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    Künstliche Intelligenz und vollautomatisierter Luxuskommus
      begonnen von veggilori am 08.06.2017
    08.06.2017, 18:46 Uhr
    Communarde
    veggilori
    Die Roboter dringen immer weiter in die Wirtschaftswelt ein. In den Werken großer Automobilbauer zurren sie Schrauben fest und montieren Karosserieteile, in Amazons Logistikzentren sortieren sie Pakete, bei Banken managen sie das Portfolio und entwickeln Anlagestrategien (Robo-Advisors). Und bei der Nachrichtenagentur AP schreiben Algorithmen sogar Quartalsberichte. Die Automatisierung schreitet immer schneller voran. Es naht ein Punkt in der Produktivkraftentwicklung, den wir tatsächlich als industrielle Revolution betiteln können. Der Punkt, an dem intelligente Maschinen einen Stand der künstlichen Intelligenz erreicht haben, der dem Stand der menschlichen Intelligenz gleicht, ihn sogar übertrifft. Unterschiedliche Studien von Forscherteams gehen davon aus, dass in 45-70 Jahren intelligente Maschinen dazu fähig sind, alle Bereiche der gesellschaftlichen Arbeit besser zu beherrschen als menschliche Wesen. Sie wären lernfähig und könnten sich selbst reproduzieren, neue Roboter schaffen, reparieren, weiterentwickeln. Was hätte das zur Folge? Wenn Maschinen jeden Bereich der gesellschaftlichen Arbeit übernehmen können und besser und billiger sind als es die menschliche Arbeitskraft ist, dann resultieren daraus folgende ökonomische Entwicklungen:

    1. Mit der Übernahme der gesellschaftlichen Arbeit von intelligenten Maschinen wird sich die Profitrate asymptotisch 0 annähern, da Maschinen keinen Mehrwert produzieren können und somit die gesellschaftliche Mehrwertschöpfung rapide abstirbt. (Da nur die Ware Arbeitskraft dazu in der Lage ist mehr Wert zu schaffen als sie selber wert ist, kann auch nur die Ware Arbeitskraft Mehrwert erzeugen. Die Übernahme der gesellschaftlichen Arbeit von intelligenten Maschinen bewirkt also, dass im Kapitalkreislauf die sowieso schon gesetzmäßig fallende Profitrate (p’=m/v+k ; p’=m/K) sich asymptotisch 0 annähert, da durch die Ersetzung der wertschaffenden Substanz des Produktionskreislaufes, durch intelligente Maschinen, bzw. des variablen Kapitals in Form der Ware Arbeitskraft, durch konstantes Kapital in Form der intelligenten Maschinen, die Mehrwertschöpfung als solche nicht mehr stattfinden kann.)

    2. Gleichzeitig verlieren die Konzerne gesamtgesellschaftlich ihre Absatzmöglichkeiten, da die Gesellschaft durch den Verlust ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Arbeitsprozess ihre Kaufkraft verliert.

    3. Die Widersprüche im Kapitalismus spitzen sich zu, der Stand der Produktivkräfte ist nicht mehr mit den Produktionsverhältnissen kompatibel, der Kapitalismus verliert seine Existenzgrundlage.

