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NEU'...künftig öfter und entschiedener führ..
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NEUER BEITRAG27.12.2023, 11:35 Uhr
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FPeregrin

Rohstoff'sicherung' + Autarkie als Kriegsvorbereitung? Es gehört zumindest als Fußnote hinein - die Autarkie hat auch ihre eigene Kriminalität, in Bezug auf den Wald ist das dieselbe wie die im Vormärz - jW heute:

Trotz GPS-Trackern: Zahl der Holzdiebstähle steigt

Bad König. Ein ausgehöhlter Buchenstamm im hessischen Staatswald, in der Mitte ein GPS-Tracker. Die Baumscheibe rechts wird wieder davorgeklappt. »Um Diebstähle zu verhindern, setzen Forstämter oder Privatleute im Holz versteckte GPS-Sender ein«, schrieb das Landeskriminalamt (LKA) in Hessen in einer dpa-Mitteilung vom Dienstag zur wachsenden Zahl von Holzdiebstählen. Fast bundesweit gibt es in diesem Jahr einen neuen Höchststand von Strafanzeigen. Neben dem LKA Hessen haben das die Landeskriminalämter in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin bestätigt. Nur in Sachsen gab es einen Rückgang, aus den übrigen Ländern liegen keine Zahlen vor.

Der größte Anstieg wurde in Rheinland-Pfalz registriert: Hier gab es bis Ende November 118 entsprechende Strafanzeigen – 2018 seien es insgesamt noch 18 Straftaten gewesen. Auch das dortige LKA führt den Anstieg auf die Energiepreise zurück: »Aus Angst vor einem Gasmangel im Winter – und um Geld zu sparen –, setzen mehr Menschen auf Heizen mit Holz.«

Nun wird nicht jeder, der seinen Ofen in Schuss gebracht oder sich einen Kamin zugelegt hat, um von den Gaspreisen verschont zu bleiben, gleich ganze Buchenstämme aus dem Wald zerren. Die meisten derer, die es trotzig knistern lassen in den eigenen vier Wänden, dürften sich mit dem Aufsammeln von Totholz begnügen. Allerdings ist auch das kriminell, in aller Regel sogar im Staatswald. Das Aufsammeln von Totholz wird verfolgt, wenn der Waldeigentümer Strafanzeige stellt. In der Regel werden zwischen 20 und 60 Tagessätze à 50 Euro fällig. Neuerdings landen größere Fälle wieder häufiger in der Lokalpresse.

Warum das »Sammeln von Raffholz« kein Diebstahl ist, aber im bürgerlichen Gesetzbuch als einer gilt, erklärte Marx in der Rheinischen Zeitung vom 25. Oktober 1842: »Das Volk sieht die Strafe, aber es sieht nicht das Verbrechen.«

Zur deutlich gestiegenen Zahl der Strafanzeigen in Berlin teilte das dortige LKA mit, am häufigsten sei das Holz von Baustellen gestohlen worden. Für Privathaushalte hat das LKA Berlin eine spezielle Empfehlung: Es rät zu einem abschließbaren Holzverschlag. (dpa/jW)


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NEUER BEITRAG14.02.2024, 13:10 Uhr
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arktika

eins, zwei, drei ... die Sozis immer mit dabei ... denn ohne sie ginge es zwar auch, aber mit ihnen deutlich einfacher und ein paar Krümchen wollen sie sich schließlich auch sichern - vorausgesetzt, alles läuft gut. Und gerne auch mal im Doppelpack: als Partei und als Gewerkschaft. Verbessert auch die eigenen Karrierechancen, so wird zumindest gehofft. Mal wieder "das Volk", also das Proletariat verraten? Schiet druff - machen wir ja schließlich immer so, schon seit Dinosaurierzeiten ...

In diesem Sinne kommentiert Arnold Schölzel ein 12-seitiges Textwerk, das am 9. Feb. als »Souveränität und Resilienz sichern« den UntertanInnen untergeschoben wurde: Verbrochen von einer skurrilen Mischung aus
SPD-Wirtschaftsforum
IG Metall
Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.

Wie schön: der Staat kachelt ab, der Größenwahn und die Machtgier steigen. Paßt zum absterbenden Kapitalismus in seinem beginnenden Verwesungsstadium.

