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    Einführung in die politische Ökonomie des Sozialismus
      begonnen von veggilori am 25.05.2017
    25.05.2017, 03:44 Uhr
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    veggilori
    Einführung in die politische Ökonomie des Sozialismus

    Es folgt eine zusammenfassende Einführung in die politische Ökonomie des Sozialismus auf Basis eines Referats. In diesem Format ist es natürlich nicht möglich alle Facetten der Thematik erschöpfend darzustellen, nichtsdestotrotz würde ich mich über Ergänzungen aber auch Anmerkungen und Kritik freuen :)

    Warum ist dieses Thema für uns wichtig? Noch haben wir ja gar keinen Sozialismus?! Wichtig bei unserer politischen Analyse ist es nicht nur, dass wir die Welt wie sie uns umgibt, Gesetzmäßigkeiten und Missstände erkennen, sondern auch in der Lage sind aus unserer Analyse der bestehenden Verhältnisse heraus über ein wissenschaftlich ausgearbeitetes Konzept zu verfügen, das uns eine Zukunftsvision gibt. Um hier und heute sinnvolle politische Arbeit leisten zu können, um die Welt sozialer und gerechter gestalten zu können, müssen wir erstmal wissen wo wir überhaupt hin wollen. Ohne einem Ziel vor Augen verliert man sonst beim Vorwärtsschreiten die Orientierung. Deshalb werde ich euch nun im Folgenden die ökonomischen Grundzüge des Sozialismus erklären. Des ökonomischen Zustandes, den wir unmittelbar anstreben.
    Aber was ist denn nun überhaupt dieser Sozialismus? Der Sozialismus oder von Marx noch als erste Phase der kommunistischen Gesellschaft bezeichnet, ist kein festes Stadium. Auch wenn wir einige feste Grundzüge festhalten können, muss im Vorhinein gesagt sein, dass das Wesen des Sozialismus die Entwicklung ist, die Transformation von der bürgerlichen Gesellschaft bis hin zu der ausgereiften, vollkommenen zweiten Phase der kommunistischen Gesellschaft. Er schafft die materielle Grundlage für gesellschaftlichen Fortschritt, Humanismus, Frieden, individuelle Entfaltung und die Überflussgesellschaft, auch wenn er, wie Marx gesagt hat, ökonomisch, sittlich, geistig noch behaftet sei mit den Muttermalen der alten Gesellschaft. Die ökonomische Grundlage des Sozialismus ist das gesellschaftliche Eigentum an den Produktionsmitteln. Sie ist die Aufhebung, die Negation des Hauptwiderspruchs des Kapitalismus, des Widerspruchs zwischen Kapital und Arbeit, zwischen gesellschaftlicher Produktion und privater Aneignung. Mit der Errichtung des gesellschaftlichen Eigentums an den Produktionsmitteln in allen Zweigen der Volkswirtschaft wird somit der Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus vollendet. Die Gesellschaft, das heißt die Werktätigen selbst, erhält die Möglichkeit, den Produktionsprozess der gesamten Volkswirtschaft des Landes zu planen und zu lenken, was auch mit sich birgt, dass die Produktion an den entsprechenden Bedürfnissen der Gesellschaft orientiert ist und nicht mehr an den Bedürfnissen, wie dem Profitbestreben, einer kleinen herrschenden Klasse. Im Kapitalismus kann eine mehr oder weniger planmäßige Organisation der Produktion nur im Rahmen eines einzelnen Betriebes, höchstens innerhalb eines Monopols erreicht werden. Aber auch diese
    Planmäßigkeit wird ständig durch die in der ganzen Volkswirtschaft herrschende Anarchie der Produktion verletzt. Der Sozialismus ermöglicht eine planmäßige Leitung des gesamten gesellschaftlichen Produktionsmechanismus. Er bedeutet einen qualitativen Sprung von der Spontanität zur Bewusstheit, da nunmehr die ökonomischen Gesetze und die ökonomische Reziprozität, das Einwirken von gewissen Wirtschaftssektoren auf andere nicht mehr spontan von statten geht, sondern bewusst und zielführend geplant werden kann. Mit dem Sozialismus bricht in der Geschichte ein neues Zeitalter an - das Zeitalter der Planwirtschaft.
    Ökonomische Gesetze, sind wie Naturgesetze objektive Gesetze und damit in dem Rahmen der jeweiligen Produktionsverhältnisse unumstößlich. Mit der sozialistischen Revolution entwickeln sich neue Gesetze und andere wiederum werden im Laufe der Entfaltung des Sozialismus immer weiter zurückgedrängt. Ein Großteil der grundlegenden ökonomischen Gesetze existiert jedoch völlig unabhängig von der gegenwärtigen Gesellschaftsformation und kann somit nicht abgeschafft, aber der Gesellschaft kann ihr Wirken dienbar gemacht werden.
    “Die Menschen”, so Stalin, “können diese Gesetze entdecken, sie erkennen und, auf sie gestützt, sie im Interesse der Gesellschaft ausnutzen, den zerstörenden Wirkungen mancher Gesetze eine andere Richtung geben, ihren Wirkungsbereich einschränken, anderen Gesetzen, die zum Durchbruch drängen, freie Bahn verschaffen, aber sie können sie nicht umstoßen oder neue ökonomische Gesetze schaffen. Eine Besonderheit der politischen Ökonomie besteht darin, dass ihre Gesetze, zum Unterschied von den Gesetzen der Naturwissenschaft, nicht von langer Dauer sind, dass sie, wenigstens die meisten von ihnen, im Verlauf einer bestimmten historischen Periode wirksam sind, worauf sie neuen Gesetzen Platz machen. Aber diese Gesetze werden nicht umgestoßen, sondern verlieren ihre Kraft infolge neuer ökonomischer Bedingungen und treten vom Schauplatz ab, um neuen Gesetzen Platz zu machen, die nicht durch den Willen der Menschen geschaffen werden, sondern auf der Grundlage neuer ökonomischer Bedingungen entstehen.” Oder um die konkrete Entwicklung hin zum Sozialismus in Engels Worten zu formuliert: “Das Gesetz ihres eigenen gesellschaftlichen Tuns, die ihnen bisher als fremde, sie beherrschende Naturgesetze gegenüberstanden, werden dann von den Menschen mit voller Sachkenntnis angewandt und damit beherrscht.”
    Stalin erklärt dies sehr anschaulich an einem Beispiel des Wirkens der Natur auf die Gesellschaft. “Hochwasser und Überschwemmungen und die damit verbundene Zerstörung von Wohnstätten und Saaten erschien früher als unabwendbare Naturkatastrophe, gegen die die Menschen machtlos waren. Im Laufe der Zeit jedoch, mit der Entwicklung des menschlichen Wissens, als
    die Menschen gelernt hatten, Staudämme und Wasserkraftwerke zu bauen, erwies es sich als möglich, die Gesellschaft vor den Überschwemmungskatastrophen zu bewahren, die früher unabwendbar schienen. Mehr noch, die Menschen lernten, die zerstörenden Kräfte der Natur zu bändigen, sie so zusagen an die Kandare zu nehmen, die Kraft des Wassers in den Dienst der Gesellschaft zu stellen und sie zur Bewässerung der Felder, zur Gewinnung von Energie auszunutzen.” Die Analogie zu den Naturgesetzen, der Bändigung ihres Wirkens und schlussendlich ihrer Nutzbarmachung halte ich für eine gelungene Darstellung des Sachverhaltes.
    Der Umfang der gesellschaftlichen Produktion, ihrer Struktur, die Verteilung der Arbeit und der Produktionsmittel auf die Zweige der Volkswirtschaft, die Warenpreise, die Höhe der Arbeitslöhne - all das bildet sich nicht mehr spontan heraus. Die Gesellschaft plant das alles, um eine immer umfassendere Befriedigung der Bedürfnisse ihrer Mitglieder zu erreichen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die objektiven Gesetze auf ökonomischen Gebiet nicht mehr wirksam wären. Im Gegenteil, die sozialistische Gesellschaft muss sich von den objektiven Gesetzen leiten lassen und ihre Wirtschaft in Übereinstimmung mit diesen Gesetzen organisieren, damit ihre bewusste Tätigkeit in der Leitung der Wirtschaft maximale Wirkung hat. Die Beherrschung der Gesetze der neuen ökonomischen Formation ist nicht auf einmal möglich. Erfahrung und Zeit sind notwendig, damit die sozialistische Gesellschaft die Gesetzmäßigkeiten der eigenen Entwicklung erkennt und lernt, sie in ihrem Interesse auszunutzen. Unter diesen Bedingungen tragen die leitenden Partei- und Staatsorgane eine hohe Verantwortung. S

