EN
       
 
0
unofficial world wide web vanguard
6
NEUNeues zur B-Waffen-Forschung
  [1 pic,2 files] begonnen von FPeregrin am 21.11.2018  | 6 Antworten
posts in a different language!no entries for your choosen language (english) found. Please select a different system language to show this thread!
NEUES THEMA21.11.2018, 21:23 Uhr
EDIT: FPeregrin
22.11.2018, 14:01 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

• Neues zur B-Waffen-Forschung U.d.T. Insect Allies: Das Pentagon scheint biologische Waffen zu entwickeln brachte TP bereits am 11. November einen Überblicksartikel zum Thema möglicher aktueller B-Waffen-Forschung. NatĂŒrlich weiß man nichts genaues nicht. Ich bin nun auch ganz&gar-nicht vom Fach, kann also weder bestĂ€tigen noch dementieren. ... im Auge behalten sollte man es wohl schon.
Link ...jetzt anmelden!
• PDF-Datei InsectAllies.pdf
1,1 MB | application/pdf
...zum Download anmelden.
NEUER BEITRAG21.11.2018, 21:26 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

... oder so?:
Link ...jetzt anmelden!
GIF-Datei • Bild öffnen ...ohne Wasserzeichen: anmelden! Alles Bio - oder was?.GIF
NEUER BEITRAG12.03.2022, 14:32 Uhr
EDIT: FPeregrin
12.03.2022, 14:47 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Neues zur B-Waffen-Forschung Aus aktuellen GrĂŒnden lade ich jetzt auch mal den TP-VorgĂ€ngerartikel (28. September 2018) hoch m.d.T. Entwickeln die USA neue biologische Waffen?:
Link ...jetzt anmelden!

#BWaffe
#Ukraine
• PDF-Datei Entwickeln die USA neue biologische Wa...
1 MB | application/pdf
...zum Download anmelden.
NEUER BEITRAG05.10.2022, 20:18 Uhr
EDIT: FPeregrin
06.10.2022, 10:08 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Neues zur B-Waffen-Forschung jW morgen:

Relevante Daten gefordert

Washington und Kiew antworten auf konkrete Fragen Moskaus zu militÀrischen Forschungen an biologischen Substanzen mit Propagandaschwall

Von Arnold Schölzel

Dokumentiert: »Verborgener Krieg«

Am 13. September erklĂ€rte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Mao Ning:

»Die USA fĂŒhren mehr biologische militĂ€rische AktivitĂ€ten durch als jedes andere Land der Welt. Sie sind auch das einzige Land, das die Verhandlungen ĂŒber ein Verifikationsprotokoll zur Biowaffenkonvention ablehnt. (...) Wir fordern die USA erneut auf, ihre biologischen MilitĂ€raktivitĂ€ten vollstĂ€ndig aufzuklĂ€ren und nicht lĂ€nger das einzige Land zu sein, das der Wiederaufnahme der Verhandlungen ĂŒber ein Verifikationsprotokoll im Wege steht, sowie der internationalen Gemeinschaft eine verantwortungsvolle ErklĂ€rung zu liefern.«

Bereits am 6. Mai hatte China Radio International in seinem deutschsprachigen Dienst die Geschichte der Verweigerung eines ÜberprĂŒfungsmechanismus fĂŒr die Biowaffenkonvention geschildert:

»Im Juli 2001 weigerten sich die USA, biologische Waffen ĂŒberprĂŒfen zu lassen, und eine Woche nach den Terrorangriffen am 11. September wurden Briefe mit Milzbrandsporen an mehrere Nachrichtensender und Senatoren verschickt. Danach begannen die Biolabore der USA in Übersee schnell zu expandieren. (...)

Nach der Entdeckung der Briefe mit Milzbrandsporen ignorierten die USA alle Hinweise darauf, dass der Milzbrand von dem US-amerikanischen biologischen Laboratorium Fort Detrick stammt, und begannen im Namen der â€șTerrorismusbekĂ€mpfungâ€č den Irak-Krieg. Die biologischen Labore der USA haben sich seither rasch nach Übersee ausgedehnt. (
) Im Januar 2016 starben mindestens 20 ukrainische Soldaten innerhalb von nur zwei Tagen an H1N1, einem Influenzavirus, das die Pandemie von 2009 verursacht hatte. Nach Angaben ukrainischer Medien wurden weitere 200 ukrainische Soldaten in KrankenhĂ€user eingeliefert, nachdem das tödliche H1N1-Virus aus einem US-Labor bei Charkow ausgetreten war.

