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Die Provokationen werden nicht durchkommen!
  ARTIKEL[2 pics] begonnen von secarts.org Re.. am 09.03.2012  | 2 Antworten
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NEUES THEMA09.03.2012, 07:00 Uhr
Nutzer / in
PAME
GAST
• Die Provokationen werden nicht durchkommen! Der Vorstand der Gewerkschaft der Elliniki Chalyvourgia1 verurteilt den Versuch der Chrysi Avgi2 und anderer Gruppen, unseren heldenhaften Kampf zu verleumden und anzuschwĂ€rzen3.

Chrysi Avgi stellte sich von Anfang an gegen unseren Kampf, genauso wie sie sich gegen jeden Arbeitskampf und gegen jeden Kampf des Volkes stellt. Sie verteidigte Manesis4 und bezeichnete seinen Vorschlag fĂŒr Entlassungen und einen 5-Stunden-Arbeitstag als „vernĂŒnftig unter den neuen Marktbedingungen“. Sie behauptet, dass die Existenzberechtigung jedes Unternehmens der Profit ist. Von Anfang an beschuldigte Chrysi Avgi unsere Gewerkschaft als „unnachgiebig und fremdgesteuert“, und dass sie „mit ihrer Haltung die Schließung des Werkes herbeifĂŒhrt, wie es der Fall mit Pirelli und anderen Betrieben war“. Chrysi Avgi versuchte die Stahlarbeiter-Kollegen aus Volos gegen uns aus Aspropyrgos auszuspielen, indem sie sagte, dass „die Arbeiter in Aspropyrgos deswegen streiken, da sie im Entlassungsfall mit dicken EntschĂ€digungen zu rechnen haben, im Gegensatz zu ihren Kollegen in Volos“.

Nachdem sie festgestellt haben, dass diese reaktionĂ€ren Theorien keinen Anklang fanden, dass die Stahlarbeiter ihren Kampf gegen Manesis und seine Klasse als Ganzes fortgesetzt haben, dass dieser Kampf von den arbeitenden Menschen aus dem In- und Ausland, einschließlich von den MigrantInnen, die in unserem Land arbeiten, unterstĂŒtzt wurde, entschlossen sie sich, unseren Kampf mit hinterhĂ€ltigen Methoden anzugreifen.
An unserem 109. Streiktag besuchten sie plötzlich das Werk unter dem Vorwand der Übergabe von Sachspenden. Nachdem sie ihre mitgebrachten und mit ekelhaften Wahlparolen „dekorierten“ Pakete mit Teigwaren und Wasserflaschen fotografiert hatten, die wir nach ihrem Wegzug bemerkten, und ihre PrĂ€senz per Video aufgezeichnet hatten, fingen sie ihr bekanntes Handeln an:
Durch verschiedene Mitteilungen starteten sie ihre Provokationen gegen unseren Kampf, gegen den Vorstand und die Mitglieder der Gewerkschaft. Gleichzeitig haben andere Gruppen diesen Anlass benutzt, um offen das zu Ă€ußern, was sie lange Zeit verheimlichten: auch sie nutzen nĂ€mlich unseren Streik, ohne mit ihm einverstanden zu sein, fĂŒr ihre Zwecke aus.5

Unsere Antwort an sie lautet, dass sie sehr klein sind, um ĂŒber den Kampf der Stahlarbeiter zu richten und ihn anzugreifen. Die Stahlarbeiter Ă€ußern sich durch die BeschlĂŒsse ihrer Versammlungen und den Vorstand ihrer Gewerkschaft. In diesen BeschlĂŒssen stellen sich die Klassenorientierung unseres Kampfes und unsere Forderungen dar.
Wir wiederholen ein weiteres Mal, dass wir die SolidaritÀt aller arbeitenden Menschen brauchen. Wir erklÀren aber, ebenfalls zum wiederholten Mal, dass der Kampf der Stahlarbeiter weder die Orientierung verlieren wird, noch unter dem Vorwand der materiellen Hilfe bestochen wird. Unserem Aufruf sind hunderte Gewerkschaften, Massenorganisationen und tausende arbeitende Menschen aus Griechenland und der ganzen Welt gefolgt, auch viele Organisationen, mit denen wir unterschiedliche Meinungen, Zielstellungen und Orientierung haben.
Wir wissen, dass manche KrĂ€fte materielle Hilfe leisten, nicht um zu helfen. Sie fĂŒhren etwas anderes im Schilde. Wir erklĂ€ren, dass die Stahlarbeiter außerhalb der Reichweite der Chrysi Avgi und der verschiedenen ScheinrevolutionĂ€re sind. Die Stahlarbeiter sind ein Teil der organisierten Klassenbewegung, die der HauptunterstĂŒtzer ihres Kampfes war und ist. Es ist kein Zufall, dass all diese KrĂ€fte die PAME beschuldigen, die von Anfang an der HauptunterstĂŒtzer unseres Kampfes war und ist, und derzeit eine landesweite Spendensammlung zur UnterstĂŒtzung unseres Kampfes durchfĂŒhrt. Wir rufen alle Stahlarbeiter auf, die KrĂ€fte zu isolieren, die unserem Kampf schaden. Wir sagen Manesis und seinen Leuten, dass sie sich tĂ€uschen, wenn sie glauben, die SolidaritĂ€tsbewegung mit Provokationen angreifen zu können, die Provokationen werden nicht durchkommen!

