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•NEUER BEITRAG24.01.2026, 12:52 Uhr
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China hat seine Vergangenheit als Kolonialgebiet abgeschüttelt
Mit der Übergabe von Hongkong und Macao an die Volksrepublik China im Jahre 1997 sind die ehemaligen Kolonien wieder Teil von Mainland China. Die Bevölkerung hatte damit, was im Westen gerne übersehen wird, mehr demokratische Rechte als zu Zeiten der britischen Kronkolonie.
Für Afrika scheint die Entwicklung Chinas offensichtlich inzwischen Vorbild zu sein, wie man die Kolonialherrschaft erfolgreich abschütteln kann, wobei China den Vorteil hat, im ganzen Land die gleiche Schrift zu nutzen, wenn schon nicht die gleiche Sprache.
Chinesische Filme werden im TV, das im ganzen Land zu empfangen ist, deshalb mit chinesischen Untertiteln gezeigt. In Afrika ist aufgrund des kolonialen Erbes diese Einheit nicht gegeben und erschwert eine Zusammenarbeit der 54 Staaten des Kontinents.
Nach anfänglichem Misstrauen, begrüßen inzwischen viele Afrikaner das wirtschaftliche Engagement der Chinesen. Dazu zählt nicht zuletzt der sogenannte Ameisenhandel, der statistisch nicht erfasst wird und daher Vergleiche mit den Investitionen US-amerikanischer Konzerne erschwert.
Während Europäer und Amerikaner den Kontinent vor allem mit Hunger, Elend und Flüchtlingen verbinden, sieht China in Afrika einen wichtigen Handelspartner und Absatzmarkt. Insgesamt hat sich das Handelsvolumen im vergangenen Jahrzehnt mehr als verzehnfacht und lag im vergangenen Jahr bei über 300 Milliarden Dollar.
China spielt inzwischen jedoch auch eine zentrale Rolle bei großen Minenprojekten in Guinea, wie bei der Simandou-Eisenerzmine, einem der weltweit größten Vorkommen, das zu 75 Prozent in chinesischem Besitz ist und hauptsächlich chinesische Stahlwerke beliefern soll, wobei Guinea plant, auch direkt an Europa und den Nahen Osten zu verkaufen, um seine Entwicklung voranzutreiben und die Abhängigkeit zu verringern.
Auch in Guinea-Bissau gibt es chinesische Interessen an Mineralien wie Bauxit, wo Staatsunternehmen Abkommen zur Entwicklung der Ressourcen abgeschlossen haben, was die strategische Partnerschaft beider Länder stärkt, aber auch Befürchtungen der alten Industrieländer weckt, wieder einmal abgehängt zu werden.
Die Chinesen exportieren vor allem Maschinen, Elektronik und andere Konsumgüter sowie Arbeitsplätze nach Afrika, was für den Westen bislang kein Thema war, weil das für die Rohstoffausbeute nur von geringer Bedeutung war. Nach Angaben der Beratungsfirma EY aus dem Jahr 2017 haben chinesische Unternehmen seit 2005 rund 130.000 Jobs in Afrika geschaffen.
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China hat seine Vergangenheit als Kolonialgebiet abgeschüttelt
Mit der Übergabe von Hongkong und Macao an die Volksrepublik China im Jahre 1997 sind die ehemaligen Kolonien wieder Teil von Mainland China. Die Bevölkerung hatte damit, was im Westen gerne übersehen wird, mehr demokratische Rechte als zu Zeiten der britischen Kronkolonie.
Für Afrika scheint die Entwicklung Chinas offensichtlich inzwischen Vorbild zu sein, wie man die Kolonialherrschaft erfolgreich abschütteln kann, wobei China den Vorteil hat, im ganzen Land die gleiche Schrift zu nutzen, wenn schon nicht die gleiche Sprache.
Chinesische Filme werden im TV, das im ganzen Land zu empfangen ist, deshalb mit chinesischen Untertiteln gezeigt. In Afrika ist aufgrund des kolonialen Erbes diese Einheit nicht gegeben und erschwert eine Zusammenarbeit der 54 Staaten des Kontinents.