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    ie haben die Pflicht sich die Kunst der Leitung des komplizierten Wirtschaftsorganismus anzueignen und die gesamte gesellschaftliche Produktion so zu planen, dass das ununterbrochene Wachstum der Produktion und die ständige Erhöhung des Wohlstandes des gesamten Volkes gewährleistet wird.

    1. Das gesellschaftliche Eigentum und seine Formen:

    Marx betrachtete die Art und Weise, wie die grundlegenden Elemente des Produktionsprozesses - die Arbeitskraft und die Produktionsmittel - zusammengebracht werden, als Grundlage jeder Gesellschaftsordnung. Im Sozialismus sind diese Elemente so vereint, dass die Produzenten die Arbeitsmittel kollektiv, gemeinsam besitzen. Das schließt die Möglichkeit einer Verwandlung der Produktionsmittel in Mittel zu Ausbeutung des einen Teils der Gesellschaft durch den anderen völlig aus. Die Produktionsverhältnisse zwischen den Menschen werden auf den
    Beziehungen der kameradschaftlichen Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe aufgebaut. Im Sozialismus existiert das gesellschaftliche Eigentum in zwei Formen:
    als allgemeines (staatliches) Volkseigentum und als genossenschaftlich- kollektivwirtschaftliches Eigentum.
    Im Sozialismus ist das allgemeine Volkseigentum staatliches Eigentum, denn die Produktionsmittel gehören dem Volk, der ganzen Gesellschaft, und diese wird in diesem Stadium durch den Staat verkörpert. Im Auftrage der Gesellschaft leitet der Staat die gesamte gesellschaftliche Produktion als einheitlichen Prozess. Der Staat gibt den einzelnen Kollektiven die Produktionsmittel zur Nutzung, bleibt jedoch ihr Eigentümer. Wenn man sagt, dass die Menschen im Sozialismus ihre gesellschaftliche Entwicklung bewusst lenken, so bedeutet das, dass sie das über die Partei und den Staat tun, denn diesem obliegt die führende und organisierende Rolle in der sozialistischen Wirtschaft.
    Das genossenschaftlich-kollektivwirtschaftliche Eigentum
    Neben dem staatlichen Eigentum erkennen die Marxisten-Leninisten im Sozialismus auch das genossenschaftliche Eigentum als völlig rechtmäßig an und entwickeln und vervollkommnen es in jeder Weise. Nur sind sie nicht der Meinung, dass genossenschaftlicher Zusammenschluss an und für sich schon Sozialismus bedeutet. Der Charakter der Genossenschaft selbst wird nämlich durch die herrschende Produktionsweise bestimmt. Wie die historische Erfahrung zeigt, nimmt die Genossenschaft der Kleinproduzenten im Kapitalismus in den meisten Fällen bürgerlichen Charakter an. Im Sozialismus, in dem die Arbeiterklasse (und die Bauernschaft) an der Macht ist und der staatliche Sektor in der Wirtschaft die entscheidende Bedeutung hat, nimmt die Genossenschaft sozialistischen Charakter an. Im Sozialismus entsteht das genossenschaftliche Eigentum historisch als Resultat eines besonderen Weges, auf dem die Bauernschaft und die anderen in der Vergangenheit mit der kleinen Warenproduktion verbundenen Bevölkerungsschichten zu neuen, kollektiven Wirtschaftsformen übergehen. Gegenüber dem staatlichen Eigentum, dem allgemeinen Volkseigentum, stellt das genossenschaftliche Eigentum eine weniger entwickelte Form des sozialistischen Eigentums dar; denn hier gehören die Produktionsmittel und die fertigen Erzeugnisse nicht der gesamten Gesellschaft, sondern dem betreffenden Kollektiv.
    Das genossenschaftliche Eigentum ist jedoch nicht etwas unveränderliches und starres. Es durchläuft in seiner Entwicklung eine Reihe von Stufen, die von niederen zu höheren Formen führen. Der Umfang der Produktion der Genossenschaften wächst ständig durch Erweiterung, technische
    Neuausrüstung und durch die Entwicklung von zwischengenossenschaftlichen Betrieben. So nähern sich die Produktionsgenossenschaften allmählich dem Stand der Vergesellschaftung und dem Charakter der Arbeit sowie ihren Organisationsformen und den benutzten Ausrüstungen nach den volkseigenen, staatlichen Betrieben an.