Wir kÀmpfen, damit ganz Griechenland zu einer Chalyvourgia wird!


Anmerkungen:
1 Griechische Stahlwerke
2 Chrysi Avgi (goldene MorgendÀmmerung) ist eine faschistische Partei in Griechenland
3 Etwa 400 Metallarbeiter in Aspropyrgos stehen seit Oktober 2011 im Streik. Das Unternehmen versucht eine LohnkĂŒrzung aller BeschĂ€ftigten auf 500 Euro Monatslohn bei einer ArbeitszeitverkĂŒrzung auf fĂŒnf Stunden pro Tag durchzusetzen. Der klassenbewusste Teil der griechischen Arbeiterklasse sieht darin ein Pilotprojekt, das die Bourgeoisie auf alle Sektoren der BeschĂ€ftigung ĂŒbertragen will, den rĂŒcksichtslosen Kampf imperialistischer Staaten um MĂ€rkte, Renditesicherung des internationalen Kapitals und Einflusszonen.
4 Industrieller dreier Stahlwerke in Aspropyrgos (nahe Athen) und dem Bezirk Magnisia (mit der Bezirkshauptstadt Volos)
5 In vielen Blogs hieß es: KKE und PAME wĂŒrden den Faschisten Zugang gewĂ€hren und sie herzlich willkommen heißen



#aspropyrgos #chalyvourgia #griechenland #kke #pame
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NEUER BEITRAG09.03.2012, 13:12 Uhr
EDIT: retmarut
09.03.2012, 13:15 Uhr
Nutzer / in
retmarut

Die Provokationen werden nicht durchkommen! Die beste UnterstĂŒtzung fĂŒr die Streikenden in Griechenland ist natĂŒrlich, auch in Deutschland den Kampf gegen die bĂŒrgerliche Klasse zu fĂŒhren, insb. die Lohn- und TarifkĂ€mpfe der Kolleginnen und Kollegen hier zu unterstĂŒtzen.

Mumachend sind sicher auch Grußadressen an PAME und die Streikenden, nicht zuletzt um zu zeigen, dass es auch in Deutschland noch solidarische Kollegen/Genossen gibt:
Mail ...jetzt anmelden!

Wer die Möglichkeit hat, die ĂŒber 100 Tagen streikenden Kollegen finanziell im Sinne des proletarischen Internationalismus zu unterstĂŒtzen, kann auf eines der folgenden Konten der PAME spenden:

Konto des Gewerkschaftskassierers von Chalyvourgiki:
DIMITRIS LIAKOS
IBAN: GR40 0110 2000 0000 2006 2330 152
BIC: ETHNGRAAXXX;
NATIONAL BANK OF GREECE S.A;
Vermerk: Stahlarbeiterstreik

Oder
Konto der PAME, die seit einigen Wochen eine Spendenkampagne fĂŒr die Stahlarbeiter durchfĂŒhrt und regelmĂ€ĂŸig das gesammelte Geld an die Gewerkschaft ĂŒbergibt sowie Spendenquittungen ausstellt:
PATOULIAS ATHANASIOS BALOU ALEKSANDRA
IBAN: GR1001101460000014676252191
SWIFT CODE (BIC) ETHNGRAA
ΕΘΝΙΚΗ ΤΡΑΠΕΖΑ ΤΗΣ ΕΛΛΑΔΟΣ (NATIONAL BANK OF GREECE)
146/762521-91
Vermerk: Stahlarbeiterstreik
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NEUER BEITRAG09.03.2012, 17:26 Uhr
Nutzer / in
Toto

Die Provokationen werden nicht durchkommen! Nicht unmittelbar was mit Griechenland zu tun, jedoch mit militanten faschistischen Angriff auf streikende Kollegen im Ausland durch das deutsche Kapital

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