Die USA haben sich in den vergangenen knapp 30 Jahren bemĂŒht, die â€șbiologische Verteidigungâ€č in der Welt voranzutreiben. Dabei scheint es sich jedoch schon lange nicht mehr nur um â€șVerteidigungâ€č zu handeln. Es ist eher ein Krieg im Verborgenen, der die Welt in Gefahr bringt.«


Mit mehreren Initiativen auf UN-Ebene versuchte die Russische Föderation in den vergangenen Monaten, insbesondere von den USA und der Ukraine Auskunft ĂŒber die Forschungen in ukrainischen Laboren zu biologischen Substanzen unter militĂ€rischer US-Aufsicht zu erhalten. Vergeblich. Am Dienstag erklĂ€rte Wladimir Jermakow, Abteilungsleiter im russischen Außenministerium im Ersten Komitee der UN-Vollversammlung in New York, die kĂŒrzlich in Genf stattgefunden habenden Konsultationen zur Einhaltung der 1975 in Kraft getretenen Biowaffenkonvention hĂ€tten »keine umfassenden Klarstellungen zu den detaillierten spezifischen Behauptungen Russlands« erbracht. Das war diplomatisch zurĂŒckhaltend ausgedrĂŒckt. TatsĂ€chlich hatten die USA, Kiew, aber auch die EU auf die prĂ€zisen Fragen aus Moskau mit einem Propagandaschwall reagiert: Russland wolle mit seinen Fragen lediglich vom Krieg in der Ukraine ablenken. Jermakow wiederholte nun die alte russische Forderung nach »einem wirksamen Verifikationsmechanismus« der Biowaffenkonvention. Den verhindern die USA seit dem Jahr 2001, als sie die Verhandlungen darĂŒber ĂŒberraschend abbrachen. Ihre BegrĂŒndung damals: Sie hĂ€tten zu viele Labore in der Welt, um eine vollstĂ€ndige ÜberprĂŒfung gewĂ€hrleisten zu können.

GefÀhrliche Experimente

In der Tat: Da kann man die Übersicht verlieren. Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja erklĂ€rte am 14. MĂ€rz im UN-Sicherheitsrat, das russische Verteidigungsministerium besitze »jetzt Dokumente, die bestĂ€tigen, dass es auf dem Territorium der Ukraine ein Netzwerk von mindestens 30 biologischen Laboren gab«. Diese seien fĂŒr »gefĂ€hrliche Experimente« mit Erregern von Milzbrand, der auf den Menschen ĂŒbertragbaren sogenannten Hasenpest (Tu­larĂ€mie), Cholera und anderen tödlichen Krankheiten genutzt worden. Dabei sei Kiew vom Pentagon unterstĂŒtzt worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) forderte Kiew auf, die in den Laboren vorhandenen Krankheitserreger zu vernichten. Bereits am 8. MĂ€rz hatte die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland – 2014 Architektin des nationalistischen Putsches in Kiew – eingerĂ€umt, dass es in der Ukraine entsprechende Labore gibt. Bei einer Anhörung im US-Senat hatte sie auf die Frage des Senators Marco Rubio »Besitzt die Ukraine chemische oder biologische Waffen?« geantwortet: »Die Ukraine verfĂŒgt ĂŒber biologische Forschungseinrichtungen, von denen wir befĂŒrchten, dass russische Truppen, russische StreitkrĂ€fte versuchen könnten, die Kontrolle darĂŒber zu erlangen.« Am 30. September kam der russische Außenmister Sergej Lawrow auf einer Sitzung der Leiter von Sicherheitsorganen Russlands in Moskau auf Nulands Bemerkung zurĂŒck und kommentierte, offenbar habe sie ein Risiko darin gesehen, dass da etwas in die HĂ€nde russischer Spezialisten geraten könne: »Es gibt also etwas zu verbergen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass in unmittelbarer NĂ€he der russischen Grenzen Komponenten fĂŒr biologische Waffen hergestellt und Mechanismen ausgearbeitet wurden, um die epidemiologische Situation zu destabilisieren.«