Nach anfänglichem Misstrauen, begrüßen inzwischen viele Afrikaner das wirtschaftliche Engagement der Chinesen. Dazu zählt nicht zuletzt der sogenannte Ameisenhandel, der statistisch nicht erfasst wird und daher Vergleiche mit den Investitionen US-amerikanischer Konzerne erschwert.
Während Europäer und Amerikaner den Kontinent vor allem mit Hunger, Elend und Flüchtlingen verbinden, sieht China in Afrika einen wichtigen Handelspartner und Absatzmarkt. Insgesamt hat sich das Handelsvolumen im vergangenen Jahrzehnt mehr als verzehnfacht und lag im vergangenen Jahr bei über 300 Milliarden Dollar.
China spielt inzwischen jedoch auch eine zentrale Rolle bei großen Minenprojekten in Guinea, wie bei der Simandou-Eisenerzmine, einem der weltweit größten Vorkommen, das zu 75 Prozent in chinesischem Besitz ist und hauptsächlich chinesische Stahlwerke beliefern soll, wobei Guinea plant, auch direkt an Europa und den Nahen Osten zu verkaufen, um seine Entwicklung voranzutreiben und die Abhängigkeit zu verringern.
Auch in Guinea-Bissau gibt es chinesische Interessen an Mineralien wie Bauxit, wo Staatsunternehmen Abkommen zur Entwicklung der Ressourcen abgeschlossen haben, was die strategische Partnerschaft beider Länder stärkt, aber auch Befürchtungen der alten Industrieländer weckt, wieder einmal abgehängt zu werden.
Die Chinesen exportieren vor allem Maschinen, Elektronik und andere Konsumgüter sowie Arbeitsplätze nach Afrika, was für den Westen bislang kein Thema war, weil das für die Rohstoffausbeute nur von geringer Bedeutung war. Nach Angaben der Beratungsfirma EY aus dem Jahr 2017 haben chinesische Unternehmen seit 2005 rund 130.000 Jobs in Afrika geschaffen.
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•NEUER BEITRAG27.03.2026, 15:05 Uhr
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Imp.: Hegemonieverlust & Konkurrenz
#ZwischenimperialistischeKonkurrenz#DeutscherImperialismus
#NATO
#SteadfastDart
gfp vorgestern:
Die europäisierte NATO
Die europäischen NATO-Mitgliedstaaten proben noch bis Ende März den Marsch durch Deutschland an die potenzielle Ostfront – ohne die USA.
BERLIN (Eigener Bericht) – Die europäischen NATO-Staaten trainieren mit dem Manöver Steadfast Dart im zweiten Jahr in Folge das Zusammenziehen ihrer Streitkräfte in Deutschland zum Weitermarsch nach Osten – und zwar ohne die USA. Das dem Manöver zugrundeliegende Szenario sei nicht mehr fiktiv, betont die Bundeswehr. Geleitet wird die NATO-Operation vom Allied Joint Force Command der NATO im niederländischen Brunssum, das von einem deutschen General geführt wird. Die Bundesrepublik präsentiert sich dabei als militär-logistische Drehscheibe der NATO in Europa und setzt damit eine Politik fort, die sie bereits mehrere Jahre vor der sogenannten Zeitenwende begonnen hat. Der Tatsache, dass die USA an dem Manöver nicht teilnehmen, liegen Verschiebungsprozesse im transatlantischen Verhältnis zugrunde, die tiefer reichen als die aktuellen Konflikte um Grönland und den Iran-Krieg. Berlin sucht seit Jahren das Kräfteverhältnis innerhalb der NATO zu seinen Gunsten zu verändern. Der Versuch, den europäischen Pfeiler der NATO zu stärken, ist ein wesentlicher Bestandteil des deutschen Strebens nach größerer militärischer Unabhängigkeit von den USA. Dabei erhebt Berlin im militärisch unabhängiger werdenden Europa einen Führungsanspruch.
