden Egomanen aus Washington« die »bis dato größte HoffnungsperÂspektive dafür, dass der Krieg in der UkraiÂne mit all den täglichen Opfern zeitnah endlich enden könnte«, so Stegner zur Rheinischen Post.
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•NEUER BEITRAG18.08.2025, 19:12 Uhr
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Weiter zitiere ich mal aus dem HFK-Referat von Pit Simons von vor zwei Jahren:
"Die aktuellen Schwierigkeiten, den gegenwärtigen Krieg bezüglich seiner Klassengerechtigkeit richtig einzuschätzen, hängen an zwei Perspektiven: // a) hinsichtlich des Klassencharakters der beteiligten Einzelstaaten: Wir verfügen noch über kein akzeptiertes Modell des postkonterrevolutionären Kapitalismus in einem ehemaligen alten sozialistischen Hauptland. Ist Rußland nur schon deshalb imperialistisch, weil es dort Monopole gibt? Wie verhalten sich kompradorische und nationale Elemente in der postsozialistischen Bourgeoisie? Welche Rolle spielen erhaltene Positionen der Arbeitermacht? Weiter: Der imperialistische Kettenhundcharakter des ukrainischen Regimes ist nicht zu bezweifeln. Aber herrscht dort bereits ein entwickelter Faschismus oder besteht lediglich eine starke Tendenz zu seiner Entwicklung? Der bisherige Verlauf des Krieges schafft keine Klarheit. Ist der Krieg Rußlands bereits ein antifaschistischer Krieg oder lediglich ein nationaler Verteidigungskrieg mit großrussisch-chauvinistischen Anteilen? Der antifaschistische Krieg setzt eine Niederschlagungsstrategie voraus, der nationale kann auch als Ermattungskrieg geführt werden. Bisher sehe ich eher die Tendenz der russischen Bourgeoisie, sich um das revolutionäre Risiko eines antifaschistischen Krieges herumzumogeln. Dies schließt nicht aus, daß er dennoch nicht zur nationalen Notwendigkeit werden kann. Der Krieg selbst wird die Klarheit schaffen. // b) hinsichtlich des Klassencharakters der internationalen Gesamtlage: Ist sie lediglich bestimmt durch die unvermeidbare zwischen-imperialistische Konkurrenz, nur weil es kein internationales sozialistisches Lager mehr gibt? Oder befinden wir uns in der Phase einer Herausbildung einer internationalen imperialistisch-antiimperialistischen Frontlinie? Davon ausgehend, daß der russisch-ukrainische Krieg lediglich einer der einleitenden Teile eines größeren Konfliktes sein wird, wird auch in dieser Frage der Krieg selbst zur Klärung beitragen."
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Einige dieser Fragen könne wir m.E. inzwischen beantworten - allerdings unter der begründbaren Prämisse, daß weder Rußland noch die VR China imperialistische Länder sind -:
zu b): Die Herausbildung einer internationalen imperialistisch-antiimperialistischen Frontlinie läßt sich m.E. nicht mehr übersehen; daß "unterhalb" dieser die zwischenimperialistischen Widersprüche zugenommen habe, auch nicht. Und: Der Krieg selbst half klären.
zu a): Der Charakter des Maidan-Regimes steht erkennbar nicht mehr auf der russischen Agenda; die Interessens-Disparatheit = Schwäche des imp. Lagers ermöglichen es der russischen Bourgeoisie, den Krieg als (gerechten) nationalen Verteidigungskrieg mit (ungerechten) großrussisch-chauvinistischen Anteilen zu beenden und sich um einen antifaschistischen Krieg herumzudrücken, der eben nicht (noch nicht?) eine nationale Notwendigkeit geworden. Das wir sich aber folgerichtig ändern, falls "Europa", d.h. der dt. Imp. und die (auch imp.!) Länder, die ihm darin folgen, jenseits des absehbaren ukrainischen "Schandfriedens" die zunächst wieder über den Kettenhund geführte kriegerische Auseinandersetzung mit Rußland wieder zu forcieren. Der antifaschistische Krieg kann also auch weiterhin zu einer nationalen Notwendigkeit für Rußland werden, und dies über die Ukraine als Gegner deutlich hinaus! - Jeder Friede bleibt trügerisch, bis nicht die Verdammten dieser Erde das gesamte Geschmeiß der Ausbeuter und Menschenfresser zu Hölle gejagt haben werden!