Am 14. MĂ€rz hatte Chinas UN-Botschafter Zhang Jun im UN-Sicherheitsrat erklĂ€rt, sein Land habe die »relevanten Informationen« Moskaus sowie die WHO-Aufforderung zur Kenntnis genommen. Wenn die USA der Auffassung seien, es handele sich um Falschinformationen, könnten sie »uns einfach relevante Daten zur KlĂ€rung zur VerfĂŒgung stellen«. Die internationale Gemeinschaft habe bereits Besorgnis ĂŒber die biologischen AktivitĂ€ten des US-MilitĂ€rs geĂ€ußert, das Â»ĂŒber 336 Labore in der ganzen Welt« verfĂŒge. Diese Zahl stamme aus offiziellen Angaben der USA. Im Mai ergĂ€nzten chinesische Medien: Es gebe 5.629 entsprechende VertrĂ€ge der USA weltweit.

Am 13. Juni ĂŒberreichte Russland daraufhin einen Katalog exakter Fragen an die USA in Form eines »Aide-MĂ©moire«, d. h. schriftlich. Am 23. Juni antwortete Washington, »mehrere der dem Aide-MĂ©moire beigefĂŒgten Dokumente« seien »unleserlich oder praktisch unleserlich«. Lesbare Dokumente sollten »im Eilverfahren« zur VerfĂŒgung gestellt werden. Am 28. Juni habe dann jedoch die Russische Föderation erklĂ€rt, da sie keine »substantiellen Antworten auf ihre berechtigten Fragen« erhalten habe, werde sie gemĂ€ĂŸ Artikel V der Biowaffenkonvention eine Konsultation der Vertragsstaaten verlangen.

Konsultationsprozess

Diese Konsultationen fanden Ende August und vom 5. bis zum 9. September in Genf statt – westliche Medien berichteten kaum. Der US-Vertreter, Sonderbotschafter Kenneth D. Ward, sprach z. B. in Genf am 6. September bei seinem Auftritt vom Abschuss des Fluges MH 17 am 17. Juli 2017 ĂŒber der Ukrai­ne, von der Vergiftung Sergej Skripals und Alexander Nawalnys, beantwortete aber nicht die Fragen Moskaus. Kiew reichte ein 45-Seiten-Papier ein, das zwar viele bunte Bilder und Kommandostriche aufwies, aber ebenfalls nicht auf die Fragen einging. Es enthielt kaum zusammenhĂ€ngenden Text. Mit, wenn man will, einer Ausnahme: Washington und Kiew beriefen sich jeweils auf Artikel X der Biowaffenkonvention. Er enthĂ€lt die Verpflichtung, »den weitestmöglichen Austausch von AusrĂŒstungen, Material und wissenschaftlichen und technologischen Informationen zur Verwendung bakteriologischer (biologischer) Agenzien und von Toxinen fĂŒr friedliche Zwecke zu erleichtern«. Alle Forschungen in den Biolaboren der Ukrai­ne seien in Übereinstimmung damit geschehen. Die EU schloss sich dem an. Das war's.

Bei den von Russland eingereichten Fragen ging es u. a. um fehlende Berichte ĂŒber Pathogene, an denen in ukrainischen Laboren geforscht wurde, um fehlende Gesetzgebung zum Umgang mit gefĂ€hrlichen Pathogenen oder warum die Ukraine sich mit Anthrax und anderen Pathogenen befasse statt mit akuten Gesundheitsproblemen. Gefragt wurde nach amerikanischen MilitĂ€rexperten, die an Forschungen in der Ukraine beteiligt waren. Sowie nach erarbeiteten Patenten: »Betrachten die Vereinigten Staaten die in diesen Patenten enthaltenen Erfindungen als Werkzeuge, die fĂŒr den Einsatz von biologischen oder Toxinwaffen verwendet werden könnten?«

Vom 28. November bis zum 16. Dezember tagt in Genf die 9. ÜberprĂŒfungskonferenz der Biowaffenkonvention. Antworten sind wohl auch dort nicht zu erwarten.


Link ...jetzt anmelden!

