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Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine..
  [1 pic] begonnen von retmarut am 09.03.2014  | 227 Antworten
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NEUER BEITRAG05.01.2021, 16:44 Uhr
EDIT: arktika
05.01.2021, 16:46 Uhr
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arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) Staatlicher Vandalismus in der Ukraine: Denkmal der Roten Armee wird abgerissen

Lviv/Lemberg. Eine weitere Episode antikommunistischer und antisowjetischer Raserei erfahren wir aus der Ukraine. Die Stadtverwaltung von Lviv/Lemberg, plant, das Denkmal des Ruhms, das den heldenhaften Soldaten der Roten Armee gewidmet ist, mit Ende Februar 2021 abzureissen.

Die Entscheidung wurde von den Kommunisten des Landes scharf verurteilt. Petro Symonenko, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Ukraine, sagte, dass der Abbau des Denkmals „ein Akt des staatlichen Vandalismus und des moralischen Terrorismus“ ist, und fügte hinzu:„Dies ist ein Verbrechen gegen die Erinnerung an die Soldaten der Roten Armee, ein Verbrechen gegen die Erinnerung an Landsleute, die im Kampf gegen den Faschisten starben, und es ist ein Schlag ins Gesicht der internationalen Gemeinschaft und alle Mitglieder der Anti-Hitler-Koalition“. Das Denkmal des Ruhms in Lemberg ist eines der vielen Denkmäler aus der Sowjetzeit, die von den rechtsextremen ukrainischen Behörden nach dem so genannten „Euromaidan“ im Jahr 2014 beseitigt werden. Ein Gesetz der Regierung ordnete den Abbau aller „kommunistischen Symbole“ an, Kriegsdenkmäler waren jedoch ausgenommen. Daher mussten die Lemberger Behörden andere ausreden für den geplanten Abriss des Denkmals erfinden. Die zahlreichen Vandalenakte faschistischer Schläger, die in den vergangenen Jahren beträchtlichen Schaden am Denkmal anrichteten, werden nun als Ausrede benützt, das Denkmal wegen seiner Baufälligkeit abreissen zu müssen.

Dieselben lokalen Behörden hatten 2019, im sogenannten „Stepan-Bandera-Jahr“, zahlreiche Straßen zu Ehren des berüchtigten ukrainischen Faschisten und Nazikollaborateur benannt.


Quelle: In defence of communism

In der ZdA am 28. Dez. 2020 unter Link ...jetzt anmelden!
JPEG-Datei • Bild öffnen ...ohne Wasserzeichen: anmelden! LVIV-MONUMENT-OF-GLORY-696x510.jpeg
NEUER BEITRAG16.03.2021, 14:50 Uhr
EDIT: arktika
17.03.2021, 14:37 Uhr
Nutzer / in
arktika

Spendenaufruf Donbass Wie Ihr sicher alle mitgekriegt habt, ist die militärische Situation im Donbass derzeit wieder sehr angespannt. Und die materielle Lage der Bevölkerung ziemlich beschissen.
Aus diesem Grunde gibt es einen Hilferuf um Geld- u. Sachspenden aller Art (med. + ziviler wie Kleidung, Hygieneartikel, Haushaltsgeräte ..., einfach alles) für einen Transport in die Volksrepubliken vom AKTIONSBÜNDNIS ZUKUNFT DONBASS e.V. und der LAG Deutsch-Russische Freundschaft der PDL Thüringen:

Spenden- und Sammelaktion für die Menschen im Donbass-Gebiet

Die Bewohner des Donbass/ Ostukraine brauchen unsere Solidarität. Das Aktionsbündnis ZukunftDonbass e.V. bereitet den 28. Hilfstransport für medizinische Einrichtungen in die Lugansker Volksrepublik, die ein Teil des Donbass-Gebietes ist, vor. Mitglieder der LINKEN des OV Sonnenberg Chemnitz und der LAG Deutsch-Russische Freundschaft Sachsen haben sich voriges Jahr an einem Hilfstransport mit Krankenhauseinrichtung beteiligt.
Das AKTIONSBÜNDNIS ZUKUNFT DONBASS e.V. bittet um Geldspenden und sammelt Kleiderspenden, Hygieneartikel wie Waschmittel, Shampoo, Duschgel und ähnliches, auch Haushaltsgegenstände in gutem Zustand.


