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Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien
  [3 pics,1 file] begonnen von retmarut am 12.09.2013
  Seite: 1 ... « 678  
28.10.2017, 22:12 Uhr
1,6 Mio. Katalanen für Unabhängigkeit auf der Straße

Communarde
retmarut
Vielleicht kann ich noch polit-kulturell etwas beisteuern.
Die katalanische Punkrock-Band EINA Link ...jetzt anmelden! (ein Nachfolgeprojekt der früheren, bekannten Band Inadaptats) hat jetzt im Oktober passend zum nahenden 100. Jahrestag des Roten Oktober ihre neue CD "Bolxevic" herausgebracht.

EINA - Banderes roges endolades:
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EINA - L'Estat i la Revolució:
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Beide Videos sind zum eine Hommage an die revolutionäre Bewegung in Russland und China, zum anderen greifen sie natürlich auch die aktuellen Ereignisse in Katalonien auf.

Die Bilder aus dem Parlament in Barcelona gestern und vom Fest in der Innenstadt haben sicher die meisten gesehen, anbei noch ein kleiner Videomitschnitt von der zentralen Kundgebung gestern in Barcelona.
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Und weil ich es mir gerade selbst angeschaut habe (und es für einige vielleicht interessant ist): Arnaldo Otegi begrüßt im Namen von Ehbildu die Ausrufung der katalanischen Republik.
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28.10.2017, 23:16 Uhr
1,6 Mio. Katalanen für Unabhängigkeit auf der Straße

Communarde
radon
Sí País Vasco!!


Und vielleicht auch einmal eine (inoffizielle) englische Übersetzung des von @FPeregrin hochgeladenen Beschlusses:
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29.10.2017, 16:34 Uhr
1,6 Mio. Katalanen für Unabhängigkeit auf der Straße

Communarde
FPeregrin
Das Exekutivkomitee der Kommunistischen Partei des Volkes von Katalonien (PCPC) hat am 27. Oktober folgende Erklärung veröffentlicht:

1. Die PCPC erkennt die Proklamation der Katalanischen Republik an, denn diese entspricht den Ergebnissen des Referendums vom 1. Oktober. Als PCPC haben wir immer das unveräußerliche Selbstbestimmungsrecht der Völker verteidigt, natürlich auch das des katalanischen Volkes.

Die PCPC und unsere Bruderpartei PCPE (Kommunistische Partei der Völker Spaniens) haben gemeinsam den Vorschlag einer Sozialistischen Republik konföderalen Charakters (freiwillige Union der freien und demokratischen Völker und Nationen im Spanischen Staat) verteidigt. Heute muss die PCPC den Willen und das demokratische Recht des katalanischen Volkes anerkennen, seine Unabhängigkeit gegenüber einer Oligarchie und Zentralregierung auszuüben, die uns einmal mehr ihre historische Unfähigkeit bewiesen haben, aus dem spanischen Staat eine Nation freier Völker und Nationen zu machen. Heute ist einmal mehr bestätigt worden, dass die Zentralmacht eine würdige Nachfolgerin des Franco-Regimes ist, das sich mit Waffengewalt und mit der Unterstützung des internationalen Nazifaschismus gegen die Zweite Spanische Republik durchgesetzt hat.

2. Die PCPC wird ab sofort von der – zutiefst internationalistischen – Katalanischen Sozialistischen Republik sprechen, als einer Alternative für die Klasse gegen die katalanische Bourgeoisie, deren Ziel es ist, die Katalanische Republik innerhalb der imperialistischen Strukturen (NATO, Euro und Europäische Union) zu halten. In diesem neuen Rahmen des Klassenkampfes werden der Hauptfeind der katalanischen Arbeiterklasse die katalanische Bourgeoisie und die europäischen Monopole sein. Eine katalanische Bourgeoisie, die bei vielen Gesetzen und Entscheidungen die spanische Bourgeoisie unterstützt hat, um die katalanische Arbeiterklasse zu unterdrücken und auszubeuten.