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Weiter zitiere ich mal aus dem HFK-Referat von Pit Simons von vor zwei Jahren:
"Die aktuellen Schwierigkeiten, den gegenwärtigen Krieg bezüglich seiner Klassengerechtigkeit richtig einzuschätzen, hängen an zwei Perspektiven: // a) hinsichtlich des Klassencharakters der beteiligten Einzelstaaten: Wir verfügen noch über kein akzeptiertes Modell des postkonterrevolutionären Kapitalismus in einem ehemaligen alten sozialistischen Hauptland. Ist Rußland nur schon deshalb imperialistisch, weil es dort Monopole gibt? Wie verhalten sich kompradorische und nationale Elemente in der postsozialistischen Bourgeoisie? Welche Rolle spielen erhaltene Positionen der Arbeitermacht? Weiter: Der imperialistische Kettenhundcharakter des ukrainischen Regimes ist nicht zu bezweifeln. Aber herrscht dort bereits ein entwickelter Faschismus oder besteht lediglich eine starke Tendenz zu seiner Entwicklung? Der bisherige Verlauf des Krieges schafft keine Klarheit. Ist der Krieg Rußlands bereits ein antifaschistischer Krieg oder lediglich ein nationaler Verteidigungskrieg mit großrussisch-chauvinistischen Anteilen? Der antifaschistische Krieg setzt eine Niederschlagungsstrategie voraus, der nationale kann auch als Ermattungskrieg geführt werden. Bisher sehe ich eher die Tendenz der russischen Bourgeoisie, sich um das revolutionäre Risiko eines antifaschistischen Krieges herumzumogeln. Dies schließt nicht aus, daß er dennoch nicht zur nationalen Notwendigkeit werden kann. Der Krieg selbst wird die Klarheit schaffen. // b) hinsichtlich des Klassencharakters der internationalen Gesamtlage: Ist sie lediglich bestimmt durch die unvermeidbare zwischen-imperialistische Konkurrenz, nur weil es kein internationales sozialistisches Lager mehr gibt? Oder befinden wir uns in der Phase einer Herausbildung einer internationalen imperialistisch-antiimperialistischen Frontlinie? Davon ausgehend, daß der russisch-ukrainische Krieg lediglich einer der einleitenden Teile eines größeren Konfliktes sein wird, wird auch in dieser Frage der Krieg selbst zur Klärung beitragen."
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Einige dieser Fragen könne wir m.E. inzwischen beantworten - allerdings unter der begründbaren Prämisse, daß weder Rußland noch die VR China imperialistische Länder sind -:
zu b): Die Herausbildung einer internationalen imperialistisch-antiimperialistischen Frontlinie läßt sich m.E. nicht mehr übersehen; daß "unterhalb" dieser die zwischenimperialistischen Widersprüche zugenommen habe, auch nicht. Und: Der Krieg selbst half klären.
zu a): Der Charakter des Maidan-Regimes steht erkennbar nicht mehr auf der russischen Agenda; die Interessens-Disparatheit = Schwäche des imp. Lagers ermöglichen es der russischen Bourgeoisie, den Krieg als (gerechten) nationalen Verteidigungskrieg mit (ungerechten) großrussisch-chauvinistischen Anteilen zu beenden und sich um einen antifaschistischen Krieg herumzudrücken, der eben nicht (noch nicht?) eine nationale Notwendigkeit geworden. Das wir sich aber folgerichtig ändern, falls "Europa", d.h. der dt. Imp. und die (auch imp.!) Länder, die ihm darin folgen, jenseits des absehbaren ukrainischen "Schandfriedens" die zunächst wieder über den Kettenhund geführte kriegerische Auseinandersetzung mit Rußland wieder zu forcieren. Der antifaschistische Krieg kann also auch weiterhin zu einer nationalen Notwendigkeit für Rußland werden, und dies über die Ukraine als Gegner deutlich hinaus! - Jeder Friede bleibt trügerisch, bis nicht die Verdammten dieser Erde das gesamte Geschmeiß der Ausbeuter und Menschenfresser zu Hölle gejagt haben werden!
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•NEUER BEITRAG18.08.2025, 19:26 Uhr
EDIT: FPeregrin
18.08.2025, 19:30 Uhr
18.08.2025, 19:30 Uhr
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Und wie Pit Simons vor zwei Jahren zitiere ich in diesem Zusammenhang Karl Liebknechts Notiz "Taktisches zum Prinzip" von 1917:
"Unsere Stellung zum Krieg ist durchaus international: in der politischen, sozialen, wirtschaftlichen Orientierung des Urteils; in der Aktion und ihren Mitteln; im Ziel. […] Das Ziel unseres Krieges gegen den Krieg ist international; international ist das Maß, nach dem wir die möglichen Kriegsereignisse abwägen: der internationale Gesamteffekt für das Weltproletariat ist’s, nach dem wir fragen, den wir so günstig wie möglich zu gestalten suchen. / Internationaler Klassenkampf gegen den imperialistischen Krieg – das bedeutet kein plumpes, starres, in jedem Lande isoliert für sich und in stiermäßigem Drauflosrennen zu befolgendes Schema, sondern einen lebendigen organischen Prozeß, einen einheitlich zusammenhängenden Prozeß über die ganze Welt des Gegensatzes zwischen Kapital und Arbeit. Über diese ganze Welt erstreckt sich unsere Beobachtung und Beurteilung jenes Prozesses und seiner Entwicklung. In der Gesamtheit aller Länder und in jedem einzelnen Land richten wir unser Verhalten nach dieser internationalen Beurteilung ein, um den höchstmöglichen Gesamteffekt[,] die Stärkung der revolutionären Macht des Proletariats – als einer Einheit – zu erzielen. […] Jederzeit ist die höchsterreichbare internationale Wechselwirkung im revolutionär-sozialistischen Sinne anzustreben, jeweils die Wirkung der politischen Haltung nicht nur im eignen einzelnen Lande, sondern in allen Ländern zu beachten und zu berechnen. An den Angel- und Schlüsselpunkten der Lage ist die größte Energie einzusetzen." (Karl Liebknecht: Ausgewählte Reden, Briefe und Aufsätze. Berlin 1952, S. 462f.)
Hauptfeind hin, Hauptfeind her ...