Steadfast Dart 2026
Insgesamt 10.000 Soldaten aus elf europäischen Staaten sind noch bis Ende März auf Marschrouten aus Südeuropa nach Deutschland unterwegs, um die Einsatzbereitschaft der schnellen Reaktionskräfte der NATO, der Allied Reaction Force (ARF), zu demonstrieren. Das Manöver Steadfast Dart sei dabei „keine fiktive“ Übung mehr, sondern werde „als Operation geplant und geführt“, betont die Bundeswehr.[1] Schwerpunkt des Manövers ist das Zusammenziehen der Streitkräfte der europäischen Mittelmeeranrainer in Deutschland für einen Weitermarsch nach Osten. In der Bundesrepublik angekommen, hielten die multinationalen Streitkräfte im Rahmen des Manövers mehrere Gefechtsübungen ab, eingegliedert in das Bundeswehr-Manöver Quadriga.[2] Über eine der Gefechtsübungen berichtet die Bundeswehr: Die NATO-Soldaten „riegeln ein Dorf ab und verhindern so den Rückzug feindlicher Kräfte… Die Spezialkräfte verschwinden so schnell wieder, wie sie gekommen sind. Nun gilt es, weiter vorzurücken. … Im Tiefflug donnern vier Kampfflugzeuge über das Dorf… [Es] folgen vier italienische Kampfhubschrauber, die mit Dauerfeuer den Feind niederhalten… Maschinengewehrfeuer zwingt den Feind in Deckung… Gemeinsam sichern die Kräfte aller Nationen das nun feindfreie Terrain.“[3] Geführt wird Steadfast Dart von dem deutschen Luftwaffengeneral Ingo Gerhartz, der zur Zeit das Allied Joint Force Command der NATO in Brunssum in den Niederlanden befehligt.
Die Handlungsfähigkeit der NATO
Kernauftrag für Deutschland als Gastgebernation des diesjährigen Manövers Steadfast Dart sei es, „den reibungslosen Betrieb der Drehscheibe Deutschland sicherzustellen“, heißt es bei der Bundeswehr. Der „schnelle Transport von Truppen, Waffensystemen und Versorgungsgütern durch ganz Europa“ stehe im Fokus der Operation.[4] Unter dem Schlagwort „Drehscheibe Deutschland“ arbeitet Berlin bereits seit Jahren daran, die Bundesrepublik als logistischen Dreh- und Angelpunkt gemeinsamer militärischer Bewegungen in Richtung Russland zu positionieren; damit verfolgt es zugleich die Politik, seine Position innerhalb von NATO und EU gegenüber den anderen Bündnismitgliedern zu stärken. Die Bundesregierung erklärte bereits 2018 in einem militärpolitischen Schlüsselpapier, die „Handlungsfähigkeit des NATO-Bündnisses und der EU“ beruhten auf Deutschland als militärischem Transitland im „Zentrum Europas“.[5] Die führende Rolle der Bundesrepublik bei Steadfast Dart spiegele wider, in welchem Ausmaß Berlin für Europas Verteidigung „essentiell“ geworden sei, urteilt die New York Times.[6] Für den Kriegsfall hat die Bundesregierung der NATO zugesagt, bis zu 800.000 Soldaten und 200.000 militärische Fahrzeuge auf ihrem Marsch durch Deutschland an die Ostfront zu versorgen und logistisch zu unterstützen. Schwerpunkt der Truppenbewegungen im Rahmen von Steadfast Dart sind die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Ohne die USA
Die USA nehmen an Steadfast Dart nicht teil. Dies allein auf die akute Krise der transatlantischen Beziehungen im Kontext von Grönland und Iran-Krieg zurückzuführen, greift allerdings zu kurz. Zum einen ist das diesjährige Manöver Steadfast Dart bereits die zweite rein europäische NATO-Übung in Folge; zum anderen laufen die Planungen für die Übung bereits seit mehr als zwei Jahren – und dies laut US-amerikanischen Medienberichten in Zusammenarbeit mit US-Militärs. Es sei „sehr wahrscheinlich“, dass es in Zukunft „mehr rein europäische Manöver“ geben werde, urteilt Lukas Mengelkamp vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH).[7] Steadfast Dart könne einen Eindruck von der Zukunft einer „europäisierten NATO“ geben. In der New York Times heißt es dazu, Steadfast Dart sei ein Test, der „genau beobachtet werde“, um zu sehen, wie gut die Europäer „ohne ihren größten und wichtigsten Partner zurechtkommen“. Das steht nicht unbedingt im Widerspruch zu den Zielen der USA: US-Präsident Donald Trump erhebt seit Jahren die Forderung, die Europäer müssten die Vereinigten Staaten entlasten und selbst mehr für die militärische Absicherung Europas tun.