#BWaffe
#Ukraine
NEUER BEITRAG12.02.2023, 18:13 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Neues zur B-Waffen-Forschung jW gestern:

Stellungnahme: Forschungsprogramm des Pentagon zu biologischen Waffen

Von Igor Kirillow

Der Chef der russischen Verteidigung gegen atomare, chemische und biologische Waffen, General Igor Kirillow, nahm am 30. Januar auf einer Pressekonferenz in Moskau zum Forschungsprogramm des Pentagon zu biologischen Waffen Stellung. Ein Auszug aus seiner ErklÀrung:

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation hat wiederholt auf Anzeichen dafĂŒr hingewiesen, dass die USA und ihre VerbĂŒndeten »Dual-Use-Programme« außerhalb des nationalen Hoheitsgebiets durchfĂŒhren, u. a. durch den Betrieb von Biolaboren unter ihrer Kontrolle, die vom Pentagon oder seinen Auftragnehmern finanziert werden. (
)

Wir haben bereits ĂŒber Arbeiten an der UniversitĂ€t Boston zur Verbesserung der pathogenen Eigenschaften von Covid-19 berichtet, die von der US-Regierung finanziert werden, sowie ĂŒber die mögliche Beteiligung der US-Behörde fĂŒr internationale Entwicklung (USAID) an der Entstehung eines neuen Coronavirus. Eine SchlĂŒsselrolle bei der Umsetzung dieser Vorhaben spielt die zwischengeschaltete Organisation Eco Health Alliance. Dokumente, die der Defense Threat Reduction Agency (TRA) vorliegen, bestĂ€tigen, dass Spezialisten dieses Unternehmens seit 2015 die Vielfalt der Fledermauspopulation untersuchen und nach neuen StĂ€mmen von Coronaviren und Mechanismen ihrer Übertragung von Tieren auf Menschen suchen. Insgesamt wurden mehr als 2.500 Personen untersucht. (
)

Es sei daran erinnert, dass die Johns Hopkins University am 18. Oktober 2019, zwei Monate vor den ersten offiziellen Berichten ĂŒber eine neue Coronavirusinfektion in China, mit UnterstĂŒtzung der Bill & Melinda Gates Foundation eine »Event 201«-Übung in New York durchgefĂŒhrt hat. Die Übung simulierte eine Epidemie eines bisher unbekannten Coronavirus, das von FledermĂ€usen ĂŒber einen Zwischenwirt in Schweinen auf den Menschen ĂŒbertragen worden sein soll. (
)

WĂ€hrend der speziellen MilitĂ€roperation beschafften russische Soldaten mehr als 20.000 Dokumente sowie Referenz- und Analysematerialien und befragten Augenzeugen und Teilnehmer an biologischen US-MilitĂ€rprogrammen. Diese Materialien bestĂ€tigen das Ziel des Pentagons, biologische Waffenkomponenten herzustellen und an der Bevölkerung der Ukraine und anderer Staaten entlang unserer Grenzen zu testen. (
)

Durch aktives Handeln gelang es dem russischen Verteidigungsministerium, die DurchfĂŒhrung von militĂ€rischen und biologischen Programmen in der Ukraine zu stoppen. In diesem Zusammenhang hat das Pentagon aktiv Forschungsarbeiten, die im Rahmen ukrainischer Projekte nicht abgeschlossen wurden, nach Zentralasien und Osteuropa verlagert. (
) Im Rahmen der Maßnahmen zur EindĂ€mmung der militĂ€risch-biologischen AktivitĂ€ten in der Ukraine nutzen die Vereinigten Staaten aktiv die Einrichtungen von Chemie- und Pharmaunternehmen in Polen und den baltischen Staaten, und auch vom ukrainischen Territorium aus wurde AusrĂŒstung dorthin geliefert. (
)

Seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden unter FederfĂŒhrung der US-Marine militĂ€risch-biologische Labore in Afrika, Mittel- und SĂŒdamerika und SĂŒdostasien eingerichtet.
Ihr Hauptzweck bestand darin, Erreger besonders gefĂ€hrlicher Infektionen zu sammeln und die HĂ€ufigkeit von Krankheiten in der örtlichen Bevölkerung zu ermitteln. In den Gebieten, in denen sich diese Labore befanden, kam es wie heute zu einer Verschlechterung der epidemischen Situation mit besonders gefĂ€hrlichen Infektionen und neuen, in diesen Regionen unĂŒblichen Krankheiten. Ein Beispiel ist der Ausbruch des Rifttalfiebers im Jahr 1977 in Kairo, wo sich das US Navy Biological Warfare Laboratory 3 befand. Die Krankheit war zuvor auf die sĂŒdliche Sahara beschrĂ€nkt und trat dann plötzlich in Ägypten auf, wo 18.000 Menschen auf einmal erkrankten. (
)