Am 12. Feb. in der jW

Kommentar
Neue Gemeinschaft
IG Metall für mehr Rüstung


Zwölf Seiten umfasst das gemeinsame Positionspapier des SPD-Wirtschaftsforums, der IG Metall und des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), das am 9. Februar unter dem nichts Gutes versprechenden Titel »Souveränität und Resilienz sichern« veröffentlicht wurde. Untertitel: »Industriepolitische Leitlinien und Instrumente für eine zukunftsfähige Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.« Das Handelsblatt hatte bereits am Vortag daraus zitiert.

Der Text dokumentiert, dass eine neue Gemeinschaft deutscher Kriegspolitik mit der Superprofite witternden Rüstungsindustrie und der größten Industriegewerkschaft der Welt, der IG Metall, entstanden ist – staatsmonopolistischer Kapitalismus im 21. Jahrhundert. Der »Burgfrieden« der SPD-gelenkten Gewerkschaften im Ersten Weltkrieg war im Vergleich dazu dürftig, die Wiederaufrüstung des rekonstruierten deutschen Imperialismus in Westdeutschland nach 1945 von vielen Vorbehalten begleitet. Jetzt scheint die Stunde für den »nötigen Mentalitätswechsel« (Generalinspekteur Carsten Breuer in Welt am Sonntag) günstig, d.h. für den reaktionär-militaristischen Staats- und Gesellschaftsumbau.

Ausgangspunkt ist das Propagandamärchen: »Spätestens seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat sich die geopolitische und sicherheits- und verteidigungspolitische Lage sowohl global als auch in Europa fundamental verändert.« Müßig, auf Tatsachen hinzuweisen: Der völkerrechtswidrige NATO-Krieg gegen Jugoslawien fand in Europa statt, global folgte und folgt seit 1991 ein westlicher Angriff nach dem anderen, der sich strategisch gegen Russland und China richtet.

Im Schwung des deutschen »Zeitenwende«-Patriotismus, der sich selbstverständlich gegen rechts richtet, lauten die wesentlichen Forderungen: »die Kernfähigkeiten und Schlüsseltechnologien zur Wahrung eigenständigen nationalen Handelns« im Dialog von Industrie und Regierung definieren. »Die eigene technologische Souveränität« durch Erhalt und »Ausbau nationaler Schlüsseltechnologien im Bereich Landsysteme« bewahren. Denn in einer »weitgehend harmonisierten europäischen Armee« werde die deutsche Landrüstungsindustrie »den entscheidenden Faktor darstellen«. »Der deutsche Marineschiffbau ist heute Weltspitze – aber er muss es auch morgen bleiben.« Ohne politisches Eingreifen stehe »die militärische Luftfahrt in Deutschland und Europa vor der Deindustrialisierung«, gemeint ist: Kein Produktionsende für den »Eurofighter«, anstelle dessen US-Kampfjets bestellt wurden. Offen imperialistische »Ampel«-Stammtischparolen fehlen nicht: »Ressourcen der Arktis, die Sicherheit neuer Seewege im Nordatlantik, die wachsenden geopolitischen Spannungen am Indopazifik oder auch die neue Bedrohung der Ostseeanrainer durch Russland.« Die IG Metall führt ihre Mitglieder in glänzend-reaktionäre Zeiten zurück.


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NEUER BEITRAG14.02.2024, 13:25 Uhr
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arktika

'kriegstüchtig' statt 'verteidigungsfähig' Verteidigungsfähigkeit war gestern, jetzt ist Kriegstüchigkeit angesagt - der Vorwand ist beliebig (aktuell immer noch gerne die Ukraine, aber Israel holt gewaltig auf - und bei Bedarf können jederzeit weitere Vorzeigeobjekte aus dem Hut gezogen werden), aber das "Ergebnis" jedesmal dasselbe: ein unglaubliches Geschrei nach mehr Waffen, mehr Aufrüstung - nach außen wie im inneren, ...