... denn der dt. Imp. bleibt natürlich unter auch o.g. Betrachtung natürlich der Hauptfeind der deutschen Arbeiterklasse ... und nicht die Yanks!
Und wie Pit Simons vor zwei Jahren zitiere ich in diesem Zusammenhang Karl Liebknechts Notiz "Taktisches zum Prinzip" von 1917:
"Unsere Stellung zum Krieg ist durchaus international: in der politischen, sozialen, wirtschaftlichen Orientierung des Urteils; in der Aktion und ihren Mitteln; im Ziel. […] Das Ziel unseres Krieges gegen den Krieg ist international; international ist das Maß, nach dem wir die möglichen Kriegsereignisse abwägen: der internationale Gesamteffekt für das Weltproletariat ist’s, nach dem wir fragen, den wir so günstig wie möglich zu gestalten suchen. / Internationaler Klassenkampf gegen den imperialistischen Krieg – das bedeutet kein plumpes, starres, in jedem Lande isoliert für sich und in stiermäßigem Drauflosrennen zu befolgendes Schema, sondern einen lebendigen organischen Prozeß, einen einheitlich zusammenhängenden Prozeß über die ganze Welt des Gegensatzes zwischen Kapital und Arbeit. Über diese ganze Welt erstreckt sich unsere Beobachtung und Beurteilung jenes Prozesses und seiner Entwicklung. In der Gesamtheit aller Länder und in jedem einzelnen Land richten wir unser Verhalten nach dieser internationalen Beurteilung ein, um den höchstmöglichen Gesamteffekt[,] die Stärkung der revolutionären Macht des Proletariats – als einer Einheit – zu erzielen. […] Jederzeit ist die höchsterreichbare internationale Wechselwirkung im revolutionär-sozialistischen Sinne anzustreben, jeweils die Wirkung der politischen Haltung nicht nur im eignen einzelnen Lande, sondern in allen Ländern zu beachten und zu berechnen. An den Angel- und Schlüsselpunkten der Lage ist die größte Energie einzusetzen." (Karl Liebknecht: Ausgewählte Reden, Briefe und Aufsätze. Berlin 1952, S. 462f.)
Hauptfeind hin, Hauptfeind her ...
... denn der dt. Imp. bleibt natürlich unter auch o.g. Betrachtung natürlich der Hauptfeind der deutschen Arbeiterklasse ... und nicht die Yanks!
•NEUER BEITRAG22.08.2025, 20:26 Uhr
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Über die Ukraine hinaus (2)
Hier ein Artikel aus der FAZ von dieser Woche zu Deinem Hauptthema.Jetzt verstehe ich die diskutierte Variante, dass Russland das Land vorerst besetzen kann, aber nicht juristisch bekommt. Dann ist sozusagen die Sicherheitszone für Russland geschaffen, aber sie dürfen die Rohstoffe nicht verwerten...
Könnte eines der "diplomatischen Probleme" sein.
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FAZ 20250821 Rohstoffe Ukraine.pdf
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•NEUER BEITRAG25.08.2025, 13:11 Uhr
EDIT: FPeregrin
25.08.2025, 13:25 Uhr
25.08.2025, 13:25 Uhr
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| FPeregrin | |
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Ich meine, die Bedeutung der Donbaß-Kohle muß differenzierter betrachtet werden, als das hier getan wurde. Bei der Steinkohle handelt sich hier hauptsächlich um Anthrazit, das sehr gasarm und kohlenstoffreich ist - wenig geeignet zum einfachen Verheizen (die Lokomotiven der Naziwehrmacht sollen große "Verduungsprobleme" gehabt haben), aber allerbeste Ware zum Stahlkochen. Der Artikel erwähnt dies, aber nicht, wo das zweite Standbein der Stahlpoduktion zu verorten ist, nämlich das Eisenerz. Hier liegen die Fördergebiete weiter westlich in der Gegend von Kriwoi Rog (weit auf dem westlichen Dnjepr-Ufer der Oblast Dnjepropetrowsk). Es ist also ökonomisch sinnvoll, die Herrschaft über beide Gebiete zu haben, nicht nur über eins. Dies erklärt m.E. auch das langjährig sehr geringe Engagement Rußlands in der Sache der beiden Donbaß-Republiken - sehr im Gegensatz zur Krim, wo die Sicherung eines militärischen Hinterlandes für Sewastopol essentiell wurde.Die Anthrazit-Vorkommen im Donbaß sind für Rußland allein nicht besonders interessant. Inwieweit das kürzlich entdeckte Lithium diese Interessenlage verschiebt, kann ich nicht ermessen. "Rußland will die Kohle haben" hat aber schon 2014 nicht gestimmt, obwohl es auch von Linken gern behauptet wurde. (Wahrscheinlich findet sich hierzu auch schon etwas im uralt-1.-Ukraine-Thread: Link ...jetzt anmelden! )
•NEUER BEITRAG25.08.2025, 13:17 Uhr
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Über die Ukraine hinaus (2)
Wird dies gerade die Hasard-Eskalation der Verlierer? Wenn der dt. Imp. seine Finger drin hat, muß man in der Tat mit dem Irresten rechnen - jW heute:Drohnenangriff auf russisches AKW
Ukraine-Krieg: Eskalation zum »Unabhängigkeitstag«. Raffinerie bei St. Petersburg brennt
Von Reinhard Lauterbach
Über dem russischen Atomkraftwerk bei Kursk ist in der Nacht zum Sonntag eine mutmaßlich ukrainische Drohne abgeschossen worden. Beim Absturz sei sie explodiert und habe einen Transformatorenblock in Brand gesetzt, teilte die Werksleitung mit. Das Feuer sei inzwischen gelöscht, Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Schwerer waren offenbar die Folgen eines ukrainischen Drohnenangriffs auf den Ostseehafen Ust-Luga bei St. Petersburg. Dort geriet entweder durch gezielte Treffer oder den Absturz von Trümmern eine Raffinerie in Brand, in der russisches Rohöl unter anderem für den Export über die Ostsee verarbeitet wird.
