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Nordkorea hat heute erfolgreich eine Atomwaffe getestet. Der Test ist unterirdisch durchgeführt worden. Es ist kein strahlendes Material ausgetreten oder eine gefährliche Situation entstanden.
"Der Atomtest ist ein historisches Ereignis, das unsere Armee und unser Volk beglückt". "Der Atomtest wird dazu beitragen, den Frieden und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und der sie umgebenden Region zu erhalten." [Quelle: Amtliche Nachrichtenagentur KCNA]

Medien aus Südkorea berichten von einem Erdstoß Montag Früh mit Stärke 3,6 bis 3,7

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Satellitenbild des Testgeländes in der Provinz Hamgyong/KDVR
Nordkorea hat am Montag zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Atombombe getestet. Der unterirdische Test sei sicher und erfolgreich verlaufen, meldete die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Es sei keine Radioaktivität ausgetreten.

Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums wurde die Atomwaffe in der nordöstlichen Provinz Hamgyong um 10.36 Uhr Ortszeit (3.36 Uhr MESZ) gezündet. Südkoreas Präsident Roh Moo Hyun berief eine Krisensitzung ein.

"Historisches Ereignis"

"Der Atomtest wurde mit 100 Prozent unserer Weisheit und Technologie ausgeführt", hieß es in der KCNA-Erklärung.

"Der Atomtest ist ein historisches Ereignis, das unsere Armee und unser Volk beglückt. Der Atomtest wird dazu beitragen, den Frieden und die Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und der sie umgebenden Region zu erhalten."

Russland "hundertprozentig sicher"

Russland bestätigte am Montag den Atombombentest. Die russischen Überwachungssysteme hätten "den Test einer Atomwaffe in Nordkorea entdeckt", zitierte die Nachrichtenagentur ITAR-TASS Generalleutnant Wladimir Werchowzew aus dem Verteidigungsministerium.

"Es ist hundertprozentig sicher, dass es eine unterirdische Atomexplosion war."

Krisensitzung in Japan

Die japanische Regierung setzte eine Krisengruppe ein, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Japans neuer Regierungschef Shinzo Abe traf in der Früh in Seoul ein. Thema seines Treffens mit dem südkoreanischen Präsidenten sollten auch die nordkoreanischen Atomaktivitäten sein.

Beim Besuch Abes in Peking am Sonntag hatten Japan und China das Regime in Pjöngjang noch eindringlich vor einem Atomtest gewarnt. China gilt traditionell als Verbündeter Nordkoreas.

China wurde gewarnt

Nach US-Angaben wurde Peking 20 Minuten vor dem Atomtest aus Pjöngjang gewarnt und gab diese Warnung sofort an Südkorea, Japan und die USA weiter.

mehr siehe www.kominform.at


 
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