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CSU erhöht Druck auf CDU
  [5 pics,1 file] begonnen von retmarut am 14.06.2018  | 20 Antworten
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NEUER BEITRAG19.07.2018, 09:06 Uhr
EDIT: retmarut
19.07.2018, 09:07 Uhr
Nutzer / in
retmarut

"Er sehe keinen bundespolitischen Gegenwind für die bayerische Landtagswahl, sagte Seehofer der "Augsburger Allgemeinen".

"Bayern steht blendend da und Markus Söder stützt sich auf eine absolute Mehrheit, die wir 2013 unter meiner Führung geholt haben", sagte Seehofer. Bayern könne "also handeln, die Staatsregierung ist auf keinen Koalitionspartner angewiesen, das ist ein großer Vorteil für den Wahlkampf". "

So kann man es natürlich auch betrachten. :)
Wie auch bei Trump weiß man bei Seehofer nie so genau, ob da gerade Realitätsverleugnung, Debilität oder abgezocktes Politgepoker vorliegt.
Schon beeindruckend mit welch freundlichen Worten er einen Markus Söder als Stümper und Idioten abwatschen kann.
NEUER BEITRAG20.07.2018, 13:38 Uhr
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retmarut

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darin u.a.:

"Unions-Streit zur Asylpolitik: Schaden für die CSU

Der in den letzten Wochen eskalierende Asylstreit zwischen CDU und CSU hat wesentlich zur Verunsicherung der Wahlberechtigten beigetragen. Dass die CSU von der unionsinternen Auseinandersetzung um den so genannten Masterplan profitiert, bezweifeln 78 Prozent der Wahlberechtigten, nur 17 Prozent betrachten die CSU als Nutznießer der Kontroverse. Auch die CSU-Anhänger selbst ziehen eine deutlich negative Bilanz: Nach Ansicht von 68 Prozent hat der ausufernde Asylstreit der CSU geschadet. Lediglich jeder vierte CSU-Anhänger (26 Prozent) glaubt, dass sich der Konflikt für die CSU schlussendlich gelohnt hat.
[...]
Arbeit an unionsgeführter Bundesregierung: Kritik überwiegt

Deutlich gelitten hat durch den unionsinternen Streit um die Flüchtlingspolitik die Wahrnehmung der unionsgeführten Bundesregierung. Nur jeder dritte Bayer (34 Prozent) gibt sich aktuell zufrieden mit der Arbeit der Berliner Drei-Parteien-Koalition. Zwei Drittel (66 Prozent) üben Kritik. Zum Vergleich: Im Mai 2017 überzeugte die damalige Berliner Koalition aus CDU, CSU und SPD sechs von zehn Bayern (60 Prozent).

Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung durchzieht alle politischen Milieus im Freistaat: Die CSU-Anhänger (42:56 Prozent) sind momentan ähnlich unzufrieden wie die Anhänger von SPD (41:58 Prozent) und Grünen (39:61 Prozent). Deutlichere Kritik an der Arbeit der Bundesregierung üben die Anhänger der Freien Wähler (35:65 Prozent) und der FDP (29:71 Prozent). Die AfD-Anhänger bleiben auch nach dem unionsinternen Asylstreit zu 100 Prozent auf Distanz zur Berliner Koalition.



Politikerbenotung Horst Seehofer: CSU-Bundesinnenminister auf Rekordtief

Unmittelbar negative Folgen hat der unionsinterne Asylstreit für die Bewertung von CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer. Auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6 erhält Horst Seehofer aktuell eine Durchschnittsbewertung von 3,9, die schlechteste Bewertung für ihn im BayernTREND. Nur etwa jeder vierte Bayer (23 Prozent) vergibt für die politische Arbeit Horst Seehofers derzeit eine Eins oder Zwei, 39 Prozent dagegen eine Fünf bzw. Sechs. Auch in den CSU-Reihen erhält der Bundesinnenminister in Summe momentan nur ein „befriedigend“ (2,9). Am kritischsten wird der CSU-Bundesminister von den Grünen-Anhängern bewertet (5,2).