Link ...jetzt anmelden!
NEUER BEITRAG12.02.2023, 18:19 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Und ebd.:

Auf der Spur

Russland kĂŒndigt Abschluss der Untersuchungen zu US-Biolaboren in der Ukraine an und erhebt neue VorwĂŒrfe

Von Arnold Schölzel


Hintergrund: Keine AufklÀrung

Auszug aus der Rede des russischen Delegationsleiters Gennadi Gatilow auf der neunten ÜberprĂŒfungskonferenz des Übereinkommens ĂŒber das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung bakteriologischer (biologischer) Waffen und von Toxinwaffen (BWÜ) am 28. November 2022 in Genf:

Über einen langen Zeitraum meldete Russland offen seine Bedenken an und zeigte sich besorgt wegen des militĂ€risch-biologischen Programms, das mit unmittelbarer UnterstĂŒtzung und Beteiligung des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums in Labors außerhalb des amerikanischen Gebiets, zum Beispiel in den ehemaligen Sowjetrepubliken, weit entfernt vom nordamerikanischen Kontinent und in der NĂ€he der russischen Grenzen realisiert wird.

In den jĂ€hrlichen amerikanischen Berichten im Rahmen der vertrauensbildenden BWÜ-Maßnahmen, die von den Vertragsstaaten erarbeitet wurden, um Unklarheiten, Zweifel und Argwohn zu verhindern oder zu reduzieren, fehlen Angaben zu aktuellen außerhalb nationalstaatlicher Grenzen stattfindenden Programmen und Projekten sowie deren Finanzierung. Unsere mehrfachen Appelle an die amerikanische Seite, diese AktivitĂ€ten erschöpfend zu erlĂ€utern, bleiben ohne gebĂŒhrende Reaktion in der Sache. Diese Geheimhaltung und Missachtung der russischen Anfragen durch die USA bestĂ€tigen nur, dass unsere Bedenken begrĂŒndet sind.

Ein himmelschreiendes Beispiel fĂŒr das genannte Programm sind die aufgedeckten Beweise fĂŒr die gegen das BWÜ verstoßende militĂ€risch-biologische TĂ€tigkeit der USA und der Ukraine auf ukrainischem Gebiet. Im Rahmen der Konsultationen zwischen den Vertragsstaaten, die nach Artikel V des Übereinkommens abgehalten wurden, gab es von seiten Washingtons und Kiews keine erschöpfenden Antworten auf die von uns gestellten Fragen.

Wegen der destruktiven Haltung der USA und ihrer VerbĂŒndeten wurde der entsprechenden russischen Beschwerde nicht stattgegeben und der russische Antrag auf eine internationale Untersuchung unter der Ägide des UN-Sicherheitsrats nach Maßgabe von Artikel VI des BWÜ blockiert. Obwohl wir alle im BWÜ-Rahmen vorgesehenen Lösungsmechanismen in Gang setzten, bleibt die bestehende inakzeptable Situation, von der die ErfĂŒllung des Übereinkommens direkt betroffen ist, nicht geregelt. (
)

Zusammen mit der ĂŒberwiegenden Mehrheit der Vertragsstaaten ist Russland ĂŒberzeugt, dass die EffektivitĂ€t des BWÜ sich bei der Annahme eines universellen, juristisch verpflichtenden, nichtdiskriminierenden Protokolls, das fĂŒr alle Artikel des Übereinkommens gilt und einen effektiven ÜberprĂŒfungsmechanismus miteinschließt, erheblich erhöhen wird. (
)

Quelle: russische-botschaft.ru


Kriege sind stets Testfelder fĂŒr vorher unbekannte oder noch nicht einsatzreif entwickelte Waffen – der Ukraine-Krieg ist wieder ein Musterfall. Der frĂŒhere hochrangige französische Geheimdienstler Alain Juillet nannte ihn im Dezember 2022 den ersten Krieg »von dieser Bedeutung und GrĂ¶ĂŸe mit modernen Mitteln« und nannte als Beispiele die Verwendung von Drohnen und die »wiederentdeckte« Artillerie.