Die gegenwärtige Situation im Donbass ist sehr kritisch, sie steht auf der Kippe! Man spricht wieder von KRIEG.
Seit Anfang Februar ist ein deutlicher Anstieg der Kampfhandlungen zu verzeichnen.

- Die OSZE SMM verzeichnete 2048 Verletzungen des Waffenstillstandes in der Zeit vom 08.02. – 21.02.21, in den 2 Wochen davor, kam es zu 1679 militärischen Kampfhandlungen.
- Im Grenzgebiet zur Ukraine, vor allem dort, wo die Distanz zur russischen Grenze sehr gering ist, werden verstärkt ukrainische Streitkräfte positioniert. Das betrifft die Regionen - Donezk, Gorlowka und nördlich von Lugansk.
- Die Ukraine bereitet ein neues Einberufungsgesetz vor, womit sie ihre Kriegsfähigkeit erhöhen will. Das läßt darauf schließen, dass die Ukraine wieder verstärkt Krieg gegen die Menschen im Donbass führen will.
- Der Präsident des Europarates Charles Michel, der die Ukraine vom 2. bis 3. März 2021 besuchte, sagte: "In welchen Dimensionen der konstruktive Geist der Ukraine gerade „unterwegs“ ist, ist wirklich eine spannende Frage.
- Russland als Konfliktpartei zu bezeichnen ist sehr fragwürdig bzw. einseitig, denn dann müsste man auch andere „beteiligte“ Konfliktparteien benennen."

Die Lage ist wirklich heikel – und für die Menschen im Donbass höchst prekär. Wir müssen helfen!
Es haben schon VIELE geholfen. In Schweikershain konnten 20 Pflegebetten und Beistelltischchen abgeholt werden. Die Uniklinik Jena hat medizinische Materialien gespendet und in Ruhla sind med. Verbrauchsmaterialien aus dem niederländischen UMC Radboud eingetroffen. Materialien, welche die Krankenschwestern der dortigen Kinderstation sammelten. Außerdem wird ein Inkubator (Frühchenkasten) und 2 Kompressoren für die Sauerstoffversorgung der neuen Patientenzimmer im Bahnwaggon für das Krankenhaus Lugansk mitgeschickt.
Unsere Freunde von den Deutsch–Russischen Seelen bringen am kommenden Samstag einen Kleinbus voll mit Spenden für Haushalte, – EHerd, Kühlschrank, Mobiliar, Kinderspielzeug.

Die Menschen im Donbass bekommen ca. 70 Euro Rente, es gibt wenig Arbeitsplätze und die sind gering entlohnt. Durch die Blockade der Ukraine gibt es kein Bankensystem und auch keinen Warenaustausch mehr mit der Ukraine, die Infrastruktur ist schlecht und dazu kommen die ständigen Schießereien von der ukrainischen Seite. Viele Menschen haben ihr Haus und ihre Wohnung verloren oder leben in einem stark beschädigten Haus. Die Demarkationslinie ist mitunter nur 3 km entfernt und von dort aus wird auf Wohngebiete und die Kinder, die zur Schule gehen, und auch auf die, die zur Arbeit gehen, geschossen.

Hier Erklärungen zum Rentensystem und zur politischen Lage:
Zur aktuellen Situation der Rentenempfänger in ... : Link ...jetzt anmelden!
Ukraine_AktuellePolitischeLage_032021.docx : Link ...jetzt anmelden!