Transatlantisches Tauziehen
Bereits in Trumps erster Amtszeit (2017 bis 2021) war in Berlin viel vom „Stärken des europäischen Pfeilers in der NATO“ die Rede. Zuvor hatte sich vor dem Hintergrund der Krise der deutsch-amerikanischen Kooperation der transatlantisch orientierte Block in Deutschland gespalten: in diejenigen, die allen Schwierigkeiten zum Trotz weiterhin auf die Zusammenarbeit mit den USA als zentrale Säule der deutschen Außen- und Militärpolitik setzten, und in andere, die ein beschleunigtes Streben nach „Strategischer Autonomie“ Europas forderten, also eine machtpolitische Loslösung von den USA durch einen europäischen Schulterschluss. Unter dem Motto „den europäischen Pfeiler in der NATO stärken“ waren beide Strömungen an der Oberfläche wieder zusammengekommen. Einigkeit herrschte darüber, dass Deutschland und Europa massiv aufzurüsten seien. In Detailfragen – etwa, ob fertige Waffensysteme in den USA gekauft oder lieber teurere, aber dafür unabhängige europäische Lösungen entwickelt werden sollten – wurde und wird der zugrundeliegende Bruch jedoch immer wieder sichtbar.
Die Mitte Europas
Sich als „Europäer“ auf die eigene Stärke zu besinnen, sei auf jeden Fall richtig – unabhängig davon, wie sich die transatlantischen Beziehungen weiterentwickelten, bekräftigte erst im Februar Bundeskanzler Merz in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Europa „innerhalb der NATO zu stärken“, habe „höchste Priorität“. Die „Europäer“ müssten innerhalb der US-dominierten NATO „im eigenen Interesse einen starken, selbsttragenden europäischen Pfeiler errichten“. Um die Welt in einer neuen Ära der „Rückbesinnung auf Machtpolitik“ mitgestalten zu können, müsse ein „starkes“ und „souveränes“ Europa als „weltpolitischer Faktor“ aufgebaut werden. Diese europäische Ausrichtung entspreche dem deutschen Interesse. Geeint seien die „Europäer“ Russland überlegen – auch ohne die USA, erklärte Merz: „Auf Dauer haben wir nur Erfolg, wenn wir die anderen Europäer mitnehmen. [...] für uns Deutsche führt kein Weg daran vorbei“. Der Kanzler wiederholte außerdem seine Ankündigung, die Bundeswehr solle die stärkste konventionelle Armee Europas werden; er beanspruchte gegenüber den anderen Staaten Europas für Deutschland eine „partnerschaftliche Führung“. Schließlich sei Deutschland „die Mitte Europas.“[8]
1] Steadfast Dart 2026. bundeswehr.de.
[2] S. dazu „Keine Übung mehr, sondern Operation“.
[3] Gefechtsübung bei Steadfast Dart 2026: Gemeinsam gegen den Feind. bundeswehr.de 23.02.2026.
[4] Steadfast Dart 2026. bundeswehr.de.
[5] Konzeption der Bundeswehr. Berlin 2018.
[6], [7] Christopher F. Schuetze: NATO Is Having a Military Exercise. The U.S., Its Largest Member, Won’t Be There. nytimes.com 29.01.2026.
[8] „Unsere Freiheit behaupten wir mit unseren Nachbarn“. bundesregierung.de 13.02.2026.