    2. Das Hauptziel der sozialistischen Produktion

    Der Übergang der Produktionsmittel in gesellschaftliches Eigentum verändert die Motive und das Ziel der Produktion grundlegend. Zweck der kapitalistischen Produktion ist die Erzielung hoher Profite. Den Kapitalisten interessiert es wenig, ob er dieses oder jenes Produkt produziert. Noch weniger interessiert ihn die Frage, ob die Bedürfnisse aller Mitglieder der Gesellschaft befriedigt werden. Der Kapitalist befasst sich eigentlich nur damit, wie man die Produktionsmittel einer beliebigen Ware zur Quelle von Profit machen kann. Im Sozialismus gehören die Produktionsmittel den Werktätigen und natürlich können die Werktätigen sich nicht selbst ausbeuten. Folglich gibt es im Sozialismus auch das Resultat der Ausbeutung, den Mehrwert, nicht. Nunmehr gehört, wie Lenin sagte, “das Mehrprodukt nicht einer Klasse von Eigentümern, sondern allen Werktätigen und nur ihnen.”
    Das gesellschaftliche Gesamtprodukt, das jährlich in der sozialistischen Wirtschaft produziert wird, gehört dem, der die Produktionsmittel besitzt, also der Gesellschaft, das heißt den Werktätigen als einheitlichem, das ganze Volk umfassenden Produktionskollektiv. Dieses jährliche Gesamtprodukt kann nur zur direkten oder indirekten Befriedigung der Bedürfnisse der Gesellschaft, bzw. der Werktätigen benutzt werden. Die Werktätigen, die die Staatsmacht erobert und die gesellschaftliche Produktion organisiert haben, können in ihrer Arbeit kein anderes Ziel verfolgen als die Befriedigung ihrer gesellschaftlichen und persönlichen Bedürfnisse.
    Jetzt steht niemand zwischen dem Produzenten und dem Ergebnis seiner Arbeit. Alles, was in den gesellschaftlichen Betrieben erwirtschaftet wird, gehört den Produzenten selbst; darin besteht das Wesen der neuen Produktions- und Verteilungsweise.
    Es ist daher verständlich, dass die Werktätigen nach einer ständigen Erhöhung der Produktion materieller Güter streben, denn die Früchte ihrer Arbeit kommen ihnen selbst zugute. Das Ziel der sozialistischen Produktion ergibt sich also aus dem Wesen der sozialistischen Produktion selbst.
    “Das Ziel des Sozialismus ist es, die wachsenden materiellen und kulturellen Bedürfnisse des Volkes durch ununterbrochene Entwicklung und Vervollkommnung der gesellschaftlichen Produktion immer vollständiger zu
    befriedigen.” - aus dem, auf dem XXII. Parteitag beschlossenen Programm der KPdSU.
    Die immer vollständigere Befriedigung der Bedürfnisse als Ziel der sozialistischen Produktion trägt notwendigen, das heißt gesetzmäßigen Charakter.

    3. Die planmäßige Entwicklung der Volkswirtschaft

    Mit der Errichtung des gesellschaftlichen Eigentums hören die Gesetze der kapitalistischen Wirtschaft zu wirken auf. Die neue Form des Eigentums bringt, wie bereits gesagt, ihre eigenen, neuen objektiven Gesetze hervor. Unter ihnen nimmt das Gesetz der planmäßigen proportionalen Entwicklung der Volkswirtschaft einen besonders wichtigen Platz ein.
    Das Gesetz der planmäßigen proportionalen Entwicklung der Volkswirtschaft
    Für ein normales Funktionieren der sozialistischen Wirtschaft bedarf es notwendig bestimmter Wechselbeziehungen, Proportionen zwischen ihren einzelnen Zweigen. Das Wesen dieses Gesetzes besteht ferner darin, dass im Sozialismus diese Proportionen planmäßig hergestellt und gehalten werden können und auch müssen, und zwar durch die bewusste Tätigkeit des sozialistischen Staates und seiner Planungsorgane. Der objektive Charakter des Gesetzes der planmäßigen proportionalen Entwicklung besteht darin, dass die erwähnten Proportionen in der Volkswirtschaft nicht willkürlich, ni

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    cht nach Wunsch und Belieben hergestellt werden können, sondern dass sie notwendigen Erfordernissen unterworfen sind, deren Verletzung unausbleiblich zur Desorganisation des gesellschaftlichen Produktionsprozesses führt.
    Damit gehen einher effiziente und von den Bedürfnissen der Werktätigen ausgehende Proportionen zwischen
    - Produktionsmittel- und Konsumtionsmittelproduktion
    - Höhe des Arbeitslohns und dem Stand der Arbeitsproduktivität
    - Summe der Geldeinkommen der Gesellschaft und dem Ausmaß des Warenumsatzes
    - (...)
    -> all dies und viele mehr sind Gebiete der Produktion und der Verteilung, deren normales Funktionieren ohne die Wahrung bestimmter Proportionen unmöglich ist.
    Rechtzeitig die vor sich gehenden Veränderungen zu berücksichtigen, notwendige Korrekturen in den Wirtschaftsplänen vorzunehmen und Disproportionen in der Wirtschaft zu verhüten, oder, falls sie entstanden sind,
    auf jeden Fall schnellstens zu beseitigen - all dem dient das System der sozialistischen Planung.
    Aufgaben und Methoden der Planung
    Die Planung im sozialistischen Staat ist ein Prozess, in dem die Elemente der wissenschaftlichen Forschung und die der wissenschaftlich-organisatorischen Tätigkeit eng miteinander verflochten sind. Um richtig zu planen, muss man die Wirtschaft und ihre objektiven Entwicklungsgesetze gründlich kennen und vorausschauen können. Ohne eine gut geführte volkswirtschaftliche Rechnungslegung und Statistik ist eine erfolgreiche Leitung der Wirtschaft unmöglich.
    Die Erfordernisse des Gesetzes der planmäßigen Entwicklung spiegeln sich in den Volkswirtschaftsplänen wider, die entsprechend den Direktiven der kommunistischen Partei und der Regierung von den Planungsorganen des Staates aufgestellt werden. Solche Organe gibt es sowohl im Zentrum, als auch in den wirtschaftlichen Verwaltungsgebieten und unmittelbar in den Betrieben. Die Planungsorgane arbeiten sowohl kurzfristige als auch langfristige Pläne aus, das heißt Perspektivpläne für 5-7 und mehr Jahre, wobei sie sorgfältig die vorhandenen Reserven und Möglichkeiten prüfen, und von den Aufgaben ausgehen, vor denen die Gesellschaft steht. Nachdem diese Pläne von den Massen diskutiert und durch das höchste Organ des sozialistischen Staates bestätigt worden sind, werden sie zum Gesetz erhoben. Die Teilnahme der Werktätigen an der Planung, der Umstand, dass den aufgestellten Plänen die in der Produktionstätigkeit gesammelte verallgemeinerte Erfahrung zugrunde liegt, schafft die Garantie für eine richtige Leitung der Volkswirtschaft. Die wissenschaftliche Tätigkeit des sozialistischen Staates ist auf den Leninschen Prinzipien des demokratischen Zentralismus aufgebaut. Das bedeutet, dass die Planung nicht nur von oben nach unten, sondern auch von unten nach oben verläuft.