3. Angesichts der Anwendung des Artikels 155 der spanischen Verfassung durch die PP-Regierung und die sich ihr unterordnenden PSOE und Ciutadans gegen die Katalanische Republik, die Rajoy bereits zur Ankündigung der Absetzung des Präsidenten der Generalitat und seiner Regierungsmannschaft, zur Anordnung der Auflösung des Parlaments und zur Einberufung von Autonomiewahlen für den kommenden 21. Dezember geführt hat, ruft die PCPC die gesamte Arbeiter- und Volksklasse zur Verteidigung der katalanischen demokratischen Institutionen und ihrer Klasseninteressen auf. Nötig ist die Schaffung einer großen Arbeiter- und Volksbewegung, die sich gegen die Repression des korrupten und dekadenten Regimes der Monarchie und der Repressionskräfte des Spanischen Staates organisiert und mobilisiert.

4. Die PCPC beruft für den 13. Januar 2018 ihren 2. Außerordentlichen Parteitag ein, auf dem der Vorschlag der Arbeiter- und Volksfront unter den neuen, heute entstandenen Bedingungen vorgestellt wird.

FÜR DIE KATALANISCHE SOZIALISTISCHE REPUBLIK!

NEIN ZU EURO, NATO UND EU!

STOPPEN WIR DIE UNTERDRÜCKUNG!

FREIHEIT FÜR DIE POLITISCHEN GEFANGENEN!
ES LEBE DIE ARBEITERKLASSE!

WEDER KRIEG ZWISCHEN VÖLKERN NOCH FRIEDEN ZWISCHEN DEN KLASSEN!

Exekutivkomitee der PCPC


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31.10.2017, 11:38 Uhr
Katalonien: Puidgemont nach Belgien geflohen?

Communarde
Joyce133
Zeit online: Katalanenführer Puigdemont nach Belgien geflohen:
Nach seiner Absetzung ist der wegen Rebellion angeklagte Regionalpräsident zu einem Anwalt nach Brüssel gereist. Er erwägt, dort Asyl zu beantragen.



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02.11.2017, 00:22 Uhr
1,6 Mio. Katalanen für Unabhängigkeit auf der Straße

Communarde
toltschock
Am Donnerstag und Freitag finden in Madrid vor dem Sondergerichtshof Audiencia Nacional Anhörungen von mehreren Consellers (Ministern) der katalanischen Regierung sowie der Mitglieder des Präsidiums des katalanischen Parlaments statt. Ihnen wird von der Staatsanwaltschaft unter anderem »Rebellion« vorgeworfen, die Anklage fordert bis zu 30 Jahre Haft. Den Mitgliedern des Präsidiums wird konkret zur Last gelegt, dass sie die Debatte über von den für die Unabhängigkeit eintretenden Parteien eingebrachten Anträge nicht verhindert haben, zum Beispiel am vergangenen Freitag die Diskussion und Abstimmung über die Unabhängigkeitserklärung.

Zu den Beschuldigten gehört auch der Dritte Sekretär des Parlamentspräsidiums, Joan Josep Nuet. Er saß für das Linksbündnis »Catalunya Sí que es Pot« in der inzwischen vom spanischen Regierungschef Mariano Rajoy aufgelösten Legislative und ist auch Generalsekretär der Comunistes de Catalunya, der katalanischen kommunistischen Partei.

In einer Stellungnahme wies Nuet die Vorwürfe von Generalstaatsanwalt José Manuel Maza gegen die Angehörigen der Regierung und des Parlamentspräsidiums zurück. »Wir werden keine Zensur dessen hinnehmen, was im Parlament diskutiert werden darf«, betonte Nuet. »Wir stehen einem politischen Prozess gegenüber.«

Nuet wies darauf hin, dass er sich entgegen der Behauptungen in der Anklageschrift bei der Frage der Annahme des Übergangsgesetzes im Präsidium der Stimme enthalten habe. Doch obwohl seine Fraktion gegen »politische Entscheidungen, die wir nicht teilen« – wie die einseitige Unabhängigkeitserklärung – gestimmt habe, dürfe es nicht sein, dass das Verfassungsgericht entscheiden könne, über welche politischen Ideen der katalanischen Gesellschaft diskutiert werden darf und über welche nicht. Es sei die Aufgabe des Parlaments, durch Dialog Lösungen zu erreichen.

»Wir akzeptieren die Kriminalisierung der katalanischen Gesellschaft und ihrer Ideen nicht, und auch nicht das Verlagern der Politik in die Justiz«, erklärte Nuet. Es gehe in dem gegen ihn und seine Kollegen angestrengten Verfahren nicht um Gerechtigkeit, sondern um Bestrafung.