In Kiew gratulierte Präsident Wolodimir Selenskij seinen Landsleuten zum am Sonntag begangenen »Unabhängigkeitstag«. Er lobte sie dafür, dass sie durch den Krieg »ein neues Selbstbewusstsein gewonnen« und »von Opfern zu Kämpfern« geworden seien. Die Ukraine habe den Krieg gegen Russland zwar noch nicht vollständig gewonnen, aber sie werde ihn auch nicht verlieren. Daran arbeite man gemeinsam mit den Verbündeten.
Zu Gast waren in Kiew der US-Sondergesandte Keith Kellogg und der kanadische Regierungschef Mike Carney. Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (beide CDU) schickten jeweils Grußadressen, in denen sie betonten, die Ukraine kämpfe für ihre und die Freiheit Europas. US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister Marco Rubio betonten in ihren Grußbotschaften die Notwendigkeit eines Verhandlungsfriedens.
Das Wall Street Journal berichtete am Wochenende unter Berufung auf US-Regierungsbeamte, das Verteidigungsministerium habe mehrere Anträge der Ukraine auf Genehmigung von Angriffen auf Ziele in Russland mit Hilfe US-amerikanischer »Himars«-Raketen abgelehnt. Von der Front meldete Russland weitere Geländegewinne im Donbass. So befänden sich ein Terrain südlich eines Stausees bei Konstantinowka sowie ein seit Jahren umkämpftes Waldgebiet östlich von Slowjansk inzwischen unter russischer Kontrolle.
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•NEUER BEITRAG25.08.2025, 13:22 Uhr
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Makabres Selbstgeschenk
Drohnenattacke auf russisches AKW
Von Reinhard Lauterbach
Eine Drohne fällt nicht so einfach auf ein Atomkraftwerk. Es muss sie jemand dorthin gesteuert haben. Apologetische Darstellungen deutscher Medien, eine abgeschossene Drohne sei »versehentlich« auf das russische AKW in Kurtschatow bei Kursk gestürzt (so der Spiegel) und habe ein »Nebengebäude beschädigt«, dienen der Verschleierung dessen, was in der Nacht zum Sonntag dort passiert ist: die Überschreitung einer selbstgesetzten Grenze der Kriegführung, die bisher für beide Seiten galt. Atomanlagen waren seit 2022 tabu. Für Kiew sind sie es ab sofort nicht mehr.
Die Eskalation erfolgte pünktlich zum ukrainischen »Unabhängigkeitstag« am Sonntag. Vielleicht gibt es in der ukrainischen Öffentlichkeit Leute, die daraus militärische Zuversicht schöpfen. Dabei spiegelt der AKW-Beschuss eine wachsende Verzweiflung ukrainischer Nationalisten. Sie wollen offenbar noch möglichst viel mitnehmen, bevor es mit ihnen selbst zu Ende geht. Nicht zufällig hat der frühere Stabschef des »Asow«-Korps, Bogdan Krotewitsch, am Sonnabend in einem Interview Alarm geschlagen: Die ukrainischen Brigaden an der Front seien noch zu maximal 30 Prozent bemannt, also nach der offiziellen Heeresdienstvorschrift nicht mehr kampffähig. Zwangsmobilisierte Rekruten könnten das Kriegsglück nicht mehr wenden, so der »Asow«-Mann. Es ist, als hätte Feldmarschall Keitel 1945 Zweifel an der Nützlichkeit des deutschen Volkssturms geäußert.
Man kann nur hoffen, dass Russland auch nach diesem Angriff daran festhält, von sich aus keines der drei noch arbeitenden ukrainischen AKWs anzugreifen. Diese Zurückhaltung war bisher auch durch objektive Faktoren begründet: Die Ukraine liegt westlich von Russland, im Luv der Westwinddrift. Bei einem russischen Angriff würde der radioaktive Niederschlag auch über Russland selbst hinwegziehen. Das lässt hoffen. Aber der Verlauf der russischen Drohnen- und Raketenkampagne gegen das ukrainische Hinterland zeigt, dass man in Moskau offenkundig nicht mehr damit rechnet, dass die Führung in Kiew zu irgend welchen politischen Zugeständnissen bereit ist. Deshalb sollen ihre Rüstungskapazitäten jetzt offenbar systematisch zerschlagen werden, bevor sie Russland gefährlich werden können. Man kann es auch den Versuch nennen, die »Demilitarisierung« der Ukraine praktisch zu erreichen, wenn sie politisch nicht durchsetzbar ist. Dem im Westen gepriesenen »Selbstbehauptungswillen der Ukraine«, dem gerade der Bundespräsident in einer Glückwunscherklärung zum Unabhängigkeitstag Tribut gezollt hat, sollen die Mittel entzogen werden, wenn er schon politisch nicht aus der Welt zu schaffen ist. Dass für Frank-Walter Steinmeier ausgerechnet »das Leiden der ukrainischen Soldaten« der Anstoß ist, »unerschütterlich an der Unterstützung der Ukraine festzuhalten«, ist mehr als makaber. Die Botschaft aus Berlin lautet: Leidet mal schön weiter.