    4. Die Warenproduktion und das Wertgesetz im Sozialismus

    In dem für den Sozialismus kennzeichnenden Entwicklungsstadium der Produktivkräfte und des gesellschaftlichen Eigentums besteht die Warenproduktion, das heißt, es können sich so überaus wichtige wirtschaftliche Prozesse wie zum Beispiel die planmäßige Verteilung der Arbeit auf die Zweige der Volkswirtschaft und die Verteilung der Produktionsmittel und der Konsumtionsmittel nicht anders als vermittels der Ware-Geld-Beziehung und der Wertform vollziehen.
    Die Besonderheiten der sozialistischen Warenproduktion
    Bekanntlich beruht die Warenproduktion darauf, dass die vielfältigen Arten der konkreten Arbeit auf die abstrakte Arbeit zurückgeführt werden, die den Wert der Ware schafft. Das ist ein wichtiger Vorteil der Warenproduktion, der seine Bedeutung so lange bewahrt, wie die Unterschiede zwischen der Arbeit des Arbeiters und der des Genossenschaftsbauern, zwischen der qualifizierten und der unqualifizierten, zwischen der geistigen und der körperlichen Arbeit bestehen bleiben und die Gesellschaft infolgedessen nicht einfach die Arbeit, die zur Produktion einer bestimmten Ware verausgabt wurde, nach Arbeitsstunden bemessen kann.
    Ferner geben die Wertbeziehungen, das heißt die Beziehungen des Kaufs und Verkaufs, den in der Produktion Beschäftigten den materiellen Anreiz, Arbeit und Rohstoffe einzusparen, die Kosten zu senken und die neue Technik und fortschrittliche Produktionsmethoden einzuführen.
    Daraus folgt jedoch nicht, dass die sozialistische Warenproduktion dasselbe wäre wie die einfache oder die kapitalistische Warenproduktion. Zwischen ihnen besteht ein prinzipieller Unterschied und sie dürfen keinesfalls gleichgesetzt werden. Im Sozialismus haben die Ware-Geld-Beziehungen einen neuen Inhalt.
    Die sozialistische Warenproduktion ist eine Produktion ohne Privateigentum, ohne Kapitalisten und kleine Warenproduzenten. An ihr wirken die staatlichen Betriebe mit, die landwirtschaftlichen Genossenschaften der Handwerker, Gewerbetreibenden usw., das heißt vereinigte sozialistische Warenproduzenten. Der Austausch ist nicht - wie dies im Kapitalismus der Fall ist - die einzige Form des gesellschaftlichen Bandes zwischen ihnen. Schon allein durch das gesellschaftliche Eigentum und die gemeinsame Teilnahme an der Planung und Leitung der Volkswirtschaft sind die sozialistischen Warenproduzenten zu einem Ganzen verbunden. Die Produktionsmittel können sich hier nicht in Mittel der Ausbeutung verwandeln, weil sie sich in gesellschaftlichem Eigentum befinden. Ein solches Produktionsmittel wie der Boden wird hier überhaupt nicht verkauft oder gekauft, das heißt, er ist schon keine Ware mehr. Auch die Arbeitskraft kann im Sozialismus nicht zu Ware werden. Die Werktätigen, die die Produktionsmittel kollektiv besitzen, können selbstverständlich ihre Arbeitskraft nicht an sich selbst verkaufen. Alles übrige jedoch - die Produktionsmittel und die Gegenstande des persönlichen Bedarfs, die in den staatlichen Betrieben produziert werden, die landwirtschaftlichen Produkte und die Rohstoffe, die vom genossenschaftlichen Sektor an den Staat geliefert werden, aber auch von den Genossenschaften und ihren Mitgliedern auf dem Kolchosmarkt verkauft werden - sind Waren, die einen Wert besitzen, das heißt vergegenständlichte gesellschaftlich notwendige Arbeit darstellen. Der Geldausdruck des Warenwerts ist der Preis.
    Auf der Grundlage der Ware-Geld-Beziehung wird im Sozialismus auch die Verteilung der Konsumgüter vorgenommen. Jeder kann die für das Leben notwendigen Mittel von der Gesellschaft nur im Austausch für seine Arbeit erhalten. Die Arbeit wird in Form des Arbeitslohnes bezahlt, für den man die Konsumgüter erwerben kann. Das Geld bedingt seinerseits im Sozialismus den Handel als Form der Verteilung von Waren des persönlichen Bedarfs. Im Sozialismus bleibt er vorerst der hauptsächliche Mechanismus der Verteilung der Konsumgüter. Durch den Handel wird die Verbindung zwischen Produktion und Konsumtion hergestellt. Er ermöglicht es, die sich verändernden Bedürfnisse der Gesellschaft aufzudecken und die Produktion der für ihre Befriedigung notwendigen Waren besser zu planen.
    Das Wertgesetz im Sozialismus
    Holen wir für die Wertanalyse im Sozialismus, das am kontroversesten diskutierte Thema in der politischen Ökonomie des Sozialismus, vorerst etwas aus.
    Der Wert ist qualitativ bestimmt als gleiche menschliche Arbeit, die die Wertsubstanz ausmacht und quantitativ bestimmt durch die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit, die durch die Wertgröße gegeben ist. Diese beiden Bestimmungen machen den Inhalt des Werts aus. Ganz gleich in welcher Gesellschaftsformation wir uns befinden, ob unsere Wirtschaft auf der Gebrauchs- oder Tauschwe