    Ist der Kapitalismus also im Laufe des nächsten Jahrhunderts unweigerlich seinem Untergang geweiht? Die bürgerlichen Apologeten, Vulgärökonomen aller Art, sehen die aufkommende Unvereinbarkeit der Produktivkraftentwicklung mit den Produktionsverhältnissen schon lange kommen, auch wenn sie aus ihrem bürgerlichen Weltbild heraus diese nicht als solche herausstellen können. “Die Zeit” etwa hat eine eigene Serie zur künstlichen Intelligenz herausgebracht, die sich auch mit den jeweiligen sozioökonomischen Folgen beschäftigt. Ein bedingungsloses Grundeinkommen soll eingeführt werden, so wie in Finnland, damit die gesellschaftliche Kaufkraft in Folge der Massenarbeitslosigkeit nicht vollends verloren geht. Was für eine lächerliche Schlussfolgerung! Es wäre der letzte traurige Versuch die Kapitalherrschaft zu sichern, während die Grundlage des Privatbesitzes schon lange von der unaufhaltbaren Lokomotive der Produktivkraftentwicklung entrissen wurde.
    Die entscheidende Frage an diesem Punkt ist also mal wieder die soziale Frage, die Frage nach den Eigentumsverhältnissen, und diese trauen sich die bürgerlichen Vulgärökonomen sogar vermittels eines Bezuges auf eine selbsternannte futuristisch linke Organisation anzureißen. Es wird sich auf die britische Organisation “fully automated luxury communism” (FALC) bezogen, die sich primär auf die künstliche Intelligenz und die gesellschaftlichen Folgen dieser konzentriert. Auch sie stellen die Fragen “Wem gehören die Roboter?”, “Wie werden die Automatisierungsgewinne verteilt?” Die Vision ist es, die Gesamtheit der Maschinen in ein genossenschaftliches System zu überführen. In einer Post-Arbeitsgesellschaft wären wir alle gemeinsam Produktionsmittelbesitzer, Maschinen würden für uns arbeiten und unsere Rente erwirtschaften. Der Mensch könnte es sich in der sozialen Hängematte bequem machen. Das Versprechen der Automatisierung, die Menschheit vom Zwang der Lohnarbeit zu befreien und ihr ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, "heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirte
    oder Kritiker zu werden”, wie es der junge Karl Marx einst schrieb, sei die Erscheinungsform der neuen Gesellschaft. Ein riesiger Sprung zur kommunistischen Gesellschaft durch eine exorbitant explosive Produktivkraftentwicklung, die jeden Bereich des gesellschaftlichen Arbeitsprozesses rapide automatisiert. Das ist einfach gesagt, die notwendige Bedingung der Vergesellschaftung der Produktionsmittel, der revolutionäre Prozess, wird jedoch ungern angesprochen. Es sein dann einfach so, weil es anders keinen Sinn mehr mache. Auch wenn der Stand der Produktivkraftentwicklung absolut unvereinbar mit den bestehenden Produktionsverhältnissen sein wird, wird die herrschende Klasse jedoch nicht einfach ihre Macht abgeben. Das sollte uns klar sein. Doch auf welchen Weg könnte die Eigentumsfrage gelöst werden, wenn der Kapitalismus seine Existenzgrundlage verliert? Würde der Staat, bzw. internationale kapitalistische Bündnisse den Vorgang des damit einhergehenden Zerfalls des Kapitalismus verhindern wollen? Wenn ja, zu welchen Maßnahmen würden sie greifen?
    20.06.2017, 14:59 Uhr
    Künstliche Intelligenz und vollautomatisierter Luxuskommus

    Communarde
    Zendox
    Das klingt alles ganz einleuchtend, aber einen sehr grundsätzlichen Widerspruch sehe ich: noch sind es immer noch und ausschließlich Menschen, die kraft ihrer Arbeit Mehrwert produzieren und durch ihren Konsum erst realisieren. Einer Automatisierung sind im Kapitalismus also inheränte Grenzen gesetzt (Roboter kaufen nicht ein!!), deshalb finde ich solche Zeitprognosen sehr schwierig. 40 Jahre, 70 Jahre, und dann noch ein Weltkrieg dazwischen? Auch die Forschung wird irgendwann durch diese destruktive Tendenz gehemmt, und manch machbares wird vielleicht nie realisiert, solange die Bedingungen nicht stimmen!
    23.06.2017, 11:30 Uhr
    Künstliche Intelligenz und vollautomatisierter Luxuskommus

    EDIT: Martin
    23.06.2017, 11:37 Uhr
    Communarde
    Martin
    Wenn alles automatisiert wäre und es alles im Überfluss gäbe, dann gäbe es keinen Klassenkampf, denn dann würden ja die materiellen Bedingungen für diesen fehlen. Ohne Arbeiter, die gezwungen sind ihre Arbeitskraft zu verkaufen, kein Kapitalismus und somit hat uns der Monopolkapitalismus ganz lieb die kommunistische Gesellschaft aufgebaut und wir mussten gar nichts dafür tun. Schöne Geschichte, hat aber mit der materiellen Realität nicht viel gemein. Die Entwicklung der Produktivkräfte kann nur innerhalb der Schranken der jeweiligen Gesellschaftsform entstehen. Eine Sklavenhaltegesellschaft hätte niemals die Produktivkrafteinwicklung des modernen Monopolkapitalismus erreichen können.