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Makabres Selbstgeschenk
Drohnenattacke auf russisches AKW
Von Reinhard Lauterbach
Eine Drohne fällt nicht so einfach auf ein Atomkraftwerk. Es muss sie jemand dorthin gesteuert haben. Apologetische Darstellungen deutscher Medien, eine abgeschossene Drohne sei »versehentlich« auf das russische AKW in Kurtschatow bei Kursk gestürzt (so der Spiegel) und habe ein »Nebengebäude beschädigt«, dienen der Verschleierung dessen, was in der Nacht zum Sonntag dort passiert ist: die Überschreitung einer selbstgesetzten Grenze der Kriegführung, die bisher für beide Seiten galt. Atomanlagen waren seit 2022 tabu. Für Kiew sind sie es ab sofort nicht mehr.
Die Eskalation erfolgte pünktlich zum ukrainischen »Unabhängigkeitstag« am Sonntag. Vielleicht gibt es in der ukrainischen Öffentlichkeit Leute, die daraus militärische Zuversicht schöpfen. Dabei spiegelt der AKW-Beschuss eine wachsende Verzweiflung ukrainischer Nationalisten. Sie wollen offenbar noch möglichst viel mitnehmen, bevor es mit ihnen selbst zu Ende geht. Nicht zufällig hat der frühere Stabschef des »Asow«-Korps, Bogdan Krotewitsch, am Sonnabend in einem Interview Alarm geschlagen: Die ukrainischen Brigaden an der Front seien noch zu maximal 30 Prozent bemannt, also nach der offiziellen Heeresdienstvorschrift nicht mehr kampffähig. Zwangsmobilisierte Rekruten könnten das Kriegsglück nicht mehr wenden, so der »Asow«-Mann. Es ist, als hätte Feldmarschall Keitel 1945 Zweifel an der Nützlichkeit des deutschen Volkssturms geäußert.
Man kann nur hoffen, dass Russland auch nach diesem Angriff daran festhält, von sich aus keines der drei noch arbeitenden ukrainischen AKWs anzugreifen. Diese Zurückhaltung war bisher auch durch objektive Faktoren begründet: Die Ukraine liegt westlich von Russland, im Luv der Westwinddrift. Bei einem russischen Angriff würde der radioaktive Niederschlag auch über Russland selbst hinwegziehen. Das lässt hoffen. Aber der Verlauf der russischen Drohnen- und Raketenkampagne gegen das ukrainische Hinterland zeigt, dass man in Moskau offenkundig nicht mehr damit rechnet, dass die Führung in Kiew zu irgend welchen politischen Zugeständnissen bereit ist. Deshalb sollen ihre Rüstungskapazitäten jetzt offenbar systematisch zerschlagen werden, bevor sie Russland gefährlich werden können. Man kann es auch den Versuch nennen, die »Demilitarisierung« der Ukraine praktisch zu erreichen, wenn sie politisch nicht durchsetzbar ist. Dem im Westen gepriesenen »Selbstbehauptungswillen der Ukraine«, dem gerade der Bundespräsident in einer Glückwunscherklärung zum Unabhängigkeitstag Tribut gezollt hat, sollen die Mittel entzogen werden, wenn er schon politisch nicht aus der Welt zu schaffen ist. Dass für Frank-Walter Steinmeier ausgerechnet »das Leiden der ukrainischen Soldaten« der Anstoß ist, »unerschütterlich an der Unterstützung der Ukraine festzuhalten«, ist mehr als makaber. Die Botschaft aus Berlin lautet: Leidet mal schön weiter.
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•NEUER BEITRAG25.08.2025, 17:28 Uhr
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"Dabei spiegelt der AKW-Beschuss eine wachsende Verzweiflung ukrainischer Nationalisten. Sie wollen offenbar noch möglichst viel mitnehmen, bevor es mit ihnen selbst zu Ende geht."
Wird immer mal wieder gerne so verfahren ... - in diesem Sinne waren ja auch die deutschen FaschistInnen nicht schlecht, als es mit ihren 1000 Jahren vor der Zeit zu Ende ging. Der Bezug Keitel - Deutscher "Volkssturm" ist auch recht treffsicher gewählt. Zusammen mit ... "maximal 30 Prozent" ... - davon sehr wahrscheinlich viele auch noch mit physischen (Alter zähle ich mal dazu) oder psychischen Gebrechen - der erforderlichen Truppenstärken, das erinnert doch sehr an "Der Untergang".
Wird immer mal wieder gerne so verfahren ... - in diesem Sinne waren ja auch die deutschen FaschistInnen nicht schlecht, als es mit ihren 1000 Jahren vor der Zeit zu Ende ging. Der Bezug Keitel - Deutscher "Volkssturm" ist auch recht treffsicher gewählt. Zusammen mit ... "maximal 30 Prozent" ... - davon sehr wahrscheinlich viele auch noch mit physischen (Alter zähle ich mal dazu) oder psychischen Gebrechen - der erforderlichen Truppenstärken, das erinnert doch sehr an "Der Untergang".