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    rtproduktion basiert, der Inhalt des Werts ist unumstößlich, objektiv. Darüber hinaus hat der Wert auch noch eine Form, die Wertform, auch Tauschwert genannt. In der Wertform stellt sich das Verhältnis der Arbeit des einzelnen Warenproduzenten zur gesellschaftlichen Gesamtarbeit dar als Austauschrelation seiner Ware mit den anderen auf dem Markt befindlichen Waren. Diese verrückte Form, die Wertform, in der ein gesellschaftliches Verhältnis von Personen erscheint als Eigenschaft von Sachen, verliert mit der Aufhebung des Privateigentums seine Grundlage. Nicht jedoch verliert dessen Anwendung im Sozialismus sofort seine Notwendigkeit. Der vollkommene Sprung zur Überwindung der Warenproduktion kann lediglich durch den qualitativen Sprung des Arbeitsanreizes vom existenziellen Zwang hin zum gesellschaftlichen Bedürfnis überwunden werden. Nur wenn der materielle Anreiz nicht mehr bestimmendes Element in der Produktion ist, kann nach der Devise “jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen” die Wirtschaftsführung geplant werden und die verrückte Wertform, die den Mensch als äquivalent zu seiner Wertschöpfung beschränkt überwunden werden - hin zur Produktion von aliquoten Teilen der gesellschaftlichen Gesamtproduktion, die wiederum entsprechend der individuellen und kollektiven Bedürfnisse wieder ausgeschüttet wird.
    Da es im Sozialismus jedoch noch Warenproduktion gibt, wirkt auch das Wertgesetz. Aber seine Rolle ist hier eine prinzipiell andere als in der kapitalistische Wirtschaft. Im Kapitalismus ist das Gesetz spontaner Regulator der Verteilung der Arbeit und der Produktionsmittel. Im Sozialismus, wo es keinen spontanen Marktaustausch mehr gibt, verschwindet diese Funktion des Wertgesetzes, weil die Verteilung der Arbeit und der Produktionsmittel entsprechend dem Gesetz der planmäßigen, proportionalen Entwicklung der Volkswirtschaft vorgenommen wird. Dafür erlangt die Funktion des Wertgesetzes als Maß des Arbeitsaufwandes, als Anreiz zur Einsparung von gesellschaftlicher Arbeit gewaltige Bedeutung.
    Worin äußert sich konkret das Wirken des Wertgesetzes in der sozialistischen Wirtschaft?
    Darin, dass es dazu zwingt, die Waren auf der Grundlage des gesellschaftlich notwendigen Arbeitsaufwandes zu produzieren und auszutauschen. Dabei wird im Sozialismus nicht der Markt zur Hauptwirkungssphäre des Wertgesetzes, sondern die Produktion selbst. Im Zusammenhang mit der Bemerkung, dass mit der Abschaffung des Privateigentums “von einem Tausch, wie er jetzt existiert”, nicht mehr die Rede sein kann, betonte Engels: “Die Praktische Anwendung des Wertbegriffs wird sich dann immer mehr auf die Entscheidung über die Produktion beschränken, und da ist seine eigentliche Sphäre.” Marx bekräftigte diesen Gedanken und schrieb, dass die Arbeitszeit immer, auch wenn der Tauschwert aufgehoben ist, die schaffende Substanz des Reichtums und das Maß der für seine Produktion erforderlichen Kosten bleibt.
    In erster Linie berücksichtigt der Staat das Wirken des Wertgesetzes bei der planmäßigen Festsetzung der Preise.
    Der Staat orientiert sich auf den gesellschaftlich notwendigen Arbeitsaufwand, das heißt auf den Aufwand, der auf einer bestimmten Entwicklungsstufe der Produktivkräfte, bei einem gegebenen technischen Niveau und Durchschnittsgrad der Geschicklichkeit und Arbeitsintensität, erforderlich ist. Mit anderen Worten, den Preisen, die der Staat für die Waren festsetzt, liegt deren Wert zugrunde.
    Die ökonomisch begründeten Preise gewährleisten ihrerseits die richtigen Proportionen beim Austausch der Produktion eines Zweiges gegen die Produktion eines anderen, und das erleichtert die Erhaltung der von der Gesellschaft hergestellten Proportionalität in der Volkswirtschaft. Mit Hilfe einer entsprechenden Preispolitik kann der Staat einen Teil des in einem Wirtschaftszweig erzielten Gewinns für den schnelleren Aufschwung anderer Zweige, die von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung sind, verwenden.
    Dem hinzu kommt eine stimulierende Wirkung des Wertgesetzes in der sozialistischen Wirtschaft zum Ausdruck. Mit der Festsetzung der Preise gibt der Staat dem Betrieb gleichsam die Direktive: Dies ist das Maximum an Arbeit und Material, das die Gesellschaft für eine bestimmte Produktionseinheit aufwenden kann und das der Betrieb nicht überschreiten darf. Die Betriebe, deren individueller Arbeitsaufwand niedriger ist als der gesellschaftlich notwendige Arbeitsaufwand, befinden sich somit in einer vorteilhaften Lage, die Betriebe mit einem hohen individuellen Arbeitsaufwand dagegen in einer unvorteilhaften. Diese werden dadurch angeregt, Arbeit, Rohstoffe und Energie einzusparen, die Technologie zu vervollkommnen und die neue Technik einzuführen. Die materielle Interessiertheit ist die konkrete Erscheinung der stimulierenden Wirkung des Wertgesetzes. Die sozialistische Gesellschaft strebt danach, die Produktion durch die ökonomischen Bedürfnisse selbst, durch die materielle Interessiertheit der Werktätigen voranzutreiben.
    Wertgesetz und Planung
    Wie vereinbart sich die sozialistische Planung mit dem Wertgesetz, da sie sich nach einem anderen Gesetz - dem Gesetz der planmäßigen, proportionalen Entwicklung - richtet?
    Die Erfahrung zeigt, dass sich diese beiden Gesetze durchaus miteinander vereinbaren lassen, weil sie nicht in Widerspruch miteinander geraten, sondern einander ergänzen. Das Wertgesetz hilft, die Verteilung der Arbeit und der Produktionsmittel auf die Wirtschaftszweige zu korrigieren und zu präzisieren, wobei diese Verteilung auf Grund des Gesetzes der planmäßigen proportionalen Entwicklung der Volkswirtschaft vorgenommen wird. Je mehr die Warenpreise ihrem Wert entsprechen, umso genauer können die Selbstkosten, die Rentabilität, die Effektivität des Arbeitsaufwandes und der Investitionen, die Anwendung der neuen Technik und der neuen Organisationsmethoden der Produktion erfasst und geplant werden.

    5. Die Arbeit im Sozialismus

    Im Sozialismus wird das Recht aller Bürger auf Arbeit verwirklicht. Dieses Recht ist durch die ganze Organisation der Volkswirtschaft, durch die Beseitigung von Krisen und Arbeitslosigkeit garantiert.
    Im Sozialismus ist die Teilung der Gesellschaft in eine werktätige Mehrheit und eine nichtstuende Minderheit, die von der Ausbeutung anderer lebt, unmöglich, weil die Arbeit zur einzigen Einkommensquelle wird.
    Der neue Charakter der gesellschaftlichen Arbeit
    Da alle hauptsächlichen Produktionsmittel in den Händen des sozialistischen Staates und der Produktionsgenossenschaften konzentriert sind, verliert die menschliche Arbeit den privaten Charakter und nimmt unmittelbar gesellschaftlichen Charakter an. Das bedeutet, dass die Produktionstätigkeit jedes Menschen der Erfüllung eines bestimmten Teils des Volkswirtschaftsplanes dient.
    Der unmittelbar gesellschaftliche Charakter der Arbeit im Sozialismus, wo die Möglichkeiten und Bedürfnisse der Gesellschaft von vornherein berücksichtigt werden, fördert die Entstehung neuer Anreize zur Arbeit. Neben der materiellen Interessiertheit ergeben sich auch moralische Antriebe zur Arbeit. Daher wird die Arbeit immer bewusster geleistet, so dass sie sich allmählich von einem Mittel der bloßen Existenz in eine Form gesellschaftlicher Tätigkeit wandelt. Die Arbeitsaktivität der Werktätigen wächst; sie nehmen immer aktiver am gesellschaftlichen Leben teil. Der Kreis der Erfinder, Rationalisatoren und anderer Neuerer der Produktion erweitert sich immer mehr. An Stelle der alten Arbeitsdisziplin, die sich auf den Zwang gründete, setzt sich die neue, bewusst