Wie Kristian Stemmler in der jW vom 12.02. schreibt:

Parteien auf Kriegskurs
Rufe nach mehr Rüstungsproduktion
Grüne, FDP und CDU fordern neues Geld für europäische Kriegsprofiteure und Ukraine. Generalinspekteur schürt Kriegsangst


Die Scharfmacher geben keine Ruhe. Auch der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter will sich nicht nachsagen lassen, die Ukraine im Stich gelassen zu haben. Gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Sonntag hat der Bundestagsabgeordnete gefordert, das Töten an der Front und darüber hinaus durch das Aussetzen der »Schuldenbremse«, also die Aufnahme neuer Kredite, aufrechtzuerhalten. Vermutlich denkt Hofreiter dabei daran, die Ausnahmeregelung zu nutzen, die bei kurzfristigen, nicht planbaren Notsituationen greift. Zu einer solchen müsste der seit Jahren tobende Ukraine-Krieg erklärt werden.

Die BRD müsse quasi an die Stelle der USA treten und »jetzt schnell deutlich mehr investieren, um die Ukraine mit ausreichend Waffen und Munition auszustatten«, mahnte der Grünen-Politiker. Aber auch um »selbst abwehrbereit zu werden«, sagte der Vorsitzende des Europaausschusses. Ein Festhalten an der 2009 ins Grundgesetz geschriebenen Begrenzung der Kreditaufnahme des Bundes sei in der aktuellen Situation »ein Sicherheitsrisiko«, warnte Hofreiter.

Entsprechend begrüßten Vertreter der Regierungsparteien Bündnis 90/Die Grünen und FDP den Aufruf von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in der Welt am Sonntag, die Auftragsbücher der Rüstungsindustrie in Europa zu füllen. Die verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen, Sara Nanni, sagte dem Tagesspiegel vom Sonntag, es sei »dringend nötig, in Europa auf die Tube zu drücken – egal, wie die Wahlen in den USA ausgehen«. FDP-Verteidigungspolitiker Marcus Faber sekundierte, die Abschreckung gegen Russland sei »nur glaubwürdig, wenn wir Waffen und Munition schnell produzieren können«.

Aber auch die Bundeswehr müsse binnen fünf Jahren »kriegstüchtig« werden, erklärte Generalinspekteur Carsten Breuer gegenüber Welt am Sonntag. Das heiße nicht, »dass es dann Krieg geben wird«. Aber das sei möglich. Kriegstüchtigkeit bedeute »sehr viel mehr« als »Verteidigungsfähigkeit«. Es brauche auch eine »Gedankenwende, sowohl in der Gesellschaft als auch und vor allem in der Bundeswehr«.

Die hat die Union längst hinter sich. Der Krieg müsse »nach Russland getragen werden«, forderte CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter gegenüber dem vom Kanzleramt finanzierten Auslandssender Deutsche Welle. Russische Militäreinrichtungen und Hauptquartiere müssten zerstört werden, forderte der Oberst a. D. »Wir müssen alles tun, dass die Ukraine in die Lage versetzt wird, nicht nur Ölraffinerien in Russland zu zerstören, sondern Ministerien, Kommandoposten, Gefechtsstände.«

Eine militärische Niederlage Kiews ist für Kiesewetter ein Horrorszenario, denn dann würden Millionen Ukrainer das Land verlassen »und den Zusammenhalt der europäischen Staaten gefährden«. Die EU sei dann ebenso Geschichte wie die »deutsche Friedensordnung«. Dies sei »genau das, was Russland will: Sie möchten uns in einen Krieg ziehen«, wusste Kiesewetter. Rüstungsproduktion müsse deshalb in die Ukraine verlagert und das Land in die EU sowie »alsbald« in die NATO-Kriegsallianz aufgenommen werden.


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"Aber auch die Bundeswehr müsse binnen fünf Jahren »kriegstüchtig« werden, erklärte Generalinspekteur Carsten Breuer gegenüber Welt am Sonntag. Das heiße nicht, »dass es dann Krieg geben wird«. Aber das sei möglich. Kriegstüchtigkeit bedeute »sehr viel mehr« als »Verteidigungsfähigkeit«. Es brauche auch eine »Gedankenwende, sowohl in der Gesellschaft als auch und vor allem in der Bundeswehr«."