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•NEUER BEITRAG27.03.2026, 15:17 Uhr
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FN.: "Dieser Staat, seine Regierung und seine Außenministerin versuchen mit allen Mitteln, gemeinsam mit der NATO den Verlust der weltweiten Hegemonie des Imperialismus zu verhindern." (Patrik Köbele) Link ...jetzt anmelden!
- Was für ein undialektischer Tinnef!
- Was für ein undialektischer Tinnef!
•NEUER BEITRAG28.03.2026, 13:33 Uhr
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"Imperialistische Länder gehen miteinander um, wie Monopole miteinander umgehen, wie Einzelkapitalisten miteinander umgehen; sie können nicht anders, in der Stunde des Bären sowenig wie in der des Bullen."
Und auch hier hilft der Krieg als Instrumenz der Politik die Dinge deutlicher zu sehen. Es reciht ein zufälliger Schnipsel aus der tagesschau von heute:
"US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. / Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami erneut zunächst die NATO-Verbündeten Frankreich und Großbritannien - und kam dann auf Deutschland zu sprechen: "Der deutsche Bundeskanzler - das sind alles meine Freunde - Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: 'Das ist nicht unser Krieg'." Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei. / Bereits am Vortag hatte Trump Deutschland kritisiert. Er habe es als "unangemessen" empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: "Das ist nicht unser Krieg." Trump nannte dabei allerdings keinen konkreten Namen und schrieb die Äußerung der Regierungsspitze zu. Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). / Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hatte noch gestern Abend in den tagesthemen davon gesprochen, beim G7-Außenministertreffen haben man die Spannungen ausräumen können und sei sich "freundschaftlich" begegnet. / Der US-Präsident hatte NATO-Verbündete um Hilfe bei der militärischen Absicherung der durch den Iran-Krieg quasi blockierten Schifffahrt durch die Straße von Hormus gebeten. Die Meerenge ist sehr wichtig für den weltweiten Ölhandel. Weil die NATO-Partner der Aufforderung nicht nachkamen, hatte er sie wiederholt mit scharfen Worten kritisiert. / Am Freitag stellte Trump die Unterstützung anderer NATO-Partner durch die USA infrage. "Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?", sagte Trump. / Merz hatte Trump dagegen zuvor für dessen Agieren im Iran-Krieg kritisiert. "Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang", sagte Merz. "Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle."
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Wie im Bilderbuch!
Und auch hier hilft der Krieg als Instrumenz der Politik die Dinge deutlicher zu sehen. Es reciht ein zufälliger Schnipsel aus der tagesschau von heute:
"US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. / Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami erneut zunächst die NATO-Verbündeten Frankreich und Großbritannien - und kam dann auf Deutschland zu sprechen: "Der deutsche Bundeskanzler - das sind alles meine Freunde - Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: 'Das ist nicht unser Krieg'." Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei. / Bereits am Vortag hatte Trump Deutschland kritisiert. Er habe es als "unangemessen" empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: "Das ist nicht unser Krieg." Trump nannte dabei allerdings keinen konkreten Namen und schrieb die Äußerung der Regierungsspitze zu. Der Satz stammt ursprünglich von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). / Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hatte noch gestern Abend in den tagesthemen davon gesprochen, beim G7-Außenministertreffen haben man die Spannungen ausräumen können und sei sich "freundschaftlich" begegnet. / Der US-Präsident hatte NATO-Verbündete um Hilfe bei der militärischen Absicherung der durch den Iran-Krieg quasi blockierten Schifffahrt durch die Straße von Hormus gebeten. Die Meerenge ist sehr wichtig für den weltweiten Ölhandel. Weil die NATO-Partner der Aufforderung nicht nachkamen, hatte er sie wiederholt mit scharfen Worten kritisiert. / Am Freitag stellte Trump die Unterstützung anderer NATO-Partner durch die USA infrage. "Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?", sagte Trump. / Merz hatte Trump dagegen zuvor für dessen Agieren im Iran-Krieg kritisiert. "Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang", sagte Merz. "Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle."
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Wie im Bilderbuch!
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