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    e Disziplin durch, die darauf beruht, dass sich jeder Werktätige seiner Pflicht gegenüber der Gesellschaft bewusst ist und persönlich an seiner Arbeit interessiert ist.
    Der “sozialistische Wettbewerb” ist Ausdruck der neuen Einstellung zur Arbeit, der Sorge der Werktätigen für die Entwicklung der gesellschaftlichen Produktion. Im Verlaufe des Wettbewerbs werden die Mängel in der Organisation der Produktion überwunden und vorher nicht bekannte Reserven aufgedeckt und genutzt. Der Wettbewerb ist eine besonders wirksame Methode der Selbstkritik, ein dem Sozialismus eigenes Mittel zur Überwindung der Widersprüche. Dem sozialistischen Wettbewerb ist der Geist der Konkurrenz fremd, er setzt die kameradschaftliche Hilfe der Fortgeschrittenen für die Zurückgebliebenen voraus, um damit einen allgemeinen Aufschwung zu erzielen.
    Die ständige Steigerung der Arbeitsproduktivität - ein Gesetz der sozialistischen Wirtschaft
    Jede neue ökonomische Gesellschaftsformation siegt deshalb, weil sie eine höhere Arbeitsproduktivität mit sich bringt. Die Fähigkeit, eine höhere Arbeitsproduktivität zu erzielen, ist die entscheidende Bedingung für den endgültigen Sieg des Sozialismus und Kommunismus. Marx wies nach, dass die Produktivkraft der Arbeit bestimmt wird “durch den Durchschnittsgrad des Geschicks der Arbeiter, die Entwicklungsstufe der Wissenschaft und ihrer technologischen Anwendbarkeit, die gesellschaftliche Kombination des
    Produktionsprozesses, den Umfang und die Wirkungsfähigkeit der Produktionsmittel, und durch Naturverhältnisse.”
    Worin liegen die Vorzüge des Sozialismus vom Gesichtspunkt der von Marx genannten Faktoren?
    1. Der Durchschnittsgrad des Geschickes der Arbeiter und deren Qualifikation entwickeln sich unter den Bedingungen des Sozialismus bedeutend schneller als im Kapitalismus. Der Zugang zur Bildung für alle Werktätigen, die Beseitigung aller Hindernisse auf dem Weg zu den höchsten Bildungsstufen ermöglicht es jedem Arbeiter, seine Qualifikation auf schrankenlose Höhen zu steigern.
    2. Im Sozialismus steigt die Bedeutung der Wissenschaft in gewaltigem Maße. All ihre unbegrenzten Möglichkeiten werden hier zum ersten Mal zum Wohle der ganzen Gesellschaft genutzt und in den Dienst des Fortschritts gestellt. Das bestimmt auch den hohen Grad der Anwendung der Errungenschaften der Wissenschaft in der Produktion.
    3. Besonders bedeutend sind die Möglichkeiten des Sozialismus auf dem Gebiet der von Marx als “gesellschaftliche Kombination des Produktionsprozesses” bezeichneten Arbeitsteilung und Kooperation der Arbeit. Im Kapitalismus wird die Arbeitsteilung innerhalb der ganzen Gesellschaft durch die spontanen Marktbeziehungen reguliert. Eine solche Regulierung bedingt Krisen, Arbeitslosigkeit, Armut sowie die physische Verelendung und den moralischen Verfall ganzer Schichten der Werktätigen. Der Sozialismus ermöglicht es, sowohl die Arbeit im einzelnen Betrieb planmäßig zu organisieren als auch die Arbeit in der gesamten Gesellschaft zu kooperieren. Die sozialistische Kooperation der Arbeit ist die kameradschaftliche Zusammenarbeit der von Ausbeutung freien Werktätigen, die sich auf das gesellschaftliche Eigentum an den Produktionsmitteln und auf die fortgeschrittenste Technik gründet. Sie ermöglicht die rationellste Kombination aller Zweige der gesellschaftlichen Produktion. Die Vervollkommnung der sozialistischen Kooperation der Arbeit in all ihren Gliedern, angefangen von der Brigade, der Abteilung und dem einzelnen Betrieb bis zur Wirtschaft des ganzen Landes und des gesamten Systems der sozialistische Staaten, stellt eine unerschöpfliche Reserve für die ununterbrochene Steigerung der Arbeitsproduktivität dar.
    4. Umfang und Wirksamkeit der Produktionsmittel sind ein weiterer außerordentlich wichtiger Hebel für das Wachstum der Arbeitsproduktivität. Die Menge der Erzeugnisse kann entweder durch die Verlängerung des Arbeitstages und die Erhöhung der Arbeitsintensität oder durch die Vervollkommnung der Technik und der Organisation der Produktion vergrößert werden. Der Sozialismus gibt dem zweiten Weg
    den Vorzug. Die ständige Ausrüstung der Produktion mit der neuen Technik, die ununterbrochene Vervollkommnung der technologischen Prozesse bei gleichzeitiger Verkürzung des Arbeitstages bilden in der sozialistischen Gesellschaft die Hauptmethode für die Erreichung einer hohen Arbeitsproduktivität. Der Kapitalismus benutzt die Technik und vervollkommnet die Organisation der Produktion zur Verschärfung der Ausbeutung, zur Vergrößerung des absoluten und relativen Mehrwerts. Der Unternehmer führt eine Maschine nicht dann ein, wenn sie Arbeit einspart, sondern nur dort, wo sie für ihn billiger kommt als der Lohn der Arbeiter, die sie ersetzt. Die Devise des Kapitalisten lautet: “Soviel wie möglich aus dem Arbeiter herauspressen!” Die Losung des Sozialismus heißt: “Soviel wie möglich aus der Technik herausholen!”
    5. Schließlich ermöglicht der Sozialismus in unermeßlich höherem Maße als der Kapitalismus, die Naturschätze für die Steigerung der Arbeitsproduktivität auszunutzen. Im Sozialismus, wo sich der Boden und seine Reichtümer in den Händen der Gesellschaft befinden, wird die Standortverteilung der Produktion nicht mehr spontan vorgenommen, sondern mit Berücksichtigung der günstigsten Kombination der natürlichen Bedingungen, die für eine bestimmte Produktion notwendig sind. Der Sozialismus ist unvergleichlich besser geeignet, der Natur so viel als möglich Güter abzuringen, um sie dem Menschen nutzbar zu machen.
    In der sozialistischen Gesellschaft besteht also die Möglichkeit, alle Faktoren, von denen die Arbeitsproduktivität abhängt, wirksam werden zu lassen und ihre ununterbrochene Steigerung zu sichern.
    Das enorme Wirtschaftswachstum in der Sowjetunion oder in China, an das kein kapitalistisches Land auch nur im Ansatz herangekommen ist, ist dafür bereits ein historischer Beweis. Das jährliche Durchschnittstempo des Wachstums des Nationaleinkommen in der UdSSR lag während ihrer gesamten Geschichte drei- bis fünfmal so hoch wie in den höchstentwickelten kapitalistischen Ländern. In China war in den ersten Jahren nach der sozialistischen Revolution sogar ein Wirtschaftswachstum von bis zu 30% jährlich zu verzeichnen und auch heute bewegt es sich noch zwischen 7 und 14%. In Deutschland - dies nur als Beispiel - werden 2% Wirtschaftswachstum bereits als Erfolg gefeiert. Trotz dieser enormen Vorzüge litt und leidet der Realsozialismus jedoch unter den kontinuierlichen Angriffen der kapitalistischen Umwelt und konnte vor diesem Hintergrund seine Produktivität nicht in den entscheidenden Sektoren genügend aufblühen lassen. Die mangelhafte Durchsetzung des Prinzip der Entlohnung nach Arbeitsleistung in Übereinstimmung mit der Qualifikation hat zudem zu Unproduktivität geführt und zu Teilen das Aufkommen von Korruption bedingt.
    Das Prinzip der Verteilung nach der Arbeitsleitung
    Im Sozialismus werden die meisten materiellen und kulturellen Güter abhängig von der Quantität und Qualität der in der gesellschaftlichen Produktion von jedem Arbeiter aufgewendeten Arbeit verteilt. Wer mehr oder besser arbeitet, der wird für seine Arbeit auch höher entlohnt.
    Die Verteilung nach der Arbeitsleistung erfüllt eine doppelte Aufgabe: Sie gibt den Werktätigen einen materiellen Anreiz, veranlasst sie, ihre Arbeitsproduktivität zu erhöhen, und fördert somit da