#Kriegstuechtigkeit
#Gedankenwende
Na, ein bißchen bleibt da aber an der Heimatfront noch zu tun ...
NEUER BEITRAG14.02.2024, 21:26 Uhr
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arktika

Zeitenwende der Bundeswehr Auch schon vom November:

Zeitenwende der Bundeswehr: Pistorius lässt riesiges Lager in Niedersachsen bauen

In Niedersachsen wird ein neues Zentrallager zur Ausstattung der Bundeswehr gebaut – in logistisch guter Lage. Es wird bundesweit das erste seiner Art sein.

Walsrode - Der Grundstein ist gelegt: Im Landkreis Heidekreis in Niedersachsen beginnt wie Anfang des Jahres angekündigt der Bau eines Zentrallagers für Kleidung und Ausrüstung von Mitarbeiter der Bundeswehr. Der Gebäude-Komplex wird als Anlaufstelle für Soldaten in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein dienen und auf einem rund zehn Hektar großen Gelände des A27-Parks Walsrode gebaut. Der Bau sowie die moderne Ausstattung des Lagers sollen dabei insgesamt einen dreistelligen Millionenbetrag kosten.


Grundstein für Zentrallager für Kleidung und Ausrüstung in Niedersachsen gelegt

Die Anlage wird voraussichtlich 2025 fertiggestellt und bundesweit das erste seiner Art sein. Wie der NDR unter Berufung auf einen Sprecher berichtet, sei der Bau des Zentrallagers „wegweisend für die Zeitenwende bei der Bundeswehr“. Es soll demnach eine Anlaufstelle für etwa 250.000 Bundeswehrmitarbeiter aus den vier Bundesländern werden, die das Lager aufgrund seines Standorts am Autobahnkreuz der A27 leicht erreichen können. Konkret wird in dem neuen Gebäude-Komplex Kleidung und Ausrüstung gereinigt, gelagert und neu aufbereitet werden.

Allein im Bundesland Niedersachsen, Heimatland von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), sollen laut NDR-Informationen die Bundeswehr-Stellen in Wilhelmshaven, Munster und Wunstorf mit Uniformen, Jacken, Hosen, Stiefeln und Schuhen aus Walsrode beliefert werden. Hinter dem geplanten Dienst für die Bundeswehr steht die BW Bekleidungsmanagement GmbH (BwBM), eine bundeseigene Gesellschaft, die das Lager nach Fertigstellung dauerhaft mieten wird.

„Zeitenwende der Bundeswehr“: Auch Stadt Walsrode freut sich auf neues Zentrallager für Soldaten

Bereits im März wurde der Mietvertrag für das rund zehn Hektar großen Gelände mit der Stadt Walsrode unterschrieben. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Walsrode, Deltaland, hatte ein modernes Dienstleistungszentrum angekündigt, das unter anderem mit einer Aufdach-Photovoltaik-Anlage, geräuscharmen Überladebrücken sowie insektenfreundliche Grünanlagen ausgestattet werden soll. Auch ein kleines Waldstück mit einem See sollen angelegt werden.

Integriert in die Anlage wird ein Bürokomplex für Management- und Verwaltungsaufgaben sowie ein angelagertes Bistro, das neben den Mitarbeitern auch von Besuchern außerhalb genutzt werden kann. Während ein Bundeswehr-Sprecher Anfang des Jahres von rund 200 künftigen Mitarbeitern sprach, soll laut aktuellen NDR-Angaben ein Arbeitsplatz für 150 Mitarbeiter geschaffen werden.

Die Stadt Walsrode begrüßt das neue Projekt in der Heimat. „Ich freue mich sehr, dass die Kellergroup als Entwickler diese zukunftsweisende Anlage im A27-Park realisiert. Wir setzen auf eine langfristige Partnerschaft aller Beteiligten am Standort Walsrode, wie sie seit langem ja schon mit anderen bei uns ansässigen Institutionen und Betrieben besteht“ sagte Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring in einem Pressegespräch im März. Mit der Zeit sollen auch an anderen Standorten in Deutschland weitere solcher Zentrallager folgen.


Von Nadja Zinsmeister am 13.11. in der HNA unter
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Hach, allein das Wort 'Lager' läßt doch das deutsche Herz höher schlagen, oder etwa nicht. Und Pistolerius hat - bei ein wenig Fortbildung noch - auch eine Eignung als "Führer" ...
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