Ich bitte Euch, die Sachspenden an diese Adresse zu schicken:
AK Zukunft Donbass e.V.
Köhlergasse 30
99842 Ruhla

Bitte die Geldspenden direkt auf das Konto des Vereins bei der Sparkasse Wartburg
Kennwort: 28. LKW
IBAN: DE18 8405 5050 0012 0411 81
BIC: HELADEF1WAK

Wer sich näher über den Verein AK Zukunft Donbass e.V. informieren möchte - hier der Link zur Webseite: Link ...jetzt anmelden!
Hier ein Link zum Videointerview mit Iwana Steinigk, die die Situation der Menschen im Donbass erklärt: Link ...jetzt anmelden! YEnDeHFoMNGfw
Mailadresse Iwana Steinigk: Mail ...jetzt anmelden!

Liebe Friedensfreunde, liebe Freunde Russlands, bitte beteiligt Euch an der Spendenaktion. Die Kriegshandlungen hatten nie aufgehört.
Die Infrastruktur liegt am Boden, viele Häuser sind zerstört und die Menschen leiden unter den Kriegsfolgen.
Kopiert bitte diesen Spendenaufruf und leitet ihn an alle Freunde und Bekannten weiter!

Mit solidarischen Grüßen

Regina Silbermann
Sprecherin der LAG Deutsch-Russische Freundschaft
NEUER BEITRAG30.09.2021, 16:46 Uhr
Nutzer / in
arktika

Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2) "Disziplinierung" der FaschistInnen in der Ukraine???
Dazu ein Artikel von Reinhard Lauterbach in der jW vom 29.09. mit dem Titel:

Schuldigkeit getan
Ukraine: Um Präsident Selenskij die Macht zu sichern, wird Einfluss von Faschisten zurückgedrängt


Von Konrad Adenauer ist die Antwort auf die Frage nach den vielen Altnazis im westdeutschen Staatsapparat überliefert, man schütte kein schmutziges Wasser weg, wenn man kein sauberes zur Verfügung habe. Ungefähr nach dieser Logik ist die seit dem »Euromaidan« zu Tage getretene Liaison zwischen dem ukrainischen Staatsapparat und faschistischen Gruppierungen zu erklären: Sie wurden seinerzeit benötigt, um die Wendung des Landes in Richtung NATO und EU von der Gewaltseite her gegen den Teil der ukrainischen Bevölkerung durchzusetzen, dem das blau-gelbe Fahnenschwenken nicht einleuchtete. Etwa am 2. Mai 2014 in Odessa beim Überfall auf das Zeltlager der Maidan-Gegner und der anschließenden Brandstiftung im Gewerkschaftshaus. Diese gewaltsame Klarstellung der Kräfteverhältnisse ist inzwischen im wesentlichen erfolgt.

Von Anfang an war klar, dass sich die rechten Sturmtrupps des Maidan und der »Freiwilligenbataillone« in hohem Maße aus Angehörigen krimineller Milieus zusammensetzten, denen die neue Regierung die Haftentlassung versprochen hatte, wenn sie für sie kämpften. Unklar war, wer Koch sein sollte und wer Kellner. Schon im März 2014 – auf dem Maidan war der Müll noch nicht weggeräumt – tönte Oleksandr Musytschko, Anführer des »Rechten Sektors« im westukrainischen Riwne und vor seinem Einstieg in die Politik Capo der regionalen Schutzgelderpresser, er werde den neuen Innenminister Arsen Awakow »ersäufen wie eine Katze«, wenn ihn dieser bei seinen Geschäften behindere. Der Minister nahm die Herausforderung an: Ein Sonderkommando der Polizei nahm Musytschko fest, ließ ihn zum Schein entkommen und erschoss ihn »auf der Flucht«. Damit wussten die rechten Gangs, wo der Hammer hing und mit wem sie sich besser nicht anlegen sollten.