Quelle: EUiA / RedGlobe
05.11.2017, 17:30 Uhr
1,6 Mio. Katalanen für Unabhängigkeit auf der Straße

Communarde
juventud87
Heute hat sich Puidgemont in Belgien der Polizei gestellt, andere Minister der rechtmäßigen katalanischen Regierung sitzen in Haft...

Das spanische Sondergericht Audiencia Nacional hat heute die halbe Regierung Kataloniens ins Gefängnis gesteckt. Richterin Carmen Lamela folgte einem Antrag der Generalstaatsanwaltschaft und ordnete an, Vizepräsident Oriol Junqueras und sieben Minister – Raül Romeva, Dolors Bassa, Joaquim Forn, Josep Rull, Jordi Turull, Meritxell Borràs und Carles Mundó – auf unbestimmte Zeit in Untersuchungshaft zu nehmen. Der Vertreter der Anklagebehörde, Miguel Àngel Carballo, wirft den Politikern Rebellion, Aufstand und Veruntreuung vor. Einem weiteren früheren Kabinettsmitglied, Santi Vila, wurde gegen Zahlung einer Kaution Haftverschonung gewährt.

Die Politiker waren am Donnerstag nach Madrid gereist, um ihre Aussagen vor der Audiencia Nacional zu machen. Ebenfalls in der spanischen Hauptstadt, aber vor dem Obersten Gerichtshof, erschienen Parlamentspräsidentin Carme Forcadell und die weiteren Mitglieder des Präsidiums Lluís Guinó, Anna Simó, Ramona Barrufet, Joan Josep Nuet. I també Lluís Corominas. Ihre Anhörung wurde jedoch auf den 9. November vertagt, nachdem die Anwälte die fehlende Vorbereitungszeit geltend gemacht hatten. Das Gericht ordnete allerdings an, dass die beschuldigten Parlamentarier unter Polizeiaufsicht gestellt werden müssen.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Für 19 Uhr ruft die Katalanische Nationalversammlung zu Kundgebungen vor dem Parlament in Barcelona und vor den Rathäuser aller Bezirkshauptstädte auf. Am Freitag soll es um 19 Uhr vor allen Rathäusern Kundgebungen geben, gefolgt am Sonntag kommender Woche, 12. November, um 12 Uhr von einer Großdemonstration in Barcelona.


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09.11.2017, 15:44 Uhr
Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien

Communarde
FPeregrin
40 kommunistische Parteien solidarisieren sich mit Katalonien

Mehr als 40 kommunistische und Arbeiterparteien aus aller Welt, unter ihnen Parteien aus Griechenland, Portugal, Italien, Spanien und Brasilien, haben während ihres Treffens in St. Petersburg (Russland) ein Dokument unterzeichnet, in dem sie sich gegen die mit der Anwendung des Artikels 155 der spanischen Verfassung verbundenen Auflösung des katalanischen Parlaments und der Amtsenthebung des katalanischen Regierung aussprechen. Zudem solidarisieren sie sich mit dem angeklagten Generalsekretär der katalanischen kommunistischen Partei, Joan Josep Nuet. Wir dokumentieren die Erklärung nachstehend in eigener Übersetzung.

Die unterzeichnenden kommunistischen und Arbeiterparteien, die in St. Petersburg zum 19. Treffen kommunistischer und Arbeiterparteien zusammengekommen sind, verurteilen die Repression, die die Polizei des spanischen Staates am 1. Oktober gegen das Volk Kataloniens in seinem Kampf um das Recht auf Selbstbestimmung, auf freie Meinungsäußerung, Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit vorgenommen hat.

Sie manifestieren ihre Ablehnung der Anwendung des Artikels 155 der spanischen Verfassung gegen Katalonien durch die Regierung der PP, die zur Auflösung des katalanischen Parlaments, zur Absetzung des Präsidenten der Generalitat Kataloniens, seines Vizepräsidenten und seiner gesamten Regierung sowie zur Intervention aller Bereiche der politischen Rechte in Katalonien geführt hat.

Wir fordern die Niederschlagung des offenen Verfahrens gegen Joan Josep Nuet, Generalsekretär der Comunistes de Catalunya, und anderer Mitglieder des Parlamentspräsidiums wegen der Vergehen der Rebellion und der Veruntreuung öffentlicher Mittel.


RedGlobe, heute:
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Namentlich hätte man's ja schon mal gerne, hat aber auch die Quell-Seite nicht:
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