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    s Wachstum der Produktion. Der Anreiz hat in diesem Rahmen - anders als im Kapitalismus - einen “positiven” Charakter, d.h. der Antrieb zur Arbeit wird nicht durch Zwang oder dem Drohen mit einer Kündigung hergestellt, sondern dadurch, dass der Arbeiter weiß, dass bessere Arbeit unmittelbar ein höheres Einkommen bewirkt. Oft wird in diesem Kontext über die “Gerechtigkeit im bürgerlichen Sinne” gesprochen. Dies soll bedeuten, dass alle Menschen auf dem Papier die gleichen Möglichkeiten haben, nicht jedoch in der Realität, da nicht auf die spezifischen Eigenarten und Ressourcen der jeweiligen arbeitenden Menschen eingegangen werden kann. Die ökonomische Devise des Sozialismus, wie sie von Lenin festgehalten wurde, ist “jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Leistungen.” Diese Leistungsgesellschaft kann erst mit der zweiten Phase der kommunistischen Gesellschaft überwunden werden, in der der Grundsatz gilt: “Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.”
    Die Verteilung nach der Arbeitsleistung fördert gleichzeitig die Erhöhung des Wohlstandes der Werktätigen, in dem sie jedem die Möglichkeit gibt, durch ehrliche Arbeit ständig sein Einkommen zu vergrößern. Die richtige Ausnutzung des Prinzips der Entlohnung entsprechend der Quantität und Qualität der Arbeit ist ein wichtiges Mittel zur Erhöhung der Arbeitsproduktivität und zur Festigung der sozialistischen Arbeitsdisziplin. Die Verbindung zwischen dem materiellen Anreiz und den moralischen Antrieben zur Arbeit ist eine außerordentlich wichtige Bedingung einer richtigen Wirtschaftsleitung. Damit die Verteilung nach der Arbeitsleistung ihrer Funktion entsprechend erfolgen kann, ist es notwendig, die Lohn- und Prämiensysteme, darunter auch kollektive Formen des materiellen Anreizes, die die Interessiertheit jedes Arbeiters an einem hohen Niveau der Arbeit des Betriebes als Ganzem erhöhen, ständig zu vervollkommnen.
    Das sozialistische Prinzip “Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung” regt die Arbeiter dabei auch zur Erhöhung ihrer Qualifikation an. Eine Gleichmacherei in der Entlohnung der Arbeit widerspricht den Interessen des Sozialismus, weil dadurch das Prinzip der Entlohnung nach Arbeitsleistung in Übereinstimmung mit der Qualifikation verletzt und
    infolgedessen der Anreiz zu ihrer Erhöhung gemindert wird. Im Kapitalismus wird die Höhe des Reallohns durch das Gesetz des Preises der Arbeitskraft und durch das Streben der Kapitalisten nach dem höchsten Profit begrenzt. In den Ländern des Sozialismus gibt es für das Anwachsen des Arbeitslohnes außer dem Stand der Produktivität der gesellschaftlichen Arbeit, dem Entwicklungsstand der Produktivkräfte der Gesellschaft, keinerlei Schranken. Die Steigerung der Arbeitsproduktivität wird somit im Sozialismus zum wichtigsten Faktor für die Erhöhung des Reallohnes. Dabei regt das Anwachsen des Lohnes seinerseits die Steigerung der Arbeitsproduktivität an und bedingt damit ein Sinken des Werts aller produzierten Güter.
    Die Verteilung nach der Arbeitsleistung ist die hauptsächliche, aber nicht die einzige Methode der Verteilung der materiellen und kulturellen Güter zwischen den Mitgliedern der sozialistischen Gesellschaft. Sie ist verbunden mit der kostenlosen Befriedigung eines Teils der Bedürfnisse des Menschen aus den gesellschaftlichen Fonds, die für soziale und kulturelle Zwecke bestehen. Diese für den Sozialismus spezifische Verteilungsweise ergänzt wesentlich den individuellen Lohn des Arbeiters und des Angestellten. Aus den gesellschaftlichen Fonds werden die Ausgaben für die medizinische Betreuung, die Volksbildung, die Altersversorgung, die Krankenversicherung usw. finanziert. All diese kostenlosen Leistungen sind ein wesentlicher Zuschuss zum persönlichen Einkommen.

    6. Die erweiterte sozialistische Reproduktion

    Als Marx die Theorie der Reproduktion des gesellschaftlichen Kapitals ausarbeitete, stellte er Gesetzmäßigkeiten dieses Prozesses fest, die nicht nur dem Kapitalismus, sondern auch dem Sozialismus und dem Kommunismus eigen sind. Er berechnete, unter welchen Bedingungen die einfache und die erweiterte Reproduktion im allgemeinen verwirklicht werden können. Die wichtigste dieser Bedingungen ist die Proportionalität zwischen Abteilung I und Abteilung II der gesellschaftlichen Produktion, das heißt zwischen der Produktion von Produktionsmitteln (Maschinen, Brennstoffe, Rohstoffe) und der Produktion von Konsumtionsmitteln (Lebensmittel, Kleidung, Schuhwerk, usw.). Außerdem sind bestimmte Proportionen zwischen den Zweigen innerhalb jeder Abteilung, zwischen Konsumtion und Akkumulation in jeder der Abteilungen sowie zwischen der Akkumulation in Abteilung I und in Abteilung II erforderlich.
    In der realen kapitalistischen Wirtschaft gibt, wie bereits gesagt, die Anarchie der Produktion keine Möglichkeit, richtige, vorher aufgestellte Proportionen einzuhalten. Der gesellschaftliche Produktionsprozess wird im Kapitalismus periodisch durch Wirtschaftskrisen unterbrochen.
    Das Wesen der sozialistischen Reproduktion
    In der sozialistischen Gesellschaft ergab sich zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit die Möglichkeit, die erweiterte Reproduktion entsprechend den von Marx gezeigten notwendigen Proportionen zu verwirklichen. Natürlich sind einzelne Fälle von Disproportionen in der Produktion nicht ausgeschlossen, aber im Sozialismus ist die Gesetzmäßigkeit, die Notwendigkeit ihres Entstehens beseitigt.
    Welche Bedingungen sind für die erweiterte Reproduktion erforderlich?
    Um die Produktion der Volkswirtschaft ständig zu vergrößern, ist ein solches Wechselverhältnis zwischen Abteilung I und Abteilung II notwendig, bei dem Abteilung I ein schnelleres Wachstumstempo aufweist als Abteilung II. Marx bewies, dass die erweiterte Reproduktion nur dann möglich ist, wenn der Zuwachs an Produktionsmitteln in der Abteilung I deren Verschleiß und Konsumtion sowohl in Abteilung I als auch in Abteilung II übersteigt. Je größer diese Differenz, umso größer ist das mögliche Tempo der Produktionserweiterung. Das vorrangige Wachstum der Produktion vom Produktionsmitteln gewährleistet die Vergrößerung der technischen Ausrüstung aller Zweige der Volkswirtschaft und folglich auch die Steigerung der Arbeitsproduktivität.
    Das Marxsche Gesetz der erweiterten Reproduktion zeigt die allgemeine, ständige Tendenz der ökonomischen Entwicklung.
    Eine Bedingung der erweiterten Reproduktion ist weiterhin die ständige Einführung der neuen Technik, die rechtzeitige Ersetzung der veralteten Technik. Mit der Einführung der neuen Technik braucht man nicht zu warten, bis die in Betrieb befindliche Ausrüstung völlig verbraucht ist. Auch diejenige Ausrüstung muss ausgewechselt werden, die zwar noch brauchbar, jedoch veraltet ist, weil neue, vollkommenere Konstruktionen entstanden sind. Ein solches Veralten wird als moralischer Verschleiß der Technik bezeichnet. Anders als im Kapitalismus besteht im Sozialismus die volle Möglichkeit, in der Produktion sofort jede neue Maschine, die sich gut bewährt, in großem Umfang anzuwenden. Für die erweiterte sozialistische Reproduktion ist die planmäßige Erweiterung nicht nur der Produktionsmittel- und Konsumgüterproduktion erforderlich, sondern auch der Zahl von qualifizierten Arbeitskräften, die in der Sphäre der materiellen Produktion beschäftigt sind. Die sozialistische Gesellschaft braucht sich nicht mit dem Problem der Arbeitslosigkeit herumzuschlagen, über das