Es war auch nicht zu ihrem Schaden. Im Gebiet Riwne übernahm der »Rechte Sektor« die Kontrolle über den illegalen und extrem umweltschädlichen Bernsteinabbau, unter der Schirmherrschaft von Awakow florierten die kriminellen Geschäfte aller möglichen »Kriegsveteranen«. In Charkiw beispielsweise, Awakows sozialer und geschäftlicher Bastion, fügte sich Form zu Inhalt: Kämpfer des von ihm finanzierten Freiwilligenregiments »Asow« brachten das Beerdigungsgeschäft der Anderthalbmillionenstadt unter ihre Kontrolle. Im ganzen Land verdingten sich Schlägertrupps mit nationalistischem Anstrich als Fußvolk für feindliche Übernahmen im Geschäftsleben. Gewaltsame Überfälle auf innenpolitische Gegner werden so gut wie nie von der Polizei verfolgt. Selbst ein überführter Mörder wie der Anführer des »Rechten Sektors« aus Odessa, Sergej Sternenko, wurde nach seiner Verurteilung nur in Hausarrest gesteckt.

Jetzt allerdings ist der oberste Pate der Mobster aus dem Geschäft gedrängt worden. Im Juli zwang Präsident Wolodimir Selenskij Arsen Awakow zum Rücktritt und ersetzte ihn durch seinen Vertrauensmann Denis Monastyrskij. Und die Polizei begann wenigstens in einigen Fällen, gegen Aktionen der Rechten vorzugehen. Nicht freilich, wenn sich diese Aktionen gegen innenpolitische Gegner von Selenskij oder gegen Menschen richten, die sich der nationalistischen Gleichschaltung entziehen. Da dürfen sich die Nationalisten weiter austoben. Etwa wenn sie Straßenmusiker verprügeln, die russische Lieder singen, oder das Haus, in dem der Oppositionspolitiker Wiktor Medwedtschuk unter Hausarrest steht, mit Farbbeuteln und Brandsätzen bewerfen. Aber die Polizei greift neuerdings ein, wenn die Rechten ihren Zorn gegen den Präsidenten selbst richten und ihm eine angebliche Neigung zur »Kapitulation« gegenüber Russland unterstellen. Als sie im August vor der Präsidialadministration demonstrierten, setzten beide Seiten Pfefferspray ein, und eine Reihe der Naziaktivisten wurde festgenommen.

Damit zeichnet sich ab, was das Vorgehen der ukrainischen Staatsmacht gegen die Rechten beabsichtigt. Es soll eine innenpolitische Kraft diszipliniert werden, die gewaltbereit genug ist, um das staatliche Gewaltmonopol in Frage zu stellen. Damit soll präventiv ein Milieu geschwächt werden, das im bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf 2024 den militanten Arm des Wahlkampfs von Petro Poroschenko abgeben könnte – allen alten Beschuldigungen wegen Korruption usw. zum Trotz.

Vor allem aber sind die USA als wichtigster internationaler Partner, Geldgeber und Unterstützer der Ukraine allmählich offenbar nicht mehr erfreut über das Treiben der Rechten. So veröffentlichte ihre Botschaft in Kiew im August eine Warnung an alle Landsleute, sich von »Pride«-Demonstrationen der LGBT-Community besser fernzuhalten: Es könne zu »gewaltsamen Zwischenfällen« kommen. Und im Hintergrund gibt es immer noch Beschlüsse des US-Kongresses aus den letzten Jahren, die die militärische Unterstützung für Kiew einschränkten, solange dort faschistoide und antisemitische Elemente die Innenpolitik mitbestimmten. Vor diesem Hintergrund ist das – ohnehin halbherzige – Vorgehen der ukrainischen Staatsmacht gegen den faschistischen Flügel ihrer Unterstützer eher eine Rückversicherung dafür, dass Waffenlieferungen aus Washington in der gewünschten Höhe fließen. Der Ukraine ist derzeit alles, was ihr der Westen an Kriegsgerät liefert, vor allem eines: zuwenig. Da müssen notfalls auch mal ein paar ihrer eifrigsten Unterstützer an die kurze Leine genommen werden.


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