    Die Idee, dass alles was automatisiert werden kann sofort und überhaupt automatisiert wird, ist naiv. Es gibt bereits viele Bereiche in denen menschliche Arbeitskraft eingespart werden kann, dies aber absolut nicht profitabel ist und dort wo Automatisierungen eingesetzt werden, werden Arbeiter freigesetzt, was nicht gerade dazu führt, dass der Preis menschlicher Arbeitskraft steigt. Je mehr der Preis der Arbeit sinkt, desto geringer der Anreiz Automatisierungen vorzunehmen. Im Übrigen gibt es ja im Imperialismus wesentlich profitablerer Methoden Profit zu machen.
    Außerdem ist auch der Fortschritt in Wissenschaft und Technik nicht linear sondern dialektische zu betrachten, mit seinen Widersprüchen zwischen etablierten Ideen und neuen Ansätzen und seiner Abhängigkeit von den materiellen Gegebenheiten der jeweiligen Gesellschaftsform.

    Für die Schaffung der materiellen Grundlagen des Kommunismus ist die Diktatur des Proletariats, der Sozialismus notwendig. Erst hier kann sich die Produktivkraftentwicklung befreit von den Fesseln kapitalistische Logik vollends entfalten.

    Im übrigen impliziert die Bezeichnung voll-automatisierter Luxuskommunismus ja, es gäbe eine Form des Kommunismus, die nicht "Luxus" ist, was natürlich Unsinn ist. Die Frage ob im Kommunismus wirklich alles automatisiert wird, was automatisierbar ist und ob man sich nicht doch entscheiden wird bestimmte Bereiche lieber weiter in Menschenhand zu geben, so wie auch die Frage ob die Existenz eine künstliche Intelligenz, die einem Menschen in nichts nach steht, also denkt und fühlt wie ein Mensch, nicht sogar einen neuen Menschheitsbegriff erfordert (müsste man nicht diese künstliche Intelligenz rechtlich und politisch mit einem Menschen gleichsetzen?), sind eben Fragen die erst Sinn ergeben gestellt zu werden, wenn wir die Diktatur des Proletariats errichtet haben und wir die materiellen Grundlagen zur Beantwortung dieser haben.

    23.06.2017, 15:20 Uhr
    Künstliche Intelligenz und vollautomatisierter Luxuskommus

    Communarde
    arktika
    Es gibt bereits viele Bereiche in denen menschliche Arbeitskraft eingespart werden kann, dies aber absolut nicht profitabel ist und dort wo Automatisierungen eingesetzt werden, werden Arbeiter freigesetzt, was nicht gerade dazu führt, dass der Preis menschlicher Arbeitskraft steigt. Je mehr der Preis der Arbeit sinkt, desto geringer der Anreiz Automatisierungen vorzunehmen
    Bzw. kann sogar der gegenteilige Effekt eintreten und Automatisierungen wieder rückgängig gemacht werden. Wenn eine Großbäckerei wieder auf durch ArbeiterInnen handgeformte Brote oder Brötchen umsteigt, kann sie 10x behaupten, dies aus geschmacklichen Gründen - also aus "Gutigkeit" - zu machen, aber ich lese daraus nur, daß die menschliche Arbeitskraft hier mittlerweile billiger ist als maschinelle.
    26.06.2017, 01:40 Uhr
    Künstliche Intelligenz und vollautomatisierter Luxuskommus

    Communarde
    veggilori
    Ich finde es total cool, dass die Diskussion einerseits um die Unvereinbarkeit mit den Produktionsverhältnissen und somit strategischer Hemmung, aber vor allem auch um gegenläufige Prozesse aufgekommen ist. Der Text ist ökonomisch nicht gut ausgearbeitet und das Verfassen diente mir lediglich als kurzfristige Verarbeitung meiner - vielleicht an diesem Punkt etwas wirren - Gedanken. Im Nachhinein habe ich mit einigen GuGs die Diskussion darum gesucht und wir sind zu ähnlichen Ansätzen gekommen. Jedoch:

    1. Dem Preis der Ware Arbeitskraft ist eine Untergrenze gesetzt; sie muss sich natürlich noch reproduzieren können. Mittelfristig wäre es jedoch nicht undenkbar, dass in der fortschreitenden Produktivkraftentwicklung die entsprechenden Maschinen auch diese Grenze unterbieten, denn a). Effizientisierung muss es im Kapitalismus geben und b). mit fortschreitender Entwertung der Ware Arbeitskraft fällt auch der Wert der produzierten Maschinen, die diese theoretisch ersetzen. Die Entautomatisierung als ökonomischer Tendenz oä existiert also nicht, sondern stellt nur die Verhältnisse der Preisentwicklung von Arbeitskraft und Maschine dar, die sich auf kurz oder lang zur Automatisierung entwickeln müssen.