Allerdings benötigen die einheimischen Soldaten offenbar Nachhilfe bei der Bedienung der modernen Raketenwerfer etwa vom Typ Himars, die ihnen von den USA und anderen westlichen Staaten zur VerfĂŒgung gestellt werden. Jedenfalls titelte die Washington Post am Donnerstag nachmittag (Ortszeit): »Ukrainische Beamte sagen, dass sie fast nie Himars-Granaten abschießen, ohne dass sie detaillierte Koordinaten von US-MilitĂ€rs erhalten, die sich anderswo in Europa befinden.« Ziele seien etwa russische Munitionsdepots oder Kasernen. Ein hochrangiger US-Vertreter habe die »SchlĂŒsselrolle der USA« bestĂ€tigt. Er wurde mit den Worten zitiert, die USA seien nicht »an der Auswahl oder dem Einsatz von Zielen beteiligt«. Ob diese US-Kriegssteuerung auch von US-MilitĂ€rbasen in der Bundesrepublik aus erfolgt, blieb offen.

US-Biowaffenprogramm

Zu den mehr oder weniger geheimen US-Hilfen zur militĂ€rischen StĂ€rkung der Kiewer Regierung zĂ€hlt auch die Ausdehnung des weltweiten Pentagon-Forschungsprogramms zu biologischen Waffen auf die Ukraine. Als Russland nach dem Einmarsch seiner Truppen ĂŒber entsprechende Funde berichtete und Dokumente veröffentlichte, konnte sich Washington nicht so recht auf eine Position dazu einigen. Vorherrschend ist die Behauptung: alles russische Erfindung. Wo es vom Pentagon finanzierte Biolabore gebe, sei alles harmlos. Der chinesische Vertreter im UN-Sicherheitsrat sagte dazu am 14. MĂ€rz 2022, wenn die USA der Auffassung seien, es handele sich um russische Falschinformationen, könnten sie »uns einfach relevante Daten zur KlĂ€rung zur VerfĂŒgung stellen«. Die internationale Gemeinschaft habe bereits Besorgnis ĂŒber die biologischen AktivitĂ€ten des US-MilitĂ€rs geĂ€ußert, das nach eigenen offiziellen Angaben Â»ĂŒber 336 Labore in der ganzen Welt« verfĂŒge. Am 13. Juni 2022 ĂŒberreichte Moskau in Washington einen Katalog exakter Fragen. Auf relevante Daten aus den USA wartet die Welt bis heute.

Russland blieb nicht untĂ€tig. Am Donnerstag erklĂ€rte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow in Moskau auf einer Pressekonferenz, die Arbeit der von der Duma eingesetzten Parlamentskommission zur Untersuchung der militĂ€rischen und biologischen AktivitĂ€ten der USA in der Ukraine nĂ€herten sich ihrem Abschluss. Das US-MilitĂ€r zeige großes Interesse auf diesem Gebiet, »einschließlich der Sammlung von Biomaterialien, entsprechender Manipulationen von Viren, Bakterien und ihren TrĂ€gern in den Gebieten, die an den russischen Grenzen liegen«.

Drohnen mit Tanks

Das hatte die russische Delegation auf der neunten ÜberprĂŒfungskonferenz der 1975 in Kraft getretenen Biowaffenkonvention, die vom 28. November 2022 bis zum 16. Dezember 2022 in Genf stattfand, fĂŒr die Ukraine konkretisiert. In einer ErklĂ€rung vom 30. November wies sie darauf hin, dass aus verschiedenen Quellen stammende Informationen »die fĂŒhrende Rolle der Threat Reduction Agency (TRA – Agentur fĂŒr Bedrohungsreduzierung) des Pentagons sowie anderer amerikanischer Privatunternehmen, die regulĂ€re Auftragnehmer des US-MilitĂ€rs sind, darunter Black & Veatch Special Projects Corp, CH2M Hill und Metabiota, bei der Finanzierung der militĂ€rischen und biologischen AktivitĂ€ten in der Ukraine« bestĂ€tigen. DarĂŒber hinaus hĂ€tten die russischen StreitkrĂ€fte »am 9. MĂ€rz 2022 im Gebiet Cherson drei unbemannte Luftfahrzeuge, die mit 30-Liter-BehĂ€ltern und GerĂ€ten ausgestattet waren, die zum VersprĂŒhen von Biostoffen verwendet werden können«, entdeckt. Ende April seien in der Gegend von Kachowka zehn weitere solcher Drohnen gefunden worden. Diese Fakten seien von besonderer Bedeutung, wenn man bedenke, »dass die ukrainische Seite eine Anfrage an den Hersteller der Bayraktar-Drohne gerichtet hat, in der es um die maximale Nutzlast der Bayraktar-Akinci-Drohne (Flugreichweite bis zu 300 Kilometer) und die Möglichkeit ging, sie mit einem Aerosolerzeugungssystem mit einem Fassungsvermögen von ĂŒber 20 Litern auszustatten«.