Arbeit der CSU-Landesregierung: Rückhalt gesunken

Berührt ist vom Asylstreit nicht allein die Wahrnehmung bundespolitischer Akteure. Hatten sich im Mai sieben von zehn Bayern (70 Prozent) positiv zur Leistung der CSU-Staatsregierung geäußert, gelangt aktuell nur die Hälfte der Bayern (50 Prozent) zu diesem Urteil. Ebenso viele (50 Prozent) üben Kritik. Eine ähnlich polarisierende Aufstellung der bayerischen Staatsregierung gab es zuletzt Anfang 2012, als im Freistaat CSU und FDP gemeinsam regierten.

In den CSU-Reihen überwiegt zwar weiterhin der Zuspruch zur Regierungsarbeit (82:18 Prozent), allerdings auf niedrigerem Niveau als noch vor zwei Monaten. Außerhalb der CSU-Reihen punktet die Staatsregierung allein bei FDP-Wählern (64:36 Prozent). Während sich bei den Anhängern der Freien Wähler (51:49 Prozent) Zuspruch und Ablehnung etwa die Waage halten, überwiegt in den Reihen von SPD (35:65 Prozent), vor allem aber bei AfD (26:74 Prozent) und Grünen (24:76 Prozent) deutlich die Kritik an der aktuellen Regierungsarbeit."




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NEUER BEITRAG20.07.2018, 14:12 Uhr
EDIT: retmarut
20.07.2018, 16:40 Uhr
Nutzer / in
retmarut

Spannend auch die Koalitionspräferenzen unter den Anhängern der jeweiligen Partei.

91% der FW-Anhänger finden eine Koalition mit der CSU sehr gut bzw. gut.
Wie nicht anders zu erwarten:
84% der FDP-Anhänger finden eine Koalition mit der CSU sehr gut bzw. gut.
Aber auch:
78% der Grünen-Anhänger finden eine Koalition mit der CSU sehr gut bzw. gut.
Der Vollständigkeit halber:
59% der SPD-Anhänger finden eine Koalition mit der CSU sehr gut bzw. gut.

Und bei den CSU-Anhängern?
70% für Alleinregierung.
Jeweils 52% für Koalition mit FW bzw. FDP.
Nur 38% für Koalition mit den Grünen.

Es wird am Ende wohl auf eine Koalition mit den FW hinauslaufen, die ja geradezu um eine Regierungsbeteiligung betteln. Ein Bündnis der CSU mit den Grünen wird nicht daran scheitern, dass die Grünen-Anhänger Vorbehalte hätten, sondern wegen des in der CSU gepflegten Feindbildes gegen die Grünen. Ein grün-schwarzes bzw. schwarz-grünes Modell wie im benachbarten BaWü scheint mit der CSU derzeit nicht möglich.
NEUER BEITRAG21.07.2018, 12:18 Uhr
Nutzer / in
mischa

CSU erhöht Druck auf CDU Alles doch "ok", solange der Tabubruch AfD-Koalition noch nicht begangen wird...
NEUER BEITRAG21.07.2018, 12:59 Uhr
Nutzer / in
tolpatchow

Ach, das kommt doch erst bei der nächsten Wahl. Aber inhaltlich ist das eigentlich eh egal. Oder?
NEUER BEITRAG13.08.2018, 22:52 Uhr
Nutzer / in
retmarut

CSU erhöht Druck auf CDU Forsa vom 13.08.2018 sieht die CSU nun bei 37%. Und die Bayern-SPD bei 12%.
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Ich bin gespannt, ob die CSU nach der Sommerpause das Ruder noch mal rumreißen kann.

Momentan reicht es für folgende Zweierkonstellationen:
CSU+Grüne
CSU+SPD
CSU+AfD
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