    2. Die Frage der Kartelle finde ich hierbei jedoch interessanter. An den aktuellen Beispielen der Forschung an der Kernfusion als Ersatz für Atomkraftwerke lässt sich gut erkennen in welchem Maße dem Fortschritt entgegengewirkt werden kann - in diesem Falle sind es die großen Energiekonzerne die diese Forschungen immer wieder aufs neue torpedieren und das mit Erfolg. Ähnliche Phänomene wären in der Debatte um künstliche Intelligenz auch denkbar. Wenn einer der Energiekonzerne jedoch dazu in der Lage wäre mit Kernfusion großflächige Absatzmärkte zu erschließen, würde auch dies nicht lange auf sich warten lassen. Gewisse gegeneinander gerichtete Machkonstellationen, die fortschrittshemmend wirken können, sind aber offensichtlich existent.

    3. Die fortgeschrittenste Robotertechnik ist momentan in China aufzutreffen. Nun mögen wir uns über China streiten wie wir wollen, aber die Kräfteverhältnisse sind nunmal grundlegend andere. Wäre dort eine volle Automatisierung heutzutage ohne revolutionärem Bruch möglich?

    4. Der Staat als ideeller Gesamtvertreter des Kapitals hat - um das einmal voran zu stellen - nicht die Macht um gegebenenfalls in solche Prozesse langfristig und wirkungsvoll hemmend einwirken zu können. Als ideeller Gesamtkapitalist repräsentiert er natürlich die Monopolbourgeoisie entsprechend über und gerade dort entwickeln sich die Keimformen der Automatisierung. Der einzelne Betrieb kann unter den ökonomischen Zwängen nicht langfristig, und scho gar nicht makroökonomisch planen. Kurzfristig hätte der Betrieb auch durch eine Vollautomatisierung Marktvorteile. Das Maß der Effizienz in der er damit im makroökonomischen Verhältnis überwiegt, sind schlichtweg Extraprofite. Ihre Interessen werden auf kurz oder lang durch den Staat ausgeführt werden müssen, eine andere Auffassung über die Interaktion des Staates im Kapitalismus würde sich mit unserer Staatsanalyse widersprechen.

    5. Es wäre undialektisch von uns davon auszugehen, dass hemmende Prozesse die Einführung künstlicher Intelligenz langfristig aufhalten könnten. Ja es kann einen neuen Weltkrieg geben, der die Wissenschaft weit zurück wirft. Ja es kann Widersprüche im Lager der Kapitalisten geben, die gegen diese Entwicklung wirken. Und ja es kann auch auf mikroökonomischer Ebene bis zu einem bestimmten Punkt der Produktivkraftentwicklung noch keinen sinn machen weiter zu automatisieren. Dass Produktivkraftentwicklung jedoch langfristig aufgehalten wird ist nicht möglich, sie kann gehemmt werden doch der Inhalt sucht immer mehr nach einer neuen Form.

    Da die ganze Debatte viel eher spannend und lustig sein sollte, weil ich mir sonst etwas verschwörungstheoretisch vorkomme, zumal die Debatte wo ich sie jetzt hinführe nun wirklich sehr weit von unserer aktuellen lage weg geht, möchte ich noch einen Ansatz teilen, den ich ganz interessant finde.

    Wenn es eine handvoll Kapitalisten gibt die intelligente Roboter besitzen die nun wirklich alles herstellen und machen können, wozu dann überhaupt noch Kapitalismus? Was interessiert denn den Kapitalisten noch ob Mehrwert geschaffen wird oder Leute für ihn arbeiten, wenn er sich jede Art des materiellen Reichtums von den Robotern schaffen lassen kann? Das Proletariat gewinnt erneut Bedeutung in der gesellschaftlichen Produktion, da die Monopolbourgeoisie sie weder zur Produktion noch für den Absatz ihrer Produkte benötigt.Sie muss sich erneut selber organisieren und für sich produzieren. Das heißt aber noch lange nicht, dass das technisch zurückgeworfene Proletariat sich sozialistisch organisiert. Interessant finde ich hierbei aber tatsächlich die Überlegung wie sich die Bourgeoisie weiterführend verhält. Sie könnte in der Schweiz eine fette Mauer um sich bauen und sich einen Dreck für alles interessieren was außendrum passiert. Sie haben ja schließlich alles was sie brauchen.
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