•NEUER BEITRAG26.08.2025, 13:45 Uhr
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Über die Ukraine hinaus (2)
Aber natürlich darf bei alledem auch die politische "Begleitmusik" nicht fehlen. Diesmal macht die rechte tschechische Regierung den Posaunisten, konkret ihr - ist ja auch dessen Ressort - Außenminister. Er fordert die Einschränkung der Freizügigkeit russischer Diplomaten im Schengen-Raum.Im heutigen 'Liveticker Ukraine-Krieg' von RTdeutsch um 11:42 Uhr:
Tschechischer Außenminister fordert Einschränkung der Freizügigkeit russischer Diplomaten im Schengen-Raum
Europa sollte russischen Diplomaten die Freizügigkeit im Schengen-Raum entziehen, meint der tschechische Außenminister Jan Lipavský. Der Diplomat erklärt gegenüber Politico wörtlich:
"Genauso wie Cato der Ältere ständig darauf pochte, dass Karthago zerstört werden muss, werde ich immer wieder vorschlagen, dass die Freizügigkeit für russische Diplomaten im Schengen-Raum beendet werden muss."
Nach Ansicht des Ministers sei es ein überflüssiger Vorteil, den Russland für Sabotageakte missbrauche. Diese Einschränkung könnte in das 19. Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland aufgenommen werden.
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•NEUER BEITRAG05.09.2025, 13:55 Uhr
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Über die Ukraine hinaus (2)
Mal wieder ein Bericht zur aktuellen militärischen Lage in den Kampfgebieten. Verbunden mit einer militärischen Analyse - die desolate Lage und Moral der ukrain. Truppen aufzeigend -, veranschaulicht durch viele gute Grafiken, die die Entwicklungen lokalisieren und visualisieren. Diesmal von Sergei Poletajew (Informationsanalyst und Publizist), wie immer auf RTdeutsch, diesmal am 29. August 2025:So bricht eine Front zusammen: Russlands Sommeroffensive bringt Kiews Truppen in Bedrängnis
Aufgegebene Schützengräben, einstürzende Bastionen, Einkreisungen und leere Stützpunkte: Die Warnzeichen für den Zusammenbruch der ukrainischen Front im Donbass infolge der Sommeroffensive der russischen Armee sind nicht mehr zu übersehen.
In diesem Sommer hat sich an der Front des Ukraine-Konflikts etwas verändert.
Im Juli und in der ersten Augusthälfte deutete eine Reihe von Ereignissen auf eine dramatische Wende hin. Am entscheidendsten war dabei der Durchbruch der ukrainischen Verteidigungslinien entlang der Pokrowsk-Achse – ein Bruch, der so tiefgreifend, so plötzlich und so destabilisierend war, dass selbst ukrainische Quellen ihn als "Generalprobe für den Zusammenbruch der Front" bezeichneten. Dies ist die schwerste Krise für die ukrainischen Streitkräfte seit den Kämpfen im Frühjahr 2022.
Aber dies war kein isolierter Durchbruch. Von den Wäldern bei Liman bis zu den städtischen Ruinen Konstantinowkas, von den umzingelten Straßen Pokrowsks bis zu den sich verschiebenden Grenzgebieten der Region Dnjepropetrowsk hat sich das Tempo der russischen Offensive verändert. Vorstöße, die einst Meter für Meter erfolgten, werden nun in Kilometern gemessen. Positionen, um die einst heftig gekämpft wurde, sind nun leer. Und in einem Sektor nach dem anderen bemüht sich das ukrainische Kommando, Lücken schneller zu schließen, als sie entstehen.
Die Front knirscht unter dem Druck – und das Geräusch wird immer lauter.
Wie immer untersuchen wir die aktivsten Sektoren der russisch-ukrainischen Front und bewegen uns dabei von Norden nach Süden.
Fronten in Liman und Sewersk: langsam, aber stetig
Seit fast drei Jahren spielt diese Achse weitgehend eine untergeordnete Rolle. Die Stadt Liman in der Volksrepublik Donezk (Einwohnerzahl vor dem Krieg: 20.000) wurde am 1. Oktober 2022 während der Offensive der Ukraine auf Charkow von den russischen Streitkräften aufgegeben. Seitdem hat sich die Kontaktlinie östlich der Stadt stabilisiert, mit nur sporadischen Aktivitäten.
Allerdings macht sich auch hier die allgemeine Erschöpfung der ukrainischen Streitkräfte an der gesamten Front bemerkbar. In den dünn besiedelten Wäldern, die jeden Vormarsch erschweren, ist es den russischen Truppen gelungen, bis zu vier Kilometer vorzustoßen. Sie sind in die große ukrainische Festung Torskoje eingedrungen und haben sich nördlich von Liman entlang des Flusses Nitrius vorgearbeitet.
Die aktuellen Ereignisse deuten auf einen umfassenderen Operationsplan hin: Liman soll durch die Eroberung der Straßen am Nordufer des Flusses Sewerski-Donezk von seinen Versorgungslinien abgeschnitten werden. Das Ziel scheint darin zu bestehen, die ukrainischen Flussübergänge unter Beschuss zu nehmen und die Garnison durch die mittlerweile übliche Methode der Zermürbung so weit zu schwächen, dass eine organisierte Verteidigung unmöglich wird.