    [...]

    25.05.2017, 03:44 Uhr
    [...] Einführung in die politische Ökonomie des Sozialismus

    Communarde
    veggilori
    [...]

    sich die bürgerlichen Ökonomen und Politiker den Kopf zerbrechen.
    Dank der ständigen Erweiterung der Produktion hat die sozialistische Gesellschaft die Möglichkeit, ihre vorhandenen Arbeitskräfte ganz
    auszulasten und sie planmäßig auf die verschiedenen Teile der Volkswirtschaft und Kultur zu verteilen.
    Ein gewaltiger Vorzug des Sozialismus besteht schließlich darin, dass er das Absatzproblem, das die kapitalistische Wirtschaft in Ketten hält, nicht kennt. Das ununterbrochene planmäßige Wachstum aller Produktionszweige garantiert jedem Zweig den Absatz. Da es für die Entfaltung des technischen Fortschritts keine Hindernisse gibt, da sich das Einkommen der Werktätigen systematische erhöht und da es keine Arbeitslosigkeit gibt, ist der Markt jedes sozialistischen Staates und des gesamten Systems faktisch unbegrenzt.
    Verwendung des gesellschaftlichen Gesamtprodukts
    Die Gesamtheit der materiellen Güter, über die die sozialistische Gesellschaft verfügt, bildet ihren Nationalreichtum. Die materiellen Güter, die in allen Zweigen der materiellen Produktion innerhalb eines Jahres geschaffen werden, bilden das gesellschaftliche Gesamtprodukt.
    Wie wird es im Sozialismus verteilt?
    Ein Teil des jährlichen gesellschaftlichen Gesamtproduktes wird dazu verwendet, die im Laufe des Jahres verbrauchten Produktionsmittel zu ersetzen. Was nach Abzug dieses Teils bleibt, bildet das Nationaleinkommen. Mit anderen Worten, das Nationaleinkommen ist die Summe des in einem Jahr geschaffenen Neuwerts, das heißt die Summe der persönlichen Einkommen der in der Sphäre der materiellen Produktion beschäftigten Werktätigen und des von ihnen geschaffenen Reineinkommens der Gesellschaft (Mehrprodukt), das für die weitere Entwicklung der Volkswirtschaft und die Befriedigung der Bedürfnisse der gesamten Gesellschaft (Gesundheitswesen, Volksbildung, Versorgung der Arbeitsunfähigen, Verteidigung, usw.) verwendet wird.
    Das Wachstum des Nationaleinkommens ist ein außerordentlich wichtiger Gradmesser für das Tempo der erweiterten Reproduktion.
    Es unterteilt sich in der sozialistischen Gesellschaft in den Konsumtions- und den Akkumulationsfonds. Da die sozialistische Gesellschaft den parasitären Konsum der Ausbeuterklasse und deren Dienerschaft nicht kennt und die Verluste beseitigt hat, die mit der Anarchie der Produktion und den Krisen verbunden sind, hat sie die Möglichkeit, auch den Anteil der Akkumulation bedeutend zu erhöhen.
    Die erweiterte Reproduktion besitzt im Sozialismus die hervorragende Besonderheit, dass sie sowohl den Reichtum, der sich in den Händen der Gesellschaft selbst befindet, vermehrt, als auch den Wohlstand aller Mitglieder der Gesellschaft hebt. Dabei kann und muss die industrielle und landwirtschaftliche Produktion die zahlungsfähige Nachfrage der Bevölkerung
    dank des hohen Tempos der Akkumulation und folglich auch der Erweiterung der Ausmaße der Volkswirtschaft überflügeln.
    Die historischen Erfahrungen haben bewiesen, dass das vorrangige Wachstum der Produktion von Produktionsmitteln in den sozialistischen Ländern nicht Selbstzweck ist, sondern ein notwendiges Mittel zur Realisierung der Hauptaufgabe der sozialistischen Produktion, nämlich der Erhöhung des Wohlstandes des gesamten Volkes. Um die dem Konsum der Bevölkerung dienenden Wirtschaftszweige, wie die Landwirtschaft, die Nahrungsmittel- und Leichtindustrie usw., zu entfalten, ist es notwendig, ihre technische Ausrüstung zu verbessern. Dahin führt nur ein einziger Weg - die vorrangige Entwicklung der Produktion von Produktionsmitteln.
    Das Wachstum des Anteils des Volkseigentums in der gesamten sozialistischen Wirtschaft, die Vergrößerung des Anteils der unteilbaren Fonds in der Wirtschaft der Produktionsgenossenschaften - all dies bedeutet eine solche erweiterte Reproduktion der sozialistischen Produktionsverhältnisse, die den Übergang zur zweiten, höheren Phase des Kommunismus beschleunigt. Der Weg zur kommunistischen Gesellschaft führt über die erweiterte sozialistische Reproduktion.

    [ENDE]

    26.05.2017, 11:37 Uhr
    Einführung in die politische Ökonomie des Sozialismus

    Communarde
    mmp1994
    Danke für die gute Lektüre! Werde in den nächsten Tagen bei etwas mehr Zeit nochmal inhaltlich drauf eingehen.
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