SelbstverstĂ€ndlich gab es dazu keine Antwort aus Kiew oder Washington – außer der Behauptung, Moskau wolle lediglich eine eigene Aktion mit biologischen Waffen unter falscher Flagge vorbereiten. Obwohl die Genfer Konferenz damit endete, dass erstmals ein Expertengremium zur Vertrauensbildung eingerichtet wurde, steht fest: Auch auf diesem Gebiet der RĂŒstung gibt es kaum noch GesprĂ€chsfĂ€den zwischen dem Westen und Russland.


Link ...jetzt anmelden!

#BWaffe
NEUER BEITRAG13.02.2023, 15:57 Uhr
Nutzer / in
FPeregrin

Neues zur B-Waffen-Forschung Ich verlinke hier auch noch mal quer:
Link ...jetzt anmelden!

Das wird wohl noch öfter passieren mĂŒssen. Die #BWaffe wird noch zu einigen Meldungen in den nĂ€chsten Jahren "gut" sein.
• Schau mal: ziemlich ähnliche Diskussionen in den www.secarts.org-Foren
Ukraine ist Opfer der "bunten Revolutionen" geworden
2
Werte Genossen, nun steht auch die Ukraine auf der Liste der LĂ€nder, die Opfer der sogenannten "Bunten Revolutionen" geworden sind. Bilder von erschreckenden Massakern, Vandalismus, Aufruhr und StĂŒrmung von Regi...more retmarut 24.02.2014
retmarut 23.02.2014
NEW "Ukrainekrieg" an der Heimatfront
14
Daß viele sog. "Linke" eifrig mit die Kriegstrommeln gegen Rußland fĂŒhren, ist schon lange nichts Neues, nun dĂŒrfen aber endlich auch mal solche von ukrainischen "Linken" - sofern es staatstreue sind zumindest -...more Lars NEW 04.03.2023
arktika NEW 02.03.2023
arktika 28.11.2022
Ukraine: "Dummy" fĂŒr die NATO
7
Noch 'n Ukraine-Thread ... Schon wieder! ... Meines Erachtens ist es sinnvoll, diesen Thread aufzumachen und ihn im Forum 'Imperialismus' aufzumachen, da die Ukraine ja letztlich nur ein Spielball u. ein Spielgrund...more arktika 30.01.2023
arktika 30.01.2023
arktika 26.01.2023
NEW Über Die Ukraine hinaus
141
Hier ist der Leitartikel von der Partei des Volkswillens-Syrian (Kommunistisch) eine Analyse zur Situation ĂŒber Ukraine.. In Deutschland wird m.E von linken viel diskutiert, ob Russland ist oder wird in der Zukun...more FPeregrin NEW 26.03.2023
FPeregrin NEW 26.03.2023
FPeregrin NEW 23.03.2023
NEW Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (3)
87
So richtig es ist, bezĂŒglich der globalen Außenwirkung des Ukrainekonflikts einen eigenen Thread aufzumachen und zu beschicken: , so sinnvoll erscheint mir dennoch, den alten ursprĂŒnglichen "Innen-Thread" ab hi...more FPeregrin NEW 21.03.2023
FPeregrin NEW 21.03.2023
FPeregrin NEW 17.03.2023
Textsammlung faschistische Bewegung Ukraine (2)
248
ERSTER TEIL: Hier ...Am 07.03. fand in Göttingen eine Kundgebung, organisiert von der hiesigen SDAJ statt, um gegen den Putsch in der Ukraine und fĂŒr SolidaritĂ€t mit verfolgten Antifaschisten zu demonstrieren. N...more Lars 27.02.2022
FPeregrin 25.02.2022
FPeregrin 24.02.2022