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Liman und Sewersk.jpg
•NEUER BEITRAG05.09.2025, 13:59 Uhr
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Achsen Tschassow Jar und Konstantinowka: Wenn Quantität in Qualität umschlägt
Wie aus der Karte hervorgeht, ist die Einkreisung Konstantinowkas von drei Seiten nun weitgehend abgeschlossen. Der wahrscheinliche Vormarsch entlang der Linie Stepanowka–Dolgaja Balka–Nikolaipolje in Verbindung mit der Kontrolle über die umliegenden Höhen würde es den russischen Streitkräften ermöglichen, die einzige wichtige Versorgungsroute der Stadt – die durch Druschkowka führt – vollständig unter Feuerkontrolle zu bringen.
Eine der bedeutendsten Entwicklungen für die russische Armee im vergangenen Monat waren die Fortschritte am nördlichen Rand Konstantinowkas, in der Nähe von Tschassow Jar. Zum ersten Mal sind russische Truppen entlang einer breiten Front aus Tschassow Jar nach Osten ausgebrochen. Dies markiert einen Wendepunkt: Die nördliche Zange – die "Tschassow-Jar-Klaue" der Einkreisung Konstantinowkas – ist nicht mehr der Engpass, der sie einst war.
Ein weiterer wichtiger Erfolg war die Säuberung des Kessels südlich des Kleban-Byk-Stausees. Lange Zeit diente dieses Gebiet als eine Art Bastion für die ukrainischen Streitkräfte (AFU), die damit ihre südliche Verteidigung von Konstantinowka sichern und sogar Gegenangriffe in Torezk durchführen konnten.
Durch die Einnahme zweier wichtiger Stützpunkte – Kleban-Byk und Alexandro-Kalinowo – wurde der Kessel jedoch effektiv geschlossen. Berichten zufolge flohen einige ukrainische Truppen schwimmend über den Stausee, und es gibt Anzeichen dafür, dass sich südlich des Stausees keine AFU-Einheiten mehr befinden. Dennoch aktualisieren wir die Karte weiterhin nur auf der Grundlage bestätigter Geolokalisierungen oder offizieller Mitteilungen des russischen Verteidigungsministeriums.
Am 21. August befreiten russische Truppen das Dorf Alexandro-Schultino an der Achse Konstantinowka. Damit ist der Einzug in das Stadtgebiet selbst vollzogen – und der Beginn direkter Kämpfe um die Kontrolle über Konstantinowka eingeläutet.
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Achsen Tschassow Jar und Konstantinowka: Wenn Quantität in Qualität umschlägt
Wie aus der Karte hervorgeht, ist die Einkreisung Konstantinowkas von drei Seiten nun weitgehend abgeschlossen. Der wahrscheinliche Vormarsch entlang der Linie Stepanowka–Dolgaja Balka–Nikolaipolje in Verbindung mit der Kontrolle über die umliegenden Höhen würde es den russischen Streitkräften ermöglichen, die einzige wichtige Versorgungsroute der Stadt – die durch Druschkowka führt – vollständig unter Feuerkontrolle zu bringen.
Eine der bedeutendsten Entwicklungen für die russische Armee im vergangenen Monat waren die Fortschritte am nördlichen Rand Konstantinowkas, in der Nähe von Tschassow Jar. Zum ersten Mal sind russische Truppen entlang einer breiten Front aus Tschassow Jar nach Osten ausgebrochen. Dies markiert einen Wendepunkt: Die nördliche Zange – die "Tschassow-Jar-Klaue" der Einkreisung Konstantinowkas – ist nicht mehr der Engpass, der sie einst war.
Ein weiterer wichtiger Erfolg war die Säuberung des Kessels südlich des Kleban-Byk-Stausees. Lange Zeit diente dieses Gebiet als eine Art Bastion für die ukrainischen Streitkräfte (AFU), die damit ihre südliche Verteidigung von Konstantinowka sichern und sogar Gegenangriffe in Torezk durchführen konnten.
Durch die Einnahme zweier wichtiger Stützpunkte – Kleban-Byk und Alexandro-Kalinowo – wurde der Kessel jedoch effektiv geschlossen. Berichten zufolge flohen einige ukrainische Truppen schwimmend über den Stausee, und es gibt Anzeichen dafür, dass sich südlich des Stausees keine AFU-Einheiten mehr befinden. Dennoch aktualisieren wir die Karte weiterhin nur auf der Grundlage bestätigter Geolokalisierungen oder offizieller Mitteilungen des russischen Verteidigungsministeriums.
Am 21. August befreiten russische Truppen das Dorf Alexandro-Schultino an der Achse Konstantinowka. Damit ist der Einzug in das Stadtgebiet selbst vollzogen – und der Beginn direkter Kämpfe um die Kontrolle über Konstantinowka eingeläutet.
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Tschassow Jar und Konstantinowka.jpg
•NEUER BEITRAG05.09.2025, 14:03 Uhr
EDIT: arktika
05.09.2025, 14:05 Uhr
05.09.2025, 14:05 Uhr
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Front bei Pokrowsk: Eine Vorabversion der Katastrophe
In unserem Frontbericht vom Juli hatten wir darauf hingewiesen, dass dieser Sektor zum Schauplatz entscheidender Kampfhandlungen werden könnte. Und genau so kam es auch. In der zweiten Augusthälfte tauchten erste Berichte auf, wonach russische Angriffstruppen sowohl in die Stadt Pokrowsk selbst als auch in die strategisch wichtige Stadt Rodninskoje nördlich davon vorgedrungen waren. Ukrainischen Quellen zufolge ist die Präsenz ihrer Infanterie in diesem Gebiet fast vollständig zusammengebrochen, sodass die Verteidigung zunehmend Drohnen überlassen wird.
Der russische Vormarsch stieß auf unheimlich wenig Widerstand. Während der heftigsten Kämpfe standen die befestigten Stellungen in und um Rodninskoje oft tagelang leer – die ukrainischen Truppen waren bereits vertrieben worden, aber die russischen Angriffseinheiten konnten sie aufgrund des schweren Feuers nicht sofort besetzen. Ein ähnliches Bild bot sich in Pokrowsk und dem benachbarten Mirnograd: Beide Städte waren praktisch umzingelt, ihre Garnisonen größtenteils zerstört, und bis Mitte August hatte die Intensität der städtischen Kämpfe deutlich nachgelassen.
Dieser Rückgang der Kampfhandlungen könnte mit einem plötzlichen und beispiellosen Durchbruch nördlich von Pokrowsk zusammenhängen. Am 10. und 11. August schlugen ukrainische Quellen Alarm wegen des raschen Vormarsches der Russen entlang der Linie Nowotorezkoje–Kutscherow Jar–Soltosoi Kolodesch, die die wichtige Nebenstraße zwischen Dobropolje und Konstantinowka erreichte.
Mehrere Tage lang lieferten russische Kanäle weder eine Bestätigung noch eine Geolokalisierung. Auch jetzt gibt es noch keine offiziellen Stellungnahmen. Dennoch deutet eine Reihe von Foto- und Videobeweisen auf das Ausmaß des Durchbruchs hin: bis zu 20 Kilometer tief und vier Kilometer breit. Russische Angriffseinheiten drangen nicht nur durch den langen Flachlandkorridor von Nowotorezkoje nach Kucherow Jar vor, sondern sicherten auch die umliegenden Höhen.
Alle verfügbaren ukrainischen Reserven wurden eingesetzt, um einen offenbar katastrophalen Durchbruch zu verhindern – darunter auch das sogenannte Elite-Neonazi-Regiment Asow. Begrenzten Berichten zufolge gelang es ihnen, die Straße Dobropolje–Konstantinowka vorübergehend zu entblocken und Solotoi Kolodez teilweise zurückzuerobern. Die Lage in diesem Sektor bleibt unbeständig und entwickelt sich rasch weiter.
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Front bei Pokrowsk: Eine Vorabversion der Katastrophe
In unserem Frontbericht vom Juli hatten wir darauf hingewiesen, dass dieser Sektor zum Schauplatz entscheidender Kampfhandlungen werden könnte. Und genau so kam es auch. In der zweiten Augusthälfte tauchten erste Berichte auf, wonach russische Angriffstruppen sowohl in die Stadt Pokrowsk selbst als auch in die strategisch wichtige Stadt Rodninskoje nördlich davon vorgedrungen waren. Ukrainischen Quellen zufolge ist die Präsenz ihrer Infanterie in diesem Gebiet fast vollständig zusammengebrochen, sodass die Verteidigung zunehmend Drohnen überlassen wird.
Der russische Vormarsch stieß auf unheimlich wenig Widerstand. Während der heftigsten Kämpfe standen die befestigten Stellungen in und um Rodninskoje oft tagelang leer – die ukrainischen Truppen waren bereits vertrieben worden, aber die russischen Angriffseinheiten konnten sie aufgrund des schweren Feuers nicht sofort besetzen. Ein ähnliches Bild bot sich in Pokrowsk und dem benachbarten Mirnograd: Beide Städte waren praktisch umzingelt, ihre Garnisonen größtenteils zerstört, und bis Mitte August hatte die Intensität der städtischen Kämpfe deutlich nachgelassen.
Dieser Rückgang der Kampfhandlungen könnte mit einem plötzlichen und beispiellosen Durchbruch nördlich von Pokrowsk zusammenhängen. Am 10. und 11. August schlugen ukrainische Quellen Alarm wegen des raschen Vormarsches der Russen entlang der Linie Nowotorezkoje–Kutscherow Jar–Soltosoi Kolodesch, die die wichtige Nebenstraße zwischen Dobropolje und Konstantinowka erreichte.
Mehrere Tage lang lieferten russische Kanäle weder eine Bestätigung noch eine Geolokalisierung. Auch jetzt gibt es noch keine offiziellen Stellungnahmen. Dennoch deutet eine Reihe von Foto- und Videobeweisen auf das Ausmaß des Durchbruchs hin: bis zu 20 Kilometer tief und vier Kilometer breit. Russische Angriffseinheiten drangen nicht nur durch den langen Flachlandkorridor von Nowotorezkoje nach Kucherow Jar vor, sondern sicherten auch die umliegenden Höhen.
Alle verfügbaren ukrainischen Reserven wurden eingesetzt, um einen offenbar katastrophalen Durchbruch zu verhindern – darunter auch das sogenannte Elite-Neonazi-Regiment Asow. Begrenzten Berichten zufolge gelang es ihnen, die Straße Dobropolje–Konstantinowka vorübergehend zu entblocken und Solotoi Kolodez teilweise zurückzuerobern. Die Lage in diesem Sektor bleibt unbeständig und entwickelt sich